Recherchiert und verfasst von Google Gemini, aufgrund unserer Forschungsergebnisse
Einleitung
Zielsetzung: Dieser Bericht legt eine umfassende historische und genealogische Analyse zu Theresia Bechinie (geb. unbekannt) vor. Der Schwerpunkt liegt auf ihrer in der „Pilz-Chronik v.22.pdf“ dokumentierten jüdischen Herkunft, ihrer möglichen Konversion zum Christentum, der Problematik ihrer verschiedenen überlieferten Namen und ihren familiären Verbindungen im Kontext Böhmens im 18. Jahrhundert. Die Analyse stützt sich auf die vom Nutzer zusammengefassten Fakten aus der Chronik sowie auf ergänzende historische Informationen.1
Zentrale Unklarheiten: Die Kernfragen dieser Untersuchung betreffen die Identifizierung und Zuordnung der verschiedenen Namen, unter denen Theresia Bechinie in Dokumenten erscheint: Pessel, Apollonia Jablonsky/Jablotzkin, Theresia Kosso-Horská, Rudolphiana und Theresia Kopidlansky. Ebenso zentral ist die Klärung der Umstände ihrer potenziellen Konversion, insbesondere die Verbindung zum Taufeintrag einer Apollonia Jablotzkin aus dem Jahr 1768.
Methodik & Struktur: Der Bericht behandelt systematisch die acht spezifischen Forschungsfragen des Nutzers. Er integriert Belege aus den bereitgestellten Quellen mit breiterem historischem Wissen. Analysiert werden das sozio-rechtliche Umfeld für Juden in Böhmen unter Maria Theresia, die genannten Personen und Orte sowie die Praktiken jüdischer Konversion und Namensgebung in dieser Epoche. Der Bericht berücksichtigt den Widerspruch zwischen der dokumentierten jüdischen Abstammung und späteren Familienangaben über eine „rein arische“ Herkunft, was den Einfluss historischer Umstände auf Familiennarrative verdeutlicht.
I. Jüdische Konversion und Taufpraktiken im Böhmen des 18. Jahrhunderts (Nutzerfrage 1)
Historischer Kontext der Konversion:
Das 18. Jahrhundert in Böhmen, insbesondere die Regierungszeit Maria Theresias, war für jüdische Gemeinschaften von erheblichem Druck geprägt.1 Politische Maßnahmen wie der später teilweise widerrufene Ausweisungsbefehl für Juden aus Prag und Böhmen von 1744 schufen ein prekäres rechtliches und soziales Umfeld.1 Dieses Dekret verfügte die sofortige Ausweisung aus Prag bis Januar 1745 und aus ganz Böhmen bis Juni 1745, wobei den Betroffenen eine Frist zur Regelung ihrer Geschäfte gewährt wurde, sie jedoch nicht über Nacht in Prag bleiben durften und sich auch nicht in anderen Erblanden niederlassen sollten.4
Juden wurden oft ambivalent betrachtet: Einerseits wurden sie als Kreditgeber und Steuerzahler benötigt, andererseits waren sie erheblichen Einschränkungen und hohen Abgaben unterworfen.9 Ihr Rechtsstatus hing häufig von jederzeit widerruflichen Privilegien ab.10 Diese Unsicherheit konnte ein starker Beweggrund für eine Konversion sein. Obwohl Zwangstaufen zu dieser Zeit von der Kirche generell nicht mehr befürwortet wurden 12, konnten sozialer, wirtschaftlicher und rechtlicher Druck die Konversion als Weg zu größerer Sicherheit, erweiterten Rechten (wie Freizügigkeit, freie Wahl des Ehepartners, geringere Steuern) und sozialer Integration erscheinen lassen.10 Quellen aus Wien deuten darauf hin, dass Konversionen auch aus existenzieller Not heraus erfolgten, etwa bei ledigen Müttern, die ihre Kinder in Findelhäusern unterbringen wollten.13 Obwohl Wien nicht Böhmen ist, ähnelten sich die grundlegenden Zwänge in den habsburgischen Ländern. Die Tatsache, dass im 18. Jahrhundert in Köln eine beträchtliche Anzahl von Judentaufen stattfand, wobei viele Konvertiten aus Böhmen und Polen stammten, zeigt, dass Konversion kein isoliertes Phänomen war und oft mit Mobilität verbunden war.14
