Trainspotting-Filme mit garantierter Eisenbahnromantik und schriftlicher Dokumentation
Trainspotting-Filme mit garantierter Eisenbahnromantik und schriftlicher Dokumentation
SwissRails produziert auf YouTube Trainspotting-Filme der vergangenen Ausflüge. Diese werden dann auf dem YouTube-Kanal von SwissRails veröffentlicht. Die Filme beinhalten eine schriftliche Dokumentation. Wenn man die Untertitel einschaltet, erhält man eine Dokumentation im Verlauf des Videos. Dies wurde so gestaltet, dass man die Eisenbahnromantik ohne Zwischenrede genießen und dabei auch etwas lernen kann.
Hier zu sehen sind alle Videos mit einer schriftlichen Dokumentation, welche auch hier als Text durchgelesen werden können. Neue Filme werden nach dem Upload auf YouTube hinzugefügt.
Die Jagd nach Zügen geht weiter, diesmal in Balsthal, einer sechseinhalbtausend Einwohner zählenden Gemeinde im Bezirk Thal des Kantons Solothurn.
Die Re 4/4 II feiert hier ihr 60-jähriges Jubiläum. Großes Festareal, stündliche Lokzüge und zum Schluss eine Lokparade mit 24 Lokomotiven. Aber das kommt alles noch.
Wir gehen zum Depotareal und sehen als erstes eine Vorserienlokomotive der Re 6/6. Es ist die Re 6/6 11604, welche das Wappen von Faido trug.
Nun sehen wir einige der Loks im Schnelldurchlauf:
Die Re 460 058, welche früher den Namen „La Côte“ trug und für den Zirkus Knie warb.
Die Re 465 011 der BLS.
Die Re 421 379 vom Dampflok Depot Full.
Die Re 420 251, auch bekannt als die Jubi-Lok.
Die Re 420 503 von der Rhomberg Sersa Rail Group.
Die Re 420 506 von Transports de la région Morges–Bière–Cossonay.
Die Re 420 502 von WRS.
Die Re 456 095 von der SOB und seit Januar 2021 dem Verein DSF Koblenz.
Die Re 420 257 für SBB-Entsorgung.
Da unterbrechen wir kurz das Anschauen der Loks, als wir bemerkten, dass der Bahnübergang geschlossen war und der erste Lokzug zurück nach Balsthal kommt.
Vorne und hinten die beiden Loks im schönen grünen Farbton: die Re 4/4 11335 und 11161.
Mittendrin die Ge 4/4 II mit dem Domat/Ems-Wappen, also die 613, von der Rhätischen Bahn. Diese wurde am 12.09. mit dem Stadler RBDea 567 von Landquart bis hierher überführt.
Auf dem Depotareal steht noch die Re 450 012 mit dem „Schwamendingen“-Wappen.
Hier die Re 4/4 11173 vom DSF Koblenz und gerade davor das Kamerateam von RailOne.
Sie gehört zur Serie Re 4/4 II, die mit 273 Exemplaren die größte jemals von der SBB beschaffte Lokomotivserie darstellt. Seit 2020 ist sie beim DSF Koblenz.
Auch vom DSF ist die Re 456 094 im Vögele Shoes Design.
Die Re 420 252 ist auch mit dabei.
Nun werfen wir einen Blick ins Depot Balsthal.
Hier sehen wir unter anderem die ganzen Dampflokomotiven: die „Chluser Schnägg“, übersetzt die Kluser Schnecke, mit der Bezeichnung E 3/3 2...
...die Dampflokomotive Eb 2/4 35 von der Jura-Simplon-Bahn...
...und die Mallet-Dampflok Ed 2 x 2/2 196 von der SCB „Schweizerische Centralbahn“.
Ganz hinten sehen wir noch den Roten Pfeil.
Draußen sehen wir nun den nächsten Lokzug. Zuerst aber noch die S-Bahn, kommend aus Oensingen.
Am Lokzug ist die Re 450 012 der SBB und die Re 456 095 des DSF Koblenz.
