Rumänien
Motorradabenteuer
Geplant von 18. Juni bis 28. Juni 2026
Motorradabenteuer
Geplant von 18. Juni bis 28. Juni 2026
Info: Hellblaue und unterstrichene Textpassagen enthalten Verknüpfungen zu weiteren Informationen im Internet. Für mehr Infos daher einfach auf die hellblaue Textpassage drücken / klicken.
Tourplan & Tourdaten
Prolog zur Anfahrt, 8 Tagesetappen, 1 Ruhetag
Gesamtstrecke 3.977 km / 60 Stunden / 7 Länder
Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn
Motorrad - Highlights
Borgo Pass: Legendäre Verbindung in den Ostkarpaten, die vor allem durch Bram Stokers „Dracula“ weltberühmt wurde.
Bicaz-Schlucht: Eine spektakuläre Klamm mit fast senkrecht aufragenden Kalksteinwänden und extrem engen Kurvenpassagen.
Transfăgărășan: Eine der berühmtesten Hochstraßen der Welt, die sich in spektakulären Kehren über das Făgăraș-Gebirge schraubt.
Transalpina: Die höchstgelegene befestigte Passstraße Rumäniens bietet weite Ausblicke über die Gipfel der Karpaten.
Transapuseana: Eine frisch ausgebaute Panorama-Route durch das Apuseni-Gebirge, durch unberührte Natur und traditionelle Dörfer.
Eisernes Tor: Beeindruckendes Durchbruchstal der Donau zwischen den Karpaten und dem Balkangebirge an der Grenze zu Serbien.
Borja-Pass: Eine landschaftlich reizvolle Bergstrecke in Bosnien und Herzegowina, die dichte Wälder und weite Plateaus verbindet.
Velebit-Gebirge: Das größte Gebirgsmassiv Kroatiens beeindruckt durch seine raue Karstlandschaft und den Blick auf die Adria.
Jadranska Magistrale: Eine der schönsten Küstenstraßen der Welt entlang der zerklüfteten kroatischen Adriaküste.
Donnerstag, 18. Juni 2026
313 km / Autobahn
Prolog Anreise: Fahrt am Nachmittag von OÖ zum Neusiedler See, um die Anreise nach Satu Mare zu verkürzen.
Übernachtung in Gols oder in Podersdorf (wird kurzfristig entschieden). Autobahnvignette AT wird benötigt!
Freitag, 19. Juni 2026
550 km / Autobahn
Schnellste Strecke vom Neusiedler See nach Satu Mare. Autobahnvignette Ungarn erforderlich!
Samstag, 20. Juni 2026
343 km / Satu Mare - Brosteni / Borca / Bizac
Vorbei am "Fröhlichen Friedhof" am Rande des Naturpark Maramureş-Gebirge über die Transrarău (Panormastraße Bukowina - Geheimtipp!) weiter Richtung Bicaz-Stausee. Übernachtung in der Nähe von Brosteni / Borca oder Bicaz. Quartierempfehlung Pensiunea La Bunica
Sonntag, 21. Juni 2026
352km / Brosteni / Borca - Hermannstadt (Sibiu)
Vorbei am Bicaz Stausee, über die gewaltige Staumauer und weiter durch die Bicaz-Schlucht (DN12c). Dabei windet sich die Straße auf 8 Kilometer durch bis zu 300 Meter hohe, senktrecht abfallende Kalsteinwände. Die Kurven sind extrem eng, oft hängen die Felsen wie ein Dach über die Fahrbahn ("Hals des Teufels"). Am Ende des Aufstiegs erreichen wir auf knapp 1.000 m Höhe den Lacu Roșu. Der "Rote See" entstand 1837 durch einen Erdrutsch, der einen Fluss staute. Bis heute ragen die versteinerten Baumstümpfe der damals überschwemmten Tannen aus dem Wasser. Nach der Bicaz-Schlucht erreichen wir Schäßburg (Sighișoara) und von dort fahren wir auf der DN14 weier zu unserem Tagesziel Hermannstadt (Sibiu) mitten in Siebenbürgen. Quartierempfehlung Pension Buon Gusto!
Montag, 22. Juni 2026 - Die Königsetappe
408km / Hermannstadt - Mühlbach (Sebeș)
Von unserem Quartier in Hermannstadt beginnen wir unsere Königsetappe mit der berühmten Transfăgărășan, die mit ihren spektakulären Serpentinen und dem 2.042 Meter hohen Bâlea-Pass als eine der beeindruckendsten Hochgebirgsstraßen der Welt gilt. Sie bietet vor allem für Motorradfahrer ein unvergleichliches Fahrerlebnis zwischen steilen Felswänden, Wasserfällen und dem bizarren Panorama der Făgăraș-Berge. Am Südende der Transfăgărășan wenden wir uns Richtung Westen und erreichen nach ca. 2 Stunden (114 km) den Einstieg zur Transalpina die wir Richtung Norden fahren. Die Transalpina (DN67C) ist die höchstgelegene Nationalstraße Rumäniens und beeindruckt durch ihren weiten, alpinen Charakter über das Parâng-Gebirge bis auf 2.145 Meter Höhe. Im Vergleich zur Transfăgărășan bietet sie flüssigere Kurvenkombinationen auf dem Hochplateau, was sie zu einer der fahrerisch attraktivsten Routen für anspruchsvolle Touren macht. Unser Etappenziel ist Mühlbach (Sebeș), am Nordende der Transalpina.