Die Konversion war somit nicht nur ein religiöser Akt, sondern ein tiefgreifender sozialer und rechtlicher Übergang. Die Kombination aus dem rechtlichen Druck unter Maria Theresia 1 und der üblichen Praxis vollständiger Namensänderungen bei der Taufe 13 legt nahe, dass dieser Schritt oft eine bewusste und unumkehrbare Abkehr von der jüdischen Gemeinschaft und der bisherigen Identität bedeutete. Die Ausweisungsbefehle und die allgemeinen Restriktionen schufen ein feindseliges Umfeld, während die Konversion potenziell Erleichterung und Zugang zu zuvor verwehrten Rechten bot. Die dokumentierte Praxis, völlig neue christliche Namen und ortsbezogene Nachnamen anzunehmen, symbolisiert diesen Bruch mit früheren Identitätsmerkmalen. Folglich stellte die Konversion unter solchen Umständen eine schwerwiegende Lebensentscheidung mit erheblichen sozialen und rechtlichen Konsequenzen dar, die wahrscheinlich aufgrund einer Mischung aus Druck und wahrgenommenen Vorteilen getroffen wurde.
Taufverfahren:
Konversionen beinhalteten eine formelle Abschwörung des Judentums (wie in der Nutzeranfrage erwähnt: „jüdische Untreue aufgebend“) und eine Unterweisung in der christlichen Lehre, deren Dauer und Tiefe variieren konnte. Die Taufe selbst war das Sakrament, das die christliche Identität verlieh. Konversionen wurden in den Taufbüchern (Matriken) der Pfarrei eingetragen, in der die Taufe stattfand, und zwar chronologisch nach dem Taufdatum, nicht nach dem Geburtsdatum.13
Die Anwesenheit von Taufpaten war üblich. Hochrangige Paten, wie im Amschelberger Eintrag vermerkt, hatten eine besondere Bedeutung.15 Dies konnte auf Patronage, soziale Verbindungen oder die wahrgenommene Wichtigkeit des Konversionsereignisses hindeuten. Die Beteiligung von hochrangigen Adligen als Paten, wie für Apollonia Jablotzkin dokumentiert, hebt die Bedeutung der Taufe über ein routinemäßiges Pfarreiereignis hinaus. Sie impliziert mögliche Gönnerschaft, den Wunsch der Sponsoren, die Konversion öffentlich zu bekräftigen, oder vielleicht eine Verbindung zwischen der Konvertitin (oder ihren Umständen) und diesen Adelsfamilien. Die im Eintrag genannten prominenten Adligen (Gräfin Hradeczkiana von Hradecz geb. Freiin von Bechinie, Joseph Graf Khun, Petrus Graf Hradeczki, Theresia Lipparskin geb. Malovizova von Malovicz) und der Vergleich mit Praktiken im nahen Polen 15 deuten darauf hin, dass hochrangige Patenschaften für jüdische Konvertiten in der Region nicht ungewöhnlich waren. Die adlige Beteiligung impliziert Ressourcen, Einfluss und eine öffentliche Anerkennung des Ereignisses. Daher war diese spezielle Taufe wahrscheinlich bemerkenswert, möglicherweise aufgrund des Hintergrunds der Konvertitin, der Frömmigkeit oder sozialen Agenda der Sponsoren oder bestehender Verbindungen, die einer weiteren Untersuchung bedürfen (siehe Abschnitt V).