Direkt beim Depot stehen auch noch die Wagen des Eisenbahnklubs Balsthal mit einer H0-Modellbahn drin. Auch hier sind die Re 4/4 II Loks reichlich im Betrieb.
Der Lokzug ist nun bereits auf dem Weg zurück nach Balsthal.
Das Festzelt wurde um die Re 4/4 II 11111 aufgestellt.
Nächster Lokzug besteht aus der Re 420 503 von Rhomberg Sersa Rail Group, der Re 420 506 von der MBC und der Re 420 502 von WRS.
Nun sehen wir einen etwas besonderen Lokzug:
zwei Loks vom DSF Koblenz und vorne die Re 4/4 II 11141 im Swiss-Express-Design, welche die Wiederherstellung am Vortag fertiggestellt wurde.
Balsthal ist das erste Event der neuen Lok. Hinten dran ist die grüne Re 4/4 II 11173.
Nun sehen wir die Zusammenstellung des nächsten Lokzuges.
Wir bewegen uns ein wenig weiter Richtung Oensingen und steigen in Klus aus. Dort sehen wir auch einige historische Fahrzeuge abgestellt:
Zwei SIG/BBC Em 2/2 Rangierlokomotiven mit dem Namen „Sappi“
Ein historischer Triebwagen der MBS. Ursprünglich wurde er auf der Montafonerbahn in Vorarlberg, Österreich, eingesetzt, wo er im Regionalverkehr diente.
Die Ae 1042 007, eine Elektrolok, die von der WRS betrieben wird. Ursprünglich wurde sie von der ÖBB als Teil der Serie 1042 gebaut und später von WRS übernommen.
In Klus findet man eine etwas ältere Bahnüberganganlage.
Nun der nächste Lokzug mit der Zusammenstellung Re 420 251 „Jubi Lok“, Re 420 252 „Wartung mit Durchblick“, Re 420 257 „SBB-Entsorgung“, Re 420 230 „HVZ“. Hier bei der Fahrt nach Oensingen...
...und hier bei der Rückfahrt nach Balsthal.
In Balsthal sehen wir den nächsten Lokzug mit der Re 4/4 II 11393 im TEE-Design, Re 4/4 II 11173 vom DSF und die Swiss-Express Re 4/4 II 11141.
Zwischen Balsthal und der Fotokurve in der Äusseren Klus verkehrt ein historisches Postauto, welches Fotografen zum Standort der Lokparade bringt.
Angekommen in der Äusseren Klus sehen wir den Lokzug bei der Rückfahrt.
Nun sehen wir den letzten Lokzug für den Samstag: die Re 4/4 II 11130 und Re 4/4 II 11193 von der SBB, Re 421 379 vom DDF und die Re 420 160 von SBB Cargo.
Die Äussere Klus füllt sich. Die Strecke zwischen Oensingen und Balsthal wird nun für die Lokparade gesperrt.
Viele Fotografen möchten gute Fotos bekommen. Wenn jemand ins Bild läuft, wird es nun so kommuniziert…
Nun geht es endlich los. Den Start macht die Re 450 012 der SBB, Ae 4/4 183, Ae 4/4 251 und die Re 465 011 von der BLS, Re 460 058 von der SBB.
Neun weitere Loks schließen sich der Parade an.
Nun werden diese an die vorderen Loks angekoppelt.
Die letzten zehn Loks sind unterwegs und vervollständigen die Parade mit allen 24 Loks.
Solche Bilder sieht man nicht alle Tage: 24 Lokomotiven auf der Oensingen-Balsthal-Bahn an einem Zug.
Dieses Event brachte sehr viele Fotografen und Interessenten zur Äusseren Klus.
Alle 24 Loks werden nun zur Show von der Kurve gefahren…
…und wieder zurück.
Nun sehen wir den Höhepunkt: Alle 24 Loks bewegen sich mit einer wunderschönen, großen akustischen Begleitung nach Balsthal.
