Die Aufnahme eines Kindes in die Tagespflege ist eine Herausforderung für Eltern und Kind. Das Kind muss sich an ein neues Umfeld und eine neue Bezugsperson gewöhnen, während die Eltern die Trennung verkraften müssen. Eine langsame Eingewöhnung, die vom Kind bestimmt wird, ist optimal, um Druck zu vermeiden. Vertrauen, Sicherheit und Akzeptanz sind grundlegend für den Übergang.
Die Eingewöhnung erfolgt nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“, bei dem ein Elternteil als vertraute Bezugsperson anwesend ist, um dem Kind Sicherheit zu geben. Aktivitäten wie der tägliche Morgenkreis, gemeinsames Singen und Spielen, kreative Angebote und Ausflüge erleichtern das Einleben. Die Eingewöhnung dauert in der Regel 10-15 Tage ohne Unterbrechung.
Eltern sollen aktiv am Prozess teilnehmen und sensibel auf die Bedürfnisse des Kindes reagieren. Die Kommunikation über das Wohlbefinden des Kindes und Fotos aus dem Alltag helfen, die Eltern zu beruhigen. Lieblings-Kuscheltier und Schnuller sind willkommen.
Fotos und Erkennungsbilder des Kindes an der Garderobe zeigen, dass es willkommen ist. Ein „Eingewöhnungsprotokoll“ kann auf Wunsch geführt werden.
Die Eingewöhnung bildet die Basis für ein stressfreies Betreuungsverhältnis, da nur Kinder mit stabiler Bindung zur Tagesmutter gut lernen und sich entwickeln können. Der Abschied wird ebenfalls positiv gestaltet, mit Besuchen in die neue Einrichtung (wenn möglich) und einer gemeinsamen Abschlussfeier.
Das Kind auf die neue Situation vorbereiten
Positiv eingestellt sind
Ängste nicht zeigen
Die Wichtigkeit der Eingewöhnungszeit beachten
Pünktlich abholen und Versprechungen einhalten
Ein Abschiedsritual einführen („Kuss und Schluss“)
Das Kind der Tagesmutter übergeben
Dem Kind vermitteln, dass es Spaß haben wird und immer abgeholt wird
Ein „Familienalbum“ anfertigen, das das Kind trösten kann