Namenskonventionen:
Bei der Taufe erhielten Konvertiten typischerweise einen christlichen Vornamen – im vorliegenden Fall erhielt Apollonia angeblich den Namen „Teresia“.13 Die Wahl von „Theresia“ könnte die Kaiserin Maria Theresia oder eine prominente Patin (Theresia Lipparskin) ehren.
Oft wurde auch ein neuer Nachname (Zuname oder Beiname) vergeben oder angenommen. Dieser konnte aus verschiedenen Quellen stammen:
Ortsbezug: „Kosso-Horská“ verbindet Theresia eindeutig mit ihrem Herkunfts- oder Taufort Kosova Hora (Amschelberg).16
Paten: Manchmal wurden Nachnamen von den Paten abgeleitet.15 Dies ist für „Kosso-Horská“ weniger wahrscheinlich, könnte aber für andere Namen relevant sein.
Umstände/Symbolik: Namen konnten aus symbolischen Gründen gewählt werden oder sich auf die Umstände der Konversion beziehen.
„Fremdnamen“: In Wiener Findelhäusern wurden getauften jüdischen Kindern manchmal völlig neue, unzusammenhängende Nachnamen („Fremdnamen“) gegeben, um ihre Herkunft zu verschleiern und die katholische Erziehung zu erleichtern.13 Obwohl Theresia eine Erwachsene war, verdeutlicht dies die Möglichkeit, dass Nachnamensänderungen vorgenommen wurden, um einen vollständigen Bruch mit der Vergangenheit zu markieren.
Frühere Namen: Vor der Konversion verwendete „Nachnamen“ (oft Patronymika) wurden manchmal in Taufregistern festgehalten, oft aber auch weggelassen.15 Die Erwähnung von „Pessel“ als Name „vor der jüdischen Ehe“ passt in dieses Muster einer Identifikation vor der Konversion.
II. Der Amschelberger (Kosova Hora) Taufeintrag von 1768 (Nutzerfrage 2)
Existenz und Ort:
Die Nutzeranfrage gibt an, dass die „Pilz-Chronik“ einen Taufeintrag für eine Apollonia Jablotzkin in Amschelberg (Kosova Hora) vom 30. Oktober 1768 dokumentiert, bei dem sie den Namen Theresia Kosso-Horská erhielt. Kirchenbücher (Matriken) sind die primäre Quelle für solche Informationen.13 Diese Register für Böhmen werden in der Regel in den regionalen Staatsarchiven (Státní oblastní archiv) aufbewahrt.
Kosova Hora gehört zum Zuständigkeitsbereich des Státní oblastní archiv v Praze (Staatliches Gebietsarchiv Prag), da es im Středočeský kraj (Mittelböhmische Region) liegt.18 Der Zugang zu diesen Archivalien erfolgt zunehmend online über digitale Archive. Wichtige Portale für tschechische Archive sind:
Acta Publica (MZA Brünn): Hauptsächlich für Mähren, aber nützlich zum Verständnis tschechischer Archivsysteme.19 Die Umstellung der Benutzeroberfläche weg von Adobe Flash wird erwähnt.19
SOA Prag (Prager Gebietsarchiv): Das relevanteste Archiv. Sein Online-Portal ist ebadatelna.soapraha.cz.18
Weitere Portale: Vademecum (Litoměřice), Porta Fontium (Plzeň), DigiArchiv (Třeboň & Opava), Arcanum/Mapy.cz (Historische Karten), GenTeam, PfarrenCZ (Findhilfen) werden ebenfalls als wertvolle Ressourcen für die tschechische Genealogie genannt.18
Verifizierungsprozess:
Um den Eintrag zu überprüfen, müsste das Portal eBadatelna des SOA Prag durchsucht werden.18 Man müsste nach den römisch-katholischen Pfarrmatriken für Kosova Hora (unter Verwendung des tschechischen Namens) suchen. Pfarreien umfassten oft auch umliegende Dörfer. Anschließend wäre das Taufbuch (Taufregister) zu lokalisieren, das das Jahr 1768 abdeckt. Darin müsste der Eintrag vom 30. Oktober 1768 gesucht werden. Taufregister aus dieser Zeit sind typischerweise handschriftlich, oft in Latein oder Deutsch, manchmal Tschechisch 29, und die Lesbarkeit kann eine Herausforderung darstellen.27 Es wäre nach einem Eintrag zu suchen, der die Details enthält: Taufe einer erwachsenen Jüdin (Judaea conversa/baptizata), früherer Name Apollonia (möglicherweise mit Nachnamen Jablotzkin/Jablonsky), neuer Name Theresia, potenziell mit dem Zusatznamen Kosso-Horská, sowie die Auflistung der prominenten Paten/Zeugen.