Was für ein unglaubliches Event. Diesen Tag werde ich nicht vergessen, ebenso wie viele andere Besucher. Nun ist Feierabend. Alles Gute zum 60-jährigen Jubiläum!
Die Jagd nach Zügen geht weiter!
Diesmal befinden wir uns in Horw im Kanton Luzern. Hier erwartet uns nun außergewöhnlicher Verkehr.
Von Luzern bis nach Horw befindet sich auf dem Streckennetz der Zentralbahn ein Drei- und Vierschienengleis. Auf der Meterspur verkehren die Züge der Zentralbahn und auf der Normalspur Güterzüge von SBB Cargo.
Am Bahnhof Horw trennen sich die beiden Spuren. Die Normalspur wird dort durch eine sogenannte Entgleisungsvorrichtung gesperrt.
Hier sehen wir die Weiche von der Normalspur und der Meterspur auf das Vierschienengleis.
Die Entgleisungsvorrichtung ist vom Gleis weg, die Strecke ist nun frei, das heißt, der Zug ist nicht weit entfernt.
Für die Normalspur ist keine Elektrifizierung ausgelegt. Daher verkehren hier hauptsächlich «Am 843» Loks, welche mit Diesel betrieben werden.
Diese Lok kam aus dem Luzerner Depot und fährt nun der Normalspur entlang. Diese führt parallel zur Brünigbahn weiter bis zum Kieswerk Sand + Kies AG Luzern am Vierwaldstättersee.
Dort befindet sich auch die Auf- und Abladestation von SBB Cargo.
Wir gehen eine Station weiter nach Kriens Mattenhof, um den Zug mit Beladung auf der Rückfahrt zu sehen.
Davor begegnen wir aber noch dem Regelverkehr der Zentralbahn: zuerst einer S5, kommend aus Giswil nach Luzern…
…dann der Luzern-Engelberg Express auf der Rückfahrt nach Luzern…
…und zu guter Letzt der Panoramaexpress Luzern-Interlaken Express, kommend aus Meiringen nach Luzern.
Aus der Ferne sehen wir die Am 843 071, beladen mit 5 Silowagen von Jura-Cement. Diese fahren nun zurück von Horw nach Luzern Depot.
Kurz nach dem Bahnhof Kriens Mattenhof wechselt die Spur von einem Vierschienengleis auf ein Dreischienengleis. Kurz nach dem Allmendtunnel führt die Normalspur dann in Fahrtrichtung links weg Richtung Depot.
Nun ist Feierabend.
An diesem Abend leerte dieser Zug den Inhalt der Silowagen in Luzern und brachte diese später dann wieder zurück nach Horw, und die Am 843 fuhr als Lokzug zurück nach Luzern.
Die Jagd nach Zügen geht weiter.
Diesmal am Grenzbahnhof Basel Badischer Bahnhof, einem etwas besonderen Bahnhof, weil er in der Schweiz liegt, aber von der Deutschen Bahn betrieben wird, was man auch an der Bauart erkennen kann.
Dies geht auf einen Vertrag von 1852 zurück, der es der Badischen Staatsbahn erlaubte, eine Strecke durch die Schweiz zu bauen und zu betreiben.
Der Bahnhof wurde 1855 eröffnet und liegt im Stadtteil Kleinbasel. Er ist der zweitwichtigste Bahnhof in Basel nach dem Basel SBB.
Hier sehen wir noch einen Desiro HC von bwegt
Der Basel Badischer Bahnhof ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Mehrere Tram- und Buslinien der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) verbinden den Bahnhof mit verschiedenen Teilen der Stadt und der Umgebung.
Hier erwartet uns ein ganz besonderer Zug, nämlich der TEE-Rheingold, welcher von Koblenz nach Luzern fuhr und von Nostalgiezugreisen organisiert wurde.
Kürzlich kam auch die Re 421 387 von der International Rolling Stock Investment GmbH, kurz IRSI, von Brugg aus an. Diese Lok wird den Sonderzug von Basel Bad nach Luzern ziehen.
