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digitale Assistenz

Kommunikation in der Krise?

Schulungen, um den Mut zur digitalen Welt zu haben und zu erlangen, sind sehr wichtig - aber nur mit allen Auflagen zur derzeitigen Sicherheit, um dem Virus keine Chance zu bieten.
Kontakt zur Familie und Freunden ist notwendig, per Skype, WhatsApp, Facetime oder anderen Möglichkeiten...

Es geht!

Enkel : "OMA! Ich rufe Dich gerade über WhatsApp an mit VideoChat"
Oma: "Ja Mausi - ich höre Dich - aber viel zu laut!"
Enkel: "Oma!!! Dein Smartphone ist am Ohr!"
Oma: "ist doch ein Telefon...aber Du bist zu laut mein Liebes!!"
Enkel: "OMA!!! Nimm das Telefon doch mal weg vom Ohr und halte es vor Dein Gesicht!"Oma: "NEIIN das gibt es doch nicht! Wie kann es sein, dass ich Dich sehe???"
Enkel: "Jetzt halte dein Telefon einfach so, dass Du Dein Bild siehst und - meines siehst Du eh...HUHU!"
Oma: (bricht in Freudentränen aus) "MAUSI ich bin völlig fertig....wie geht denn sowas?

Es macht mich jeden Tag glücklich, solche Situationen erleben zu dürfen...


FAMILIE

Wenn über 300km zwischen Oma/Mama liegen, wird man kreativ.

Was für eine tolle Familie!

Ein wenig "Fahrschule" braucht man aber trotzdem vor Ort, um das "neue Gerät" zu bedienen.
Um Scheu und Angst zu nehmen muss man es einfach in der Hand haben und jemanden an der Seite, der dies mit Geduld und einfachen Worten erklärt.

105 - ja und?

Es ist derzeit mein schönstes Erlebnis: einer Dame zu helfen - 105 Jahre alt, noch sehr aktiv im Leben. Zu Hause technisch so ausgestattet, um am Leben weiter aktiv teil zu haben, auch wenn physische Einschränkungen altersbedingt vorhanden sind.

In diesem Falle nicht Internet/Computer - sondern andere Lösungen im Bereich Barrierefreiheit mit Hilfe der Technik.

Einem solchen Menschen zu begegnen und zu helfen ist etwas sehr Besonderes...
Heute erlebt: Sie hört und versteht "Alexa"! Eine neue Welt ist mit 105 Jahre
n noch möglich....
Wir haben noch zusammen einiges vor und haben viel Freude miteinander, dies alles zu entdecken!


Hilfreiche Links (Verweise) im Netz

SeniorSmart.de - ihre rollende Telefonzelle 4.0

Für den Hochtaunuskreis und der Umgebung meiner Gemeinde biete ich folgenden Service an:

Menschen ohne eigenen Internetanschluss können ab sofort, nach vorheriger telefonischer Verabredung, mit Familienangehörigen per SKYPE/FaceTime etc. mit Bild und Ton kommunizieren. Ich komme vorbei und stehe vor Ihrer Türe mit meinem Fahrzeug. Hierfür wird der Tablet-PC so an das Fahrzeug angebracht, dass man ohne direkten Kontakt zu mir (social/physical Distancing) das Gerät nicht selbst bedienen muss.

Einfach SKYPEN mit Bild und Ton! Ein Wink ein Luftkuss - mehr als nur telefonieren!


Dieser Service ist natürlich KOSTENFREI!

Termine gerne unter unter 0800 1212 2121 (kostenfreier Anruf)


Anwendungen - ein Vergleich

Zuerst ein paar Ratschläge, die für alle Videoanrufe im Internet gelten:

  • Ich empfehle Ihnen, für Ihren Videoanruf an einen ruhigen Ort mit einer stabilen und ausreichend schnellen Internetverbindung zu gehen.

  • Testen Sie am besten vor dem Gespräch, ob Ihre Audio- und Videoverbindung funktioniert.

  • Ein Headset oder Kopfhörer können die Tonqualität des Anrufs verbessern.

  • Die meisten Dienste haben eine Funktion, mit der Sie Ihr Mikrofon stummschalten können, während die andere Person spricht. Auch das kann die Qualität des Anrufs verbessern.

  • Sollten Sie oder Ihr Gesprächspartner nur abgehackt zu verstehen sein, hilft es oft, die Videofunktion abzuschalten.

Anwendungen für Videoanrufe

Es steht Ihnen frei, welchen Anbieter Sie für Ihr Gespräch verwenden. Ich empfehle eine der folgenden Anwendungen. Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise der Plattform, für die Sie sich entscheiden.

Zoom

  • Zoom ist der derzeit beliebteste Anbieter für Videoanrufe im Netz. Die Plattform bietet einen großen Funktionsumfang und eine stabile Verbindung.