Wahrscheinlichkeit:
Die Existenz eines solchen Eintrags ist angesichts des historischen Kontexts (Abschnitt I) und der detaillierten Informationen aus der Pilz-Chronik plausibel. Eine endgültige Bestätigung erfordert jedoch eine direkte Überprüfung im Archiv über das Portal des SOA Prag. Die allgemeine Verfügbarkeit böhmischer Kirchenbücher online wird durch mehrere Quellen bestätigt.18
Die Zugänglichkeit der Archive ist ein Schlüsselfaktor. Obwohl die Pilz-Chronik einen detaillierten Bericht liefert, hängt ihre Genauigkeit von der Überprüfbarkeit der Primärquelle – des Taufeintrags – ab. Die Verfügbarkeit digitalisierter tschechischer Archive 18 macht die Überprüfung machbar, erfordert jedoch spezifische Navigation und potenziell paläographische Kenntnisse. Genealogische Behauptungen stützen sich auf die Verifizierung von Primärquellen; die Pilz-Chronik ist in diesem Zusammenhang eine Sekundärquelle. Der Zugriff auf und die Interpretation dieser Aufzeichnungen (potenziell über ebadatelna.soapraha.cz) sind notwendig, um die Angaben zur Taufe von 1768 zu bestätigen. Daher ist die Durchführbarkeit der Überprüfung hoch, die Schlussfolgerung bleibt jedoch bis zur direkten Einsichtnahme vorläufig.
III. Entschlüsselung der Namen von Theresia Bechinie (Nutzerfrage 3)
Analyse der einzelnen Namen:
Pessel:
Genannt als ihr Name „vor der jüdischen Ehe“.
Pessel/Pessy ist ein jiddischer weiblicher Vorname.32
Die Bedeutung ist umstritten: möglicherweise abgeleitet vom hebräischen „Batya“ (Tochter Gottes) 32 oder bedeutet „ausgezeichnet/erhaben“.33 Der Name war in Osteuropa verbreitet.32
Könnte ihr ursprünglicher jiddischer Vorname gewesen sein. Obwohl einige Quellen ihn auch als deutsche/aschkenasische Nachnamenvariante führen 35, deutet der Kontext hier auf einen Vornamen hin.
Apollonia Jablonsky / Jablotzkin:
Name im Taufeintrag von 1768 vor der Konversion. Apollonia ist ein christlicher Name (griechischen Ursprungs), ungewöhnlich als primärer jüdischer Name. Dies könnte darauf hindeuten, dass er bereits vor der Taufe angenommen wurde, ein Fehler des Schreibers vorliegt, oder dass sie bereits teilweise assimiliert war oder christliche Kontakte hatte. Alternativ könnte es ein Name sein, der im Umgang mit der nichtjüdischen Welt verwendet wurde.
