Gründerinnen
Gründerinnen
Sylvia Claus
Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
Sylvia Claus, Dr. phil., ist Kunsthistorikerin und Universitätsprofessorin an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Von 1993 bis 1999 wissenschaftliche Tätigkeit in der Architektursammlung der Akademie der Künste, Berlin, von 2000 bis 2018 am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich, seit 2004 als Leiterin des dortigen postgradualen Master of Advanced Studies Programms (MAS ETH gta). Kuratorin verschiedener Ausstellungen. Forschungen und Publikationen zur Kunst-, Architektur- und Städtebaugeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts. An der BTU Initiatorin der Cottbuser Workshops zu Kunst und Architektur der DDR und Vorsitzende der Kommission Kunst und Campus, die sich auch um die historisch-kritische Aufarbeitung der ostdeutschen Kunst auf den Campus der BTU kümmert.
April A. Eisman
Iowa State University
April A. Eisman (MA Courtauld Institute of Art, PhD University of Pittsburgh) ist ordentliche Professorin für Kunstgeschichte an der Iowa State University. Ihre Forschungsschwerpunkte sind zeitgenössische Kunst und Theorie mit einer Konzentration auf Kunst aus der DDR und ihrer Rezeption. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Angela Hampel: Das künstlerische Werk (mit Gisbert Porstmann; Kerber, 2022), Kunst in der DDR: 30 Jahre danach (mit Gisela Schirmer; Guernica Gesellschaft, 2020), und Bernhard Heisig and the Fight for Modern Art in East Germany (Camden House, 2018). 2022 war sie Co-KuratorIn einer retrospektiven Ausstellung von Hampels Werk in der Städtischen Galerie Dresden und stellt eine Monografie in englischer Sprache über ihr Werk fertig. 2023-24 ist sie eine Fulbright-Scholar an der TU-Dresden.
Angelika Weißbach
Kunstarchiv Beeskow / Museum Utopie & Alltag
Angelika Weißbach ist Kunsthistorikerin, hat in Paris, Berlin und Rom studiert und an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema ”Freiräume im öffentlichen Kunstbetrieb der DDR” promoviert. 2009-2012 hat sie an der TU Dresden im Forschungsprojekt «BILDATLAS - Kunst in der DDR» gearbeitet, war danach Stipendiatin im Fonds Kandinsky am Centre Pompidou in Paris und hat 2015 die Quellenedition «Wassily Kandinsky. Unterricht am Bauhaus 1923-1933» herausgegeben. Seit 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kunstarchiv Beeskow/Museum Utopie und Alltag, seit 2012 Vorstandsmitglied der Max-Lingner-Stiftung in Berlin.
Mit Unterstützung von
Patricia Werner
Ostdeutsche Sparkassenstiftung
Patricia Werner ist Diplom-Sprachmittlerin und Zertifizierte Stiftungsmanagerin. Seit 2021 ist sie Geschäftsführerin der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. Beruflich wie privat setzt sie sich schon seit vielen Jahren für die stärkere Sichtbarkeit ostdeutscher Künstlerinnen und Künstler ein, so unter anderem von Erika Stürmer-Alex, Anna Franziska Schwarzbach oder Max Uhlig. Vorläufiger Höhepunkt dieser Arbeit ist für sie die gelungene Sicherung des Lebenswerkes bzw. Nachlasses der beiden Fotografinnen Evelyn Richter und Ursula Arnold und die Errichtung des gleichnamigen Archivs der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der Bildenden Künste Leipzig 2009.