Bis nach Basel Bad ist jedoch die BR 103 113 an der Front, diese kann aber aufgrund der fehlenden Zulassung für die Schweiz nicht weiterfahren. Daher übernimmt die Re 421 den Zug für den Rest.
Nun, am 31.08.2024, kurz vor halb 11, lässt sich der Sonderzug kommend auf der Oberrheinbahn blicken.
Mit gut +10 Minuten ist der Zug aus dieser Reisezeit und Distanz noch gut dabei im Vergleich zu anderen Zügen an dem Bahnhof.
Die 1970 für den schnellen Reisezugverkehr gebaute 103 113 wird heute meistens für Sonderzüge, unter anderem diesen, eingesetzt. Heute gehört sie zum DB-Museum in Koblenz.
Die Fahrt mit dem TEE von Koblenz nach Luzern bietet eine nostalgische Reise durch malerische Landschaften bis zum Vierwaldstättersee. Der Zug hält in Städten wie Mannheim und Heidelberg, bevor er Luzern erreicht. Optional können Passagiere eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee oder eine Stadtführung buchen.
Der TEE-Rheingold war ein luxuriöser Trans-Europ-Express, der von 1965 bis 1987 zwischen den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz verkehrte. Er bot erstklassigen Komfort mit klimatisierten Großraumwagen und eleganten Speisewagen.
Zehn Wagen davon sind auf dem heutigen Sonderzug im Einsatz.
Kurz nach der Ankunft in Basel Bad meldeten die Durchsagen einen Personenunfall zwischen Freiburg und Offenburg. Der Sonderzug hatte gerade noch Glück und kam ohne Probleme durch.
Dieses Ereignis ließ sämtliche ICEs mit ferneren Zielen Teilausfällen und legte die Strecke zwischen Freiburg und Offenburg bis ca. 14:00 Uhr lahm.
Währenddessen der TEE auf dem Bahnhof steht, ist in der Unterführung tote Hose.
Mit dem IC6 gehen wir von Basel zu einem großen Verkehrsknotenpunkt in der Schweiz, nach Olten. Dort nehmen wir gerne den TEE nochmals mit.
Noch eine kurze Fahrt über die Aarebrücke Olten und dann kommen wir auch schon in der Bahnhofshalle an.
Kurz nach der Ankunft kommt der Sonderzug schon um die Ecke gekrochen.
In Zofingen machte der Sonderzug einen Frischlufthalt und wir hatten die Gelegenheit und überholten den Sonderzug ein weiteres Mal.
Wir fahren bis nach Sursee.
Der TEE ist uns dicht hinten dran. Nachdem der FV-Dosto Platz machte, kommt der TEE schon zur Durchfahrt Richtung Luzern.
Rund 5,5 Stunden später bewegte sich der abgestellte TEE in Luzern zum Gleis 10, wo er sich dann auf die Rückfahrt bereit macht.
Die Fahrgäste hatten am Nachmittag die Zeit, die schöne Zentralschweizer Stadt zu erkunden oder eine Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee nach Alpnachstad zu genießen.
Re 421 387 ist eine Elektrolokomotive, die ursprünglich von SBB Cargo betrieben wurde und später von der International Rolling Stock Investment GmbH (IRSI) übernommen wurde.
Diese Lokomotive wurde 2020 im SBB-Werk in Bellinzona frisch revidiert und erhielt eine neue Lackierung in den Farben Kobaltblau und Creme, die an den historischen Rheingold-Zug der Deutschen Bundesbahn erinnert.
Die Re 421 387 wird hauptsächlich für den Güterverkehr, aber auch für touristische Sonderfahrten eingesetzt. Sie ist sowohl für den Einsatz in der Schweiz als auch in Deutschland und Österreich zugelassen.
Besonders bemerkenswert ist, dass sie im Sommer 2020 einen Sonderzug nach Berlin zog, um die blauen Wagen des internationalen Fernschnellzugs in die Schweiz zu überführen. Diese Reise bot den Teilnehmern eine komfortable Fahrt im 1.-Klasse-Wagen mit Speisewagen.