Jablonsky/Jablotzkin: Wahrscheinlich ihr Ehename von ihrem ersten Ehemann. Jablonski/Jablonsky ist ein häufiger polnischer und tschechischer Nachname, oft ein Herkunftsname, abgeleitet von Orten wie Jablon, Jablonná, Jablonec etc. (Bedeutung „Apfelbaum“).37 Er wurde vom polnischen Adel (Szlachta) getragen 37, war aber auch unter Nicht-Adligen und Juden verbreitet.41 Die Endung „-kin“ (Jablotzkin) ist eine Diminutiv- oder Variantenform. Das Vorhandensein deutet darauf hin, dass ihr erster Ehemann Jablonsky/Jablotzkin hieß.
Theresia Kosso-Horská:
Christlicher Name „Theresia“, erhalten bei der Taufe (siehe Abschnitt I).
Der Nachname „Kosso-Horská“ ist ein toponymischer Indikator, der „aus Kosova Hora“ (Amschelberg) auf Tschechisch bedeutet (femininisierte Form). Dies verbindet sie stark mit dem Ort der Taufe oder ihrem bekannten Wohnsitz zu dieser Zeit.16 Die Vergabe ortsbezogener Nachnamen an Konvertiten war eine bekannte Praxis.
Rudolphiana:
Name, unter dem sie Philipp Bechinie 1769 in Chlum heiratete. Beschrieben als „jüdisch getaufte Braut Rudolphiana aus der Stadt Kosova Hora“.
Der Ursprung ist unklar. „Rudolphiana“ ist eine latinisierte weibliche Form im Zusammenhang mit „Rudolph“. Es könnte sein:
Ein zweiter christlicher Name, der bei der Taufe gegeben wurde (manchmal wurden mehrere Namen vergeben).
Ein später angenommener Firmname.
Ein speziell für die Heirat gewählter Name, vielleicht zu Ehren eines Gönners oder als Ausdruck von Habsburg-Loyalität (Kaiser Rudolf II. hatte starke Verbindungen zu Böhmen 5, obwohl dies chronologisch weit hergeholt ist). Quellen 42 bieten allgemeinen Kontext zu Böhmen, aber keine direkte Verbindung zu diesem Namen.
Ein Missverständnis oder eine Falschschreibung im Heiratseintrag.
Theresia Kopidlansky:
Name, der im Heiratseintrag ihres Sohnes Josef Bechinie (1803) als „Theresia gebor: Kopidlansky von Kosso Hora, vulgo Amschelberg genannt“ verzeichnet ist.
„Gebor:“ (geboren/née) bezeichnet normalerweise den Mädchennamen. Angesichts ihrer Konversion und der Vielzahl von Namen ist dies jedoch komplex.
Kopidlansky: Ein tschechischer Nachname, wahrscheinlich abgeleitet von einem Ortsnamen wie Kopidlno. Quellen 2 bestätigen seine Existenz, bieten aber wenig Informationen über seine spezifische Verbreitung oder Bedeutung im Böhmen des 18. Jahrhunderts, außer dass er in Aufzeichnungen nachweisbar ist.
Mögliche Erklärungen:
Ihr ursprünglicher Geburtsname (wenn „Pessel“ nur ein Vorname und Jablonsky ihr Ehename war).
Ein Name, der mit ihrer Familie oder Herkunft vor ihrer ersten Ehe verbunden war.
Ein weiterer Name, der während des Übergangsprozesses angenommen oder zugewiesen wurde (weniger üblich für einen „geboren“-Namen, es sei denn, er bezieht sich auf ihre „Wiedergeburt“ bei der Taufe, was spekulativ ist).
Ein Fehler im Eintrag von 1803, vielleicht eine Verwechslung mit einer anderen Theresia oder eine fehlerhafte Erinnerung an ihre komplexe Namensgeschichte.
Synthese und Plausibilität:
Die Abfolge Pessel (jiddischer Vorname) → Apollonia Jablonsky (vor der Konversion verwendeter Name, Ehename) → Theresia Kosso-Horská (Taufname und ortsbezogener Nachname) ist basierend auf Konversionspraktiken plausibel.13
Rudolphiana bleibt rätselhaft. War es ein zusätzlicher Taufname, ein Firmname oder ein spezifischer Name für den Heiratskontext? Seine Verwendung nur ein Jahr nach der potenziellen Taufe als „Theresia“ ist verwirrend. Könnte „Theresia Rudolphiana“ ihr vollständiger christlicher Name gewesen sein?