  • Um Zoom zu nutzen, müssen Sie sich registrieren und die Zoom-Software installieren. Die Anleitung des Anbieters hilft Ihnen bei den ersten Schritten.

  • In den vergangenen Monaten gab mehrfach Kritik am Datenschutz der Plattform. Zoom hat die Software inzwischen mehrfach nachgebessert.

Jitsi

  • Jitsi ist eine gemeinschaftlich entwickelte Alternative zu den Diensten kommerzieller Anbieter.

  • Unter https://meet.jit.si/ können Sie ein Meeting starten und den Link Ihrem Gesprächspartner schicken. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

  • Unter Umständen kann es bei Jitsi zu Problemen mit der Erreichbarkeit und Qualität Ihres Videoanrufs kommen.

Skype

  • Skype ist eine Programm/App von Microsoft. Sie müssen sich jedoch registrieren, um den Dienst zu nutzen.

  • Skype funktioniert im Browser. Bequemer ist es, wenn Sie die Skype-Software herunterladen und auf Ihrem Rechner installieren.

  • Diese Anleitung hilft Ihnen bei den ersten Schritten.

WhatsApp

  • Sollten Sie das Gespräch am Handy führen wollen, können Sie dafür auch WhatsApp verwenden.

  • WhatsApp ist eine App von Facebook. Um sie zu nutzen, müssen Sie die App auf Ihrem Handy installieren (Android / iOS) und sich bei WhatsApp registrieren.

  • Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Handynummer mit Ihrem Gesprächspartner teilen müssen, um sich per WhatsApp zu unterhalten.

Facebook Messenger

  • Facebook Messenger bietet auf dem Handy und im Browser eine Video-Call-Funktion an.

  • Sie müssen aber ein Facebook-Konto haben, um die Funktion nutzen zu können.

  • Bitte beachten Sie, dass Ihr Gesprächspartner Ihr Facebook-Profil sehen kann, wenn Sie per Messenger Kontakt aufnehmen.

Apple FaceTime

  • Sollten Sie und Ihr Gesprächspartner iPhones oder Mac-Computer besitzen, können Sie sich per FaceTime in Verbindung setzen.

  • Um FaceTime verwenden zu können, brauchen Sie eine Apple ID. Wie Sie einen Anruf mit FaceTime starten, erfahren Sie in dieser Anleitung.

Google Duo

  • Auch Google bietet aktuell zur Corona-Krise ein Video Tool. Es erinnert in der Anwendung an o.g. Programm Zoom

  • Eine ausführliche Anleitung finden Sie auf der Hilfeseite von Google.

Cisco Webex

  • Cisco bietet unter dem Namen Webex verschiedene Produkte zur Online-Zusammenarbeit von Unternehmen und Kollegen an. Darunter fallen zum Beispiel Videokonferenzlösungen oder Bildschirmfreigabefunktionen. Videoanleitungen und der Download stehen auf der Firmenseite zur Verfügung.

Helfen auch ohne Internet!

Das Formular für den Eintritt in das Freibad, die Einkaufsliste für den Supermarkt, das Antragsformular einer Behörde - die meisten Senioren/innen haben gar keinen PC, Internet, Drucker etc.
Es ist schlimm, dass die digitalen Medien heute für selbstverständlich erklärt werden, obwohl gerade die ältere Generation keinen Zugang hat.

Hier hilft nur der persönliche Kontakt vor Ort!

Hier ein Beispiel aus der "Springer-Presse"

wenn es nicht mehr geht

Auch das ist Alltag: wenn es soweit ist, dass man krankheitsbedingt die Zeitung nur noch durch eine technische Lupe lesen kann...ist es auch leider vorbei mit dem PC-Monitor. Selbst bei einer Vergrößerung von 500%, machen Internetseiten und E-Mails keinen Sinn mehr.

Hier muss man komplett umdenken und auf Audio umstellen. Alexa, Google und Apple & Co. können in diesen Fällen oft weiterhelfen:
- Nachrichten
- Hörbücher
- Anrufe
- Steuerung von Lampen etc. (Smarthome)

Es tut mir leid, dies zu erleben, jedoch ist der Verlust der Sehkraft kein Grund aufzugeben! Selbst Anrufe über das Telefon lassen sich sprachlich steuern. Auch entdeckt man neue Möglichkeiten...

Man muss nur MuT zur digitalen Welt haben und andere Wege finden...

mein fernseher im internet?

Ja es geht! Mediatheken mit dem roten Knopf und dann Sendungen sehen, die man verpasst hat.
Man muss es nur erklärt bekommen! Der "Fernsehtechniker" geht bald in Rente und weiss es einfach nicht...

Idee: Unterwegs im ganzen HessenLand?

Ich arbeite daran...

Auch unter KlickHilfe.de finden Sie interessante Beiträge!

Stand:02.12.2020