Nun dauert es nicht mehr lange, und der Sonderzug bewegt sich zurück nach Koblenz Hbf. Zuerst lassen wir aber noch eine S-Bahn vorbei.
Und dann ist es endlich so weit.
Nun ist Feierabend.
Die Fahrgäste können noch bis um 01:00 Uhr in der Nacht auf diesem Sonderzug verbringen. Die nächste Sonderfahrt von Nostalgiezugreisen ist für den 7. Dezember mit einem historischen Eurocity nach Zürich geplant.
Wir befinden uns an der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung für die Straße und die Bahn. Im Weg steht jedoch das Gotthardmassiv, welches für die Straße 1980 durch den Gotthardstraßentunnel überwindbar wurde.
98 Jahre vorher war die Verbindung für die Eisenbahn durch den Gotthardtunnel bereits einfacher. 2016 wurde durch den 52 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel die Reisezeit um nochmals eine Stunde verkürzt.
Das Gotthardmassiv hat man nach bereits 20 Minuten hinter sich, wenn der Tunnel offen wäre. Seit August 2023 blieb der Tunnel gut ein Jahr geschlossen, da ein Güterzug im Tunnel entgleiste und schwere Schäden an der Infrastruktur verursachte.
Aus diesem Grund gehen wir jetzt nochmals auf die Gotthard-Panoramastrecke, um den Nord-Süd-Verkehr mitzunehmen.
Die Intschireussbrücke ist eine Eisenbahnbrücke der Gotthardbahn über die Reuss im Kanton Uri, südwestlich von Amsteg bei Intschi. Die heutige Brücke, die 1975 neu gebaut wurde, besteht aus zwei eingleisigen Betonhohlkästen und ist die höchste Eisenbahnbrücke zwischen Immensee und Chiasso.
Hier fangen wir als erstes ein paar Züge ein und beginnen mit einem Traverso, welcher als Leermaterialzug von Göschenen nach Erstfeld fährt.
Darauf folgt noch ein Traverso auf dem Treno Gottardo Kurs und zwei Girunos als Intercity von Lugano nach Zürich HB.
Ein ICN (RABDe 500 002) als Eurocity von Lugano nach Zürich HB.
Da lässt sich der heutige Gotthard-Panorama-Express sehen. Heute ist vorne die Re 420 196 am Panoramazug.
Seit 2021 hat diese Lokomotive die Swiss Tainable Aufkleber. Es handelt sich um die Re 460 010, welche heute auf der Gotthardbahn unterwegs ist.
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Zwei Re 484 fahren als Lokzug von Chiasso über die Gotthard-Panoramastrecke nach Basel SBB RB.
Wir versetzen uns ca. 4 Kilometer weiter südlich der Gotthardbahn und landen in Gurtnellen im Fellital.
Der ETR 610, auch bekannt als “Astoro”, ist ein Hochgeschwindigkeits-Neigezug, der von Alstom für die FS gebaut wurde. Diese Züge sind für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Italien, der Schweiz und Deutschland konzipiert. Wir sehen zwei davon von Zürich HB nach Milano Centrale, darunter hinten das erste Modell (ETR 610 001)…
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…und von Mailand nach Zürich nochmals zwei.
Hier treffen wir nochmals auf den EW-IV Pendel mit der Re 460 010.
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Den GOPEX nehmen wir gerne nochmals mit, hier auf der Fahrt nach Lugano.
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Wir versetzen uns nochmals rund 9 Kilometer weiter südlich zum ehemaligen Bahnhof Wassen.
Der Bahnhof Wassen ist bekannt für seine einzigartige Lage zwischen zwei Kehrtunnels, wodurch Züge den Ort dreimal umrunden. Obwohl der Bahnhof 2001 geschlossen wurde, bleibt er ein beliebtes Fotomotiv für Bahnreisende.