Kopidlansky als Geburtsname ist die konventionellste Interpretation des Eintrags von 1803, steht aber im Widerspruch zu der Annahme, dass Jablonsky ihr Ehename und Pessel ihr Vorname war. Wenn Kopidlansky ihr Mädchenname war, wer war dann Pessel? Könnte Pessel ein Spitzname oder zweiter Vorname gewesen sein? Oder ist der Eintrag von 1803 fehlerhaft?
Die große Anzahl von Namen, die mit einer Person verbunden sind, unterstreicht die erheblichen Identitätswechsel, die mit Konversion und Wiederverheiratung in dieser Zeit verbunden waren, insbesondere für eine jüdische Frau, die in die christliche Gesellschaft eintrat. Jeder Name repräsentiert potenziell eine andere Phase oder Facette ihres Lebens und ihres rechtlichen/sozialen Status. Die fünf verschiedenen Namen/Varianten, die mit Theresia verbunden sind, erscheinen in unterschiedlichen Lebensereignis-Aufzeichnungen (vor der Ehe, Taufe, Heirat, Heirat des Sohnes). Da Konversionspraktiken Namensänderungen beinhalteten (Abschnitt I) und auch die Heirat Namensänderungen oder -kennzeichnungen mit sich brachte (Mädchen- vs. Ehename), spiegelt die Vielzahl der Namen wahrscheinlich die dokumentierten Lebensereignisse und die damit verbundenen Veränderungen der religiösen, ehelichen und sozialen Identität wider, anstatt notwendigerweise auf mehrere verschiedene Personen hinzuweisen.
Tabelle III.A: Zusammenfassung der Namen und Kontexte von Theresia Bechinie
Name
Dokumentierter Kontext
Typ / Ursprungshypothese
Relevante Quellen
Pessel
„Vor der jüdischen Ehe“ (Pilz-Chronik)
Jiddischer Vorname (Batya-Derivat?)
32
Apollonia Jablonsky/kin
Taufeintrag, 1768 (Pilz-Chronik) – Name vor Taufe
Vor-Konversionsname; Jablonsky = Nachname des 1. Ehemanns (poln./tschech. Ursprung)
37
Theresia Kosso-Horská
Taufeintrag, 1768 (Pilz-Chronik) – Name nach Taufe
Christlicher Taufname + Ortsbezogener Nachname (von Kosova Hora)
16
Rudolphiana
Heiratseintrag mit Philipp Bechinie, 1769 (Pilz-Chronik)
Zusätzlicher christlicher Name? Firmname? Heiratsspezifischer Name? Unbekannter Ursprung.
-
Theresia Kopidlansky
Heiratseintrag des Sohnes Josef, 1803 (Pilz-Chronik)
Als Mädchenname („gebor:“) verzeichnet; Tschechischer Nachname (Ortsname?). Potenzieller Konflikt.
