Verband für Seniorenfragen St. Gallen – Appenzell
Die 23. Delegiertenversammlung des Seniorenrates Stadt St. Gallen fand am Montag, 27. Okt. 2025 um 15.00 Uhr in der EMPA, Lerchenfeldstrasse 5, 9000 St. Gallen statt. Vorgängig zur offiziellen Versammlung konnten die Delegierten zwei Bereiche der EMPA, die sich überwiegend mit Forschung beschäftigt, besichtigen.
Die Windschutzscheiben und Wartebänke sind viel zu wenig und somit zu erweitern.
Grund: In dieser Strasse wehen oft starke und kalte Winde und es warten viele in gesetztem Alter. Daher ist es angebracht, dass auf beiden Strassenseiten bei den Kanten H und I die Glaswände auf der Rückseite und seitwärts auf alle Stützen erweitert werden.
Antwort: Das Hochbauamt hat das Anliegen betreffend zusätzliche Sitzbänke und Schutzwände mit der GL Ragnar Scherer (Eigentümervertretung / Projektentwicklung / Stv. Leiter Hochbauamt) geprüft. Das Anliegen von mehr Sitzbänken und zusätzlichen Schutzwänden würde in die Architektur und in das bestehende Konzept vom Bahnhofplatz eingreifen. Eine solche Anpassung kommt daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage.
Der Seniorenrat brachte das Anliegen erneut bei der Aussprache mit dem Stadtrat vor. Zudem kritisierte er am Beispiel der Haltestelle „Oberstrasse“ an der Teufenerstrasse, dass offenbar bei den gedeckten Bushaltestellen Architektur vor Nutzen stehe. Dort wurde nämlich eine architektonisch wunderbare und teure gedeckte Bushaltestelle erstellt, die überhaupt nichts nützt, weil man bei regnerischem Westwindwetter auch unter dem Dach nass wird. Stadtrat Buschor war unserer Meinung und versprach, sich der Sache anzunehmen.
Am 3. März 2025 traf sich daraufhin Ruedi Hofmänner mit Ragnar Scherrer, stv. Leiter Hochbauamt an den Haltekanten H und I, um die Sache vor Ort zu besprechen. R. Scherer nahm die bemängelten Punkte wohlwollend auf: zusätzliche Scheiben auf der Westseite der Haltekante H und allenfalls auf der Ostseite der Haltekante I, zusätzliche Sitzgelegenheiten an beiden Haltekanten, zusätzlich auf dem ganzen Bahnhofplatz Armlehnen, wie sie inskünftig bei allen Busstationen gemäss Stadtrat Buschor standardmässig montiert werden sollen.
Geschäft noch nicht zufriedenstellend erledigt
Die Bushaltestelle „Bruggwald“ hat keinen gedeckten Unterstand. Dort warten aber oft Personen aus der Obvita.
Der Seniorenrat hat dieses Anliegen bei der Aussprache mit dem Stadtrat angesprochen. Offenbar wird in nächster Zeit im Rahmen der Neugestaltung der Strasse dieses Vorhaben umgesetzt. Wir beobachten das weitere Vorgehen.
Geschäft pendent
Der Seniorenrat stellt in der Aussprache mit dem Stadtrat fest, dass es bei den gedeckten Bushaltestellen notwendig wäre, ein Rauchverbot im gedeckten Bereich zu erlassen. In anderen Gemeinden ist dies bereits der Fall.
Der Stadtrat führt rechtliche Schwierigkeiten an, da es sich bei den Bushaltestellen um öffentlichen Raum handelt. Ein Rauchverbot müsste deshalb eine gesetzliche Grundlage haben. Allerdings ist diese Argumentation mit Unsicherheiten behaftet. Auf einem Bahnhofareal ist ein Rauchverbot problemlos durchzusetzen; das gleiche gilt für Schulanlagen. Grundsätzlich wäre ein Rauchverbot bei gedeckten Bushaltestellen wünschenswert. Der Stadtrat klärt die Möglichkeiten ab.
An der Aussprache mit dem Stadtrat im Februar 2025 wurde diese Anliegen erneut vorgebracht. An anderen Orten wurde im Bereich der gedeckten Bushaltestelle einfach ein Rauchverbotszeichen auf den Boden aufgemalt, auch wenn keine rechtliche Grundlage besteht. Dies hätte auch eine präventive Wirkung. Hier ein Beispiel in Herisau.