Hier treffen wir die Züge nochmals in der Wattingerkurve. Die Wattingerkurve ist eine markante Eisenbahnkurve auf der Gotthardbahn bei Wassen, die für ihre Ausblicke und die dreifache Umrundung des Ortes durch die Züge bekannt ist.
Diese Komposition kommt uns bekannt vor. Ein letztes Mal treffen wir die Re 460 010 in Wassen.
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Und mit diesem RABe 501 004 «Schwyz» ist nun auch Feierabend. Das waren meine letzten Aufnahmen am Gotthard in der Zeit, als der GBT noch geschlossen war.
Wir befinden uns in Brugg im Kanton Aargau. Kommend aus dem Bahnpark Brugg und dem Depot des Vereins Mikado 1244, sehen wir die gleichnamige Dampflok des Typs «141.R.1244» zusammen mit einem Extrazug-Wagen für die heutige Dampfrundfahrt durchs Mittelland und Jura.
Die 141.R.1244 wurde in Montreal für die SNCF gebaut. Die Bahn in Frankreich war nach dem Krieg in einem schlechten Zustand. Daher suchte die SNCF nach neuen Lokomotiven und fand in Nordamerika geeignete Modelle. Dadurch entstand die Lokomotivbaureihe 141.R. Diese wurden für den Betrieb in Europa angepasst und schlussendlich verschifft.
Nun warten wir auf die Abfahrt Richtung Zofingen auf der Aargauischen Südbahn.
Hier sehen wir noch die Elektrolok Ae 4/7 11026 vom Verein Mikado 1244. Die Elektrolok Ae 4/7 11026 wurde 1934 von SLM und Brown, Boveri & Cie. (BBC) gebaut. Sie war bis 1996 im Einsatz und legte dabei über 5,8 Millionen Kilometer zurück, bevor sie 2001 an den Verein Mikado 1244 übergeben wurde.
In Olten treffen wir zufälligerweise noch einen weiteren Extrazug, bestehend aus einer S-Bahn-Komposition der Montafonerbahn. Dieser war unterwegs von Zofingen nach Schaffhausen.
Kurz nach unserer Ankunft erreicht die Mikado 1244 auch Zofingen.
Kurz umrangieren, denn nun geht es weiter zurück nach Murgenthal.
Von Zofingen bis Murgenthal fährt die 141.R.1244 nun mit Tender voraus. Danach wechselt die Lok in Murgenthal erneut die Fahrtrichtung und fährt wieder vorwärts über den Hauenstein nach Basel.
In Läufelfingen ist das Nordportal des alten Hauensteintunnels. Die Dampflok lässt sich im Tunnel bereits blicken.
In Läufelfingen gibt es einen Zwischenhalt, um die entgegenkommende S-Bahn von Thurbo vorbeizulassen.
Nach der Mittagspause in Basel geht die Fahrt um 14:00 Uhr weiter zurück nach Brugg.
In Eglisau treffen wir erneut auf die Montafonerbahn, hier auf dem Rückweg nach Zofingen. Bei dieser Fahrt handelte es sich um eine Jubiläumsfahrt eines Zofinger Unternehmens, welches den Zug gemietet hatte.
Nun sehen wir die Mikado ein letztes Mal, kommend auf der Dettenberglinie.
Die letzte Abfahrt für uns…
Nun ist Feierabend. Die Mikado geht nun zurück nach Brugg.
Wir befinden uns in Pré-Petitjean, wo einst die Régional Saignelégier–Glovelier, kurz RSG, durchführte und den Personen- sowie den Transport von Vieh und Holz erleichterte. Nach der Fusion 1944 zur heutigen CJ wurde die Strecke auf Meterspur umgebaut und elektrifiziert. Heute verkehren Kompositionen, bestehend aus einem Stadler Be 4/4, einem B-Wagen und einem Abt. Ab und zu ist auch eine GTW-Komposition unterwegs.
Heute treffen wir auf der Strecke aber noch einen ganz besonderen Zug: einen für die Tramelan-Les Breuleux-Le Noirmont-Bahn beschafften BCe 2/4 70, unterwegs nach Saignelégier.