2
Das Auftauchen von „Kopidlansky“ als angeblichem Mädchennamen im Jahr 1803, Jahrzehnte nach ihrer Konversion und zweiten Heirat, stellt eine signifikante Inkonsistenz dar. Es könnte auf einen Fehler im späteren Eintrag hindeuten, ein Missverständnis des Schreibers oder Informanten (ihres Sohnes Josef?) oder einen bisher unbekannten Aspekt ihrer Herkunft offenbaren (d.h., war Kopidlansky ihr tatsächlicher Familienname vor allen Ehen?). Dies erfordert sorgfältige Überlegung und kann möglicherweise ohne weitere Beweise nicht endgültig geklärt werden. Der Eintrag von 1803 identifiziert „Kopidlansky“ mit „gebor:“, was typischerweise den Mädchennamen bedeutet. Dies widerspricht der durch „Pessel“ (Vorname?) und „Jablonsky“ (erster Ehename) implizierten Erzählung. Jahrzehnte nach den Ereignissen erstellte Aufzeichnungen können aufgrund von Erinnerung oder Hörensagen Ungenauigkeiten enthalten. Alternativ, wenn Kopidlansky tatsächlich ihr Mädchenname war, müssen die Rollen von „Pessel“ und „Jablonsky“ neu bewertet werden (Pessel als Spitzname? Jablonsky ungenau?). Daher stellt der Name Kopidlansky ein echtes Rätsel innerhalb der Erzählung dar, das entweder auf fehlerhafte Dokumentation oder eine Lücke im Verständnis ihres Lebens vor der Konversion hindeutet.
IV. Amschelberg (Kosova Hora) und Chlum in den 1760er Jahren (Nutzerfrage 4)
Amschelberg (Kosova Hora):
Geschichte & Status: Ein Marktflecken in Mittelböhmen.16 Erstmals 1272 urkundlich erwähnt.16 Die Privilegien wurden im frühen 18. Jahrhundert von Wenzel Adalbert Ritter Karwinski erneuert.16 Der Ort erlitt 1760 einen vollständigen Brand.16
Jüdische Gemeinde: Hatte eine bedeutende jüdische Präsenz („starke jüdische Gemeinde“), die mindestens bis 1570 zurückreicht.16 Bis 1724 wurden 22 Familien gezählt, deren Zahl sich durch das Familiantengesetz auf 44 erhöhte.45 Eine Synagoge existierte (nach 1740 wiederaufgebaut, möglicherweise im Brand von 1760 beschädigt/zerstört und erneut aufgebaut?).16 Ein jüdischer Friedhof wurde um 1580 angelegt.16 Auch eine jüdische Schule wurde betrieben.16 Das ehemalige Ghetto-Gebiet, die Schule und das Synagogengebäude (Barock, nach 1740) waren später noch identifizierbar.17 Mitte des 19. Jahrhunderts machten Juden einen großen Teil der Bevölkerung aus.45
Soziales Umfeld um 1768: Die Stadt erholte sich von dem verheerenden Brand von 1760.16 Dieses Ereignis verursachte wahrscheinlich erhebliche Störungen, möglicherweise die Vertreibung von Einwohnern (einschließlich jüdischer Familien) und beeinträchtigte die Wirtschaft und das soziale Gefüge. Die jüdische Gemeinde, obwohl historisch stark, befand sich im Wiederaufbau. Dieser Kontext könnte für die Situation von Apollonia Jablotzkin relevant sein (z. B. Vertreibung, Not). Der Brand von 1760 ist ein entscheidender Kontextfaktor für die Ereignisse um 1768/69. Er verursachte wahrscheinlich wirtschaftliche Not und Vertreibung für die Einwohner, einschließlich der jüdischen Gemeinde. Dies könnte potenziell Apollonia Jablotzkins Flucht von ihrem Ehemann erklären (erwähnt in der Zusammenfassung des Taufeintrags) oder zu den Umständen beitragen, die zur Konversion führten. Solche Ereignisse verursachen unweigerlich schwere wirtschaftliche Störungen, den Verlust von Häusern und Lebensgrundlagen sowie potenzielle Bevölkerungsbewegungen. Während der Grund für ihre Flucht unbekannt ist, könnte die Not nach dem Brand in Kosova Hora eheliche oder wirtschaftliche Schwierigkeiten verschärft haben und möglicherweise zu ihrer Entscheidung beigetragen haben, zu gehen und einen anderen Lebensweg zu suchen, möglicherweise einschließlich der Konversion.