Dienstag, 23. Juni 2026
312 km / Mühlbach (Sebeș) - Conacul Radacinilor
Von Mühlbach Richtung Norden nach Aiud, dann westlich auf die Transapuseana. Gleich hinter Aiud beginnt der Aufstieg. Die Straße bietet spektakuläre Ausblicke auf die Kalksteinfelsen. Der neu asphaltierte Abschnitt ist ein Traum für Motorradfahrer. Die Straße schlängelt sich über die Kämme des Trascău-Gebirges und über den Buceș-Pass nach Brad. Die Straße ist hier sehr kurvenreich und führt durch dichte Wälde und die Region ist bekannt für ihre bizarren Felsformationen aus vulkanischem Gestein. Geplant ist, unser Quartier in "Uwes Wurzelhotel" Conacul Radacinilor zu beziehen.
Mittwoch, 24. Juni 2026
405 km / Conacul Radacinilor - Belgrad (Serbien)
Wir starten von Uwes Wurzelhotel Richtung Süden durch den Defileul Jiului National Park. Für Motorradfahrer ist diese Schlucht eine der imposantesten Nord-Süd-Verbindungen über die Karpaten. Die Strecke bietet fantastische, flüssige Radien, die perfekt in den Fels geschlagen wurden. Es gibt kaum Geraden, man ist ständig in Schräglage, während links der Fluss rauscht und rechts die Felswände senkrecht aufsteigen. Parallel zur Straße verläuft eine der technisch anspruchsvollsten Bahnstrecken Rumäniens mit gewaltigen Steinviadukten und Tunnelportale, die hoch oben im Fels thronen. Schließlich erreichen wir die Grenze zu Serbien am Eisernen Tor einem Durchbruchstal der Donau. Wir wenden uns Richtung Westen und fahren ein Stück der Donau entlang weiter bis Belgrad.
Donnerstag, 25. Juni 2026
392 km / Belgrad (Serbien) - Mrkonjic Grad (Bosnien)
Von Belgrad ein kurzes Stück (ca. 80 km) auf der Autobahn bis Sremska Mitrovica und über die Grenze nach Bosnien. Das fahrerische Highlight der der Tagesetappe ist die M4 von Teslić über den Borja-Pass nach Kotor Varoš. Sie ist unter lokalen Bikern sehr beliebt.Breite, gut ausgebaute Kehren und lange Kurvenkombinationen führen uns auf über 800 Meter Höhe. Oben am Pass gibt es das Sport- und Erholungszentrum Hajdučke Vode, ein idealer Biker-Treffpunkt in herrlicher Gebirgsluft. Etappenziel ist Mrkonjic Grad, vielleicht finden wir ein Quartier am See.
Freitag, 26. Juni 2026
386 km / Mrkonjic Grad (Bosnien) - Crikvenica (Kroatien)
Von Mrkonic Grad Richtung Nordwesten durch bosnische Gemüse bis zur Grenze nach Kroatien, die wir in der Nähe der Plitvicer Seen überqueren. Weiter geht es Richtung Süden, wir fahren bis zu den Ausläufern des Velebit Gebirges, wo wir uns bei Lovinac wieder Richtung Nordwesten wenden, schließlich das Velebit Gebirge überqueren und in der uns gute bekannten Bikerbar "OK Karlobag" ein kaltes Getränk zu uns nehmen werden. Von Karlobag reiten wir auf der berühmten Magistrale bin zu unserem Zielort Crikvenica.
Samstag, 27. Juni 2026
Entspannen in Crikvenica
Keine Kilometer, keine Höhenmeter, nur Strand, Sonne und vielleicht das eine oder andere Bierchen zwischendurch.
Sonntag, 28. Juni 2026
516 km / Crikvenica - Oberösterreich
Durchs kroatische Gemüse nach Norden, Grenze zu Slowenien bei Babno Polje, bei Unec auf die Autobahn, vorbei an Ljubljana bis Kranj und über den Seebergsattel nach Bad Eisenkappel. Von Völkermarkt über die Görschitztalstraße nach Neumarkt und über den Perchauer Sattel Richtung Lachtal / Gföllgraben. Weiter über den Triebener Tauern - Autobahn bis Klaus - Micheldorf - Ziehberg - Scharnstein - Gmunden.
Was für ein epischer Ritt – von der Adria-Küste über die einsamen Grenzübergänge des Babno Polje bis hin zu den markanten Gipfeln der Tauern. Nach dieser gewaltigen Schleife durch sieben Länder schließt sich der Kreis in der Heimat, während unsere Motorräder auf den letzten Kilometern am Traunsee rollen und die gesammelten Eindrücke im Rückspiegel verblassen. Es ist das perfekte Finale einer Tour, die nicht nur Kilometer, sondern unzählige Geschichten zwischen Balkan-Flair und Alpen-Idylle geschrieben hat.
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Streckenabhängige Maut in Serbien und Kroatien (keine Vignette erforderlich).
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