Historie
des kampfes um Staffelstein
des kampfes um Staffelstein
Die Schlacht in den Ardennen
Im Winter 1944 steht das Deutsche Reich kurz vor der Niederlage. Mit einer verzweifelten Offensive versucht Hitler an der Westfront die Kriegswende zu erzwingen. Der Vorstoß in den Ardennen endet für die deutschen Armeen in einem Debakel. An dem 16. Dezember 1944 setzt die Wehrmacht in den belgischen Ardennen alles auf eine Karte. Mit dem letzten Aufgebot an Menschen und Material will der deutsche Diktator mit einer Offensive doch noch die Kriegswende erzwingen. Für die erste Angriffswelle ziehen das deutschen Oberkommando nochmal eine stattliche Streitmacht 200.000 Soldaten und 600 Panzern / Sturmgeschützen zusammen.
In den dichten Wäldern der Ardennen verbluten in vier Wochen harter Kämpfe die letzten deutschen Reserven.
Am 23. Dezember bleibt die Spitze der 5. Panzerarmee wegen Treibstoffmangels kurz vor der Maas liegen und erleiden durch US-Truppen heftige Verluste.
Immer mehr deutsche Reserven werden in den Kampf geworfen um wenigstens einige US-Verbände aufzureiben.
Aus der Offensive Richtung Antwerpen entwickelt sich so eine Abnutzungsschlacht um Bastogne. Kurz nach Neujahr 1945 gehen die Britten und Amerikaner zum Gegenangriff über.
Nur wenige Tage später ordnet das Oberkommando der Wehrmacht die ersten Rückzüge an.
Rückzug der Wehrmacht
Ende Januar stehen die Reste der deutschen Verbände wieder in ihren Ausgangsstellungen in der Eifel. Im Verlauf der Kämpfe verlieren die Deutschen 600-700 Fahrzeuge und etwa 70.000 Mann, die Verluste der Amerikaner ist etwa gleich hoch.
Die massiven Verluste an Mensch und Material können die Deutschen in der Spätphase des Krieges nicht mehr ersetzen.
Kampf um Staffelstein
Am 30. und 31. Januar 1945 folgte der Rückzug der 79. Volksgrenadierdivision auf den Westwall hinter die Our.
Am 28. Februar und 1. März 1945 setzte sich die Division auf die Höhen am Westufer der Kyll beiderseits Malbergweich ab.
Quellen: NTV und lexikon-der-wehrmacht