Chlum (Ort der Heirat):
Identifikation: Der Heiratseintrag verortet die Hochzeit in „Chlum“. Es gibt mehrere Orte dieses Namens in Böhmen. Angesichts der Nähe zu Kosova Hora und Sedlčany (erwähnt im Zusammenhang mit der Eisenbahn von Kosova Hora 16) ist der wahrscheinlichste Kandidat Chlum u Nalžovic, nahe Sedlčany (historisch oft als Chlum bei Sedlčany bezeichnet). Quellen 3 behandeln Chlum und Sedlčany. 3 bezieht sich speziell auf Chlum u Nalžovic, etwa 6 km nordwestlich von Sedlčany. 54 und 52 erwähnen eine Schule in „Chlum“, die 1676 gegründet wurde, möglicherweise diese. 47 beschreibt die Kirche St. Wenzel in Chlum (u Sedlčan), ursprünglich gotisch, 1707 barock umgebaut und 1790 weiter verändert.
Geschichte & Status um 1769: Ein Dorf mit einer Pfarrkirche (St. Wenzel), bereits 1352 erwähnt.3 Die Kirche erfuhr im 18. Jahrhundert barocke Umbauten (1707, 1766 Turm, 1790 Umbau).3 Eine Schule existierte, möglicherweise Ende des 18. Jahrhunderts im Gebäude des ehemaligen St.-Felix-Spitals untergebracht.52 Die Gegend war Teil der Region Sedlčany, historisch verbunden mit Adelsfamilien wie den Rosenbergern und später unter verschiedenen Verwaltungen.49 Philipp Bechinies Beruf als Jäger deutet auf eine Anstellung hin, die möglicherweise mit einem lokalen Gut oder adligen Grundbesitzer verbunden war. Der Ort der Heirat in Chlum bei Sedlčany 3 und Philipp Bechinies Beruf als Jäger passen zur ländlichen, potenziell gutsgebundenen Umgebung der Region Sedlčany.49 Dies legt nahe, dass Philipp wahrscheinlich vor Ort angestellt war, möglicherweise bei dem Adel, der Güter in der Gegend besaß (z. B. wird Vysoký Chlumec in 51 erwähnt, obwohl die spezifischen Besitzverhältnisse 1769 überprüft werden müssten). Chlum ist ein logischer Ort für einen Jäger wie Philipp zum Leben und Arbeiten und somit auch zum Heiraten. Seine Heirat mit einer kürzlich konvertierten Jüdin aus dem nahegelegenen Kosova Hora passt geografisch.
V. Die Paten und Zeugen der Taufe von 1768 (Nutzerfrage 5)
Identifikation und Hintergrund:
Theresia Lipparskin geb. Malovizova von Malovicz (Patin): Wahrscheinlich Theresa Lipporský von Korbsdorf, geb. Malovec z Malovic. Die Malovec z Malovic waren eine alte böhmische Adelsfamilie (Uradel) mit mehreren Zweigen.55 Erhebungen in den Freiherrenstand erfolgten 1638, 1639, 1760 und 1781 für verschiedene Linien.56 Quelle 57 zeigt zahlreiche Verbindungen der Malovec zu anderen Adelsfamilien, listet aber diese spezifische Theresia nicht auf. Quelle 55 deutet auf eine Verbindung zwischen der Familie Zelenka (Musiker) und der Familie Malovec in Louňovice hin. Quelle 58 listet einige Malovec-Personen aus Tučapy Mitte des 18. Jahrhunderts auf. Ihr Status als „geb. Malovizova von Malovicz“ bestätigt ihre Geburt in diese bedeutende Adelsfamilie.
Evgenia Gräfin Hradeczkiana von Hradecz geb. Freiin von Bechinie (Zeugin): Wahrscheinlich Eugenia Gräfin Hradecký z Hradce, geb. Bechinie z Lažan. Die Hradecký z Hradce (Herren von Hradec) waren ein Hauptzweig des Vítkovci-Clans, einer der mächtigsten mittelalterlichen Familien Böhmens, obwohