Nur die Titeln und Beschreibungen der Aufgaben erscheinen unten. Falls du mehr wissen möchtest, bitte melde dich bei Yvonne Kemper (evokurs@ist.ac.at).
Kann Evolution innerhalb der Lebensspanne eines Menschen beobachtet werden? In dieser Runde begleiten wir dich zu drei Arenen der Evolution in denen die Evolution live in Aktion ist. Unternimm eine Zeitreise und sieh, wie ursprüngliche Bauern die Prinzipien der Evolution unwissentlich nutzten, um den Großteil der Lebensmittel zu erzeugen, die wir heute essen. Bekomme einen Eindruck von der Evolution in der freien Wildbahn und lerne, wie sich Organismen rasch an Umweltveränderungen anpassen. Lerne mehr über das am längsten laufende evolutionäre Experiment, in dem WissenschaftlerInnen der Evolution seit über 60,000 Generationen direkt folgen. Diese Runde ist eine Einführung in die wichtigsten Konzepte, die evolutionärer Veränderung zugrunde liegen.
Adam und Eva lebten in Afrika. Das ist allerdings keine Liebesgeschichte – sie haben einander nie getroffen. Trotzdem ist YAdam unser aller Urururgroßvater, und mtEva unsere Urururgroßmutter.
In dieser Runde sehen wir uns an, was die Wissenschaft uns über die beiden und unseren gemeinsamen Ursprung sagt.
Wie bereits erwähnt, diese Runde wird diesmal nur auf Englisch erscheinen.
Die Entdeckung von Antibiotika brachte einen gigantischen Durchbruch in der medizinischen Versorgung. Wir können uns heute nur schwer eine Welt ohne Antibiotika vorstellen: Infektionen nach kleinen Schnitten und Abschürfungen konnten zum Tod führen, es gab keine effiziente Behandlung für Lungenentzündung und andere schwere Erkrankungen, und Operationen und Geburten waren sehr riskant. Heutzutage hat in der industrialisierten Welt fast jeder schon einmal Antibiotika eingenommen.
Jedes Mal, wenn jemand Antibiotika nimmt, übt er oder sie Darwins natürliche Selektion auf die Bakterien aus: die behandlungsempfindlichen Bakterien werden getötet und die behandlungsresistenten, so sie vorhanden sind, überleben und gedeihen. Tatsächlich folgen auf die Einführung neuer Antibiotika schon bald die ersten Berichte über resistente Fälle. Antibiotikaresistenz ist eine große Bedrohung für die moderne medizinische Versorgung.
In dieser Ausgabe erhältst du einen Einblick in die faszinierende und komplexe Welt der Bakterien (sie sind unglaublich kleine Kreaturen!), lernst, wie sie Resistenz gegen Antibiotika entwickeln, und siehst, was „gute“ Bakterien damit zu tun haben.
Du hast sicher bereits gemerkt, wie weitverbreitet die sexuelle Fortpflanzung in der Natur ist, und wie die männlichen und weiblichen Formen verschiedener Spezies unterschiedlich ausgeprägt sind. Aber hast du dich je gefragt, was der Vorteil einer solchen Fortpflanzung ist, und wie sie überhaupt entstanden ist? Was lernen wir von Arten, die regelmäßig zwischen Selbst-Klonen und Paarung wechseln, und wieso kommen Mikroben mit ihrer asexuellen Lebensweise gut aus? Die Antworten sind nicht offenkundig, und je tiefer du nachforschst, desto erstaunlicher wird die Vielfalt an Fortpflanzung. Wenn du mit den Übungen in dieser Ausgabe die evolutionären Kräfte, die die Fortpflanzung formen, verstehst, siehst du die Natur mit neuen Augen.
Obwohl wir kooperatives Verhalten üblicherweise mit Intelligenz verbinden, ist Kooperation in vielen verschiedenen Arten und auf verschiedenen Ebenen allgegenwärtig: Zellen kooperieren um multizelluläre Organismen zu bilden, Individuen kooperieren innerhalb von Gruppen und Populationen, Arten kooperieren mit einander in komplexen Netzwerken von Ökosystemen.
Von all diesen Interaktionen sind die am interessantesten, die auf dem ersten Blick „unnatürlich“ erscheinen: Individuen, die ihr eigenes Leben opfern, um anderen zu helfen. Zum Beispiel vermehren sich Arbeiterameisen nicht selbst, stattdessen widmen sie ihr Leben der Pflege der Königin und deren Nachwuchs.
In dieser Runde erklären wir, wie so ein Verhalten entsteht und sich in der rauen Welt des Wettbewerbs und der natürlichen Selektion hält.