In Pré-Petitjean befindet sich das Depot des Vereins La Traction, welcher gerade fleißig die beiden portugiesischen Dampfloks für die kommenden Fahrten vorbereitet. Die G 2x 2/2 E 164 ist eine Mallet-Lokomotive, welche 1905 von Henschel in Kassel für den Einsatz in Portugal gebaut wurde. Die Dampflok wurde auf diversen portugiesischen Schmalspurbahnen eingesetzt. 1998 kaufte La Traction die Lok von den Caminhos de Ferro de Portugal. In Meiningen wurde die Lok dann vollständig revidiert und kam im Sommer 1999 in Pré-Petitjean an. Mit dieser Dampflok wird unsere heutige Fahrt begleitet.
Hinter dem Güterwagen wird noch das Aushängeschild des Vereins bereits für den Einsatz morgen in Doppeltraktion aufgeheizt: die Lok E 206. Auch diese kaufte La Traction von Caminhos de Ferro de Portugal und in Meiningen wurde sie revidiert. 2015 wurden die diversen Extrafahrten mit der Lok allerdings unterbrochen, als man feststellte, dass die Siederohre undicht wurden. Die Lok wurde einer weiteren Revision unterzogen. Der Verein nutzte die Gelegenheit und besserte auch allfällige Lackschäden aus. Wie man sieht, ist die Lok aber wieder voll betriebsfähig. Auch diese E 206 ist eine Mallet-Lok, aber in einer etwas außergewöhnlichen Form: vorne 2 Antriebsachsen und hinten 3. Die Bezeichnung der Lok: G 2/3 + 3/3 E 206.
In den heiligen Hallen des Vereins steht noch eine weitere Dampflok, die erst 2019 zum Verein dazukam: die ex-RhB Lokomotive „Madlaina“ mit der Bezeichnung G 3/4 14, welche für 46 Jahre auch auf dem Streckennetz der Appenzeller Bahn unterwegs war. Gebaut wie viele andere Lokomotiven der Schweiz von SLM.
Draußen steigt der Druck. Nun fehlt der Lokomotive noch der nötige Vorrat an Kohle.
Um 13:15 bewegen sich die historischen Waggons zusammen mit der Lok E 164 zum Bahnhof von Pré-Petitjean. Grünes Licht, die Fahrt kann losgehen.
In Saignelégier wird die Lok zum anderen Ende des Zuges umrangiert. Nun fahren wir in Richtung Bollement, zuerst aber noch am Depot von La Traction vorbei.
Unser Zug schlängelt sich durch die Wälder der Franches-Montagnes.
Hier um die Kurve lässt sich schon der Bahnhof oder die Haltestelle, wie man es nennen mag, sehen.
Unser Zug wurde auf das Abstellgleis gestellt, sodass die Regionalzüge vorbeifahren können.
Kurz nachdem der Regio nach La Chaux-de-Fonds abgefahren ist, fahren wir schnell hinterher. Das, was folgend passiert, braucht nämlich seine Zeit.
Die Banditen haben die Geiseln ausgesucht und nehmen diese mit in den Wald auf ihren Pferden.
Bis wir unsere Fahrgäste wiederhaben, dauert es noch ein wenig, und wir stehen mitten auf dem Streckennetz. Der stündliche Takt auf der CJ macht solche Aktionen möglich.
Zwei Fahrgäste wurden beauftragt, Geld einzusammeln, hier die Übergabe.
Die Banditen haben das Geld und lassen uns gehen.
Nun fährt unser Dampfzug die Fahrt auf leichter Steigung fort.
Wieder angekommen in Pré-Petitjean, lässt sich der nächste Regionalzug mit der GTW-Komposition sehen.
In Saignelégier ein letztes Mal umrangieren und die letzten Kilometer unserer Fahrt genießen.
Der Dampfzug fährt nun zurück ins Depot und kommt morgen zur Fahrt „Vapeur sur Tavannes“ in Doppeltraktion wieder zum Einsatz. Für uns ist hier auch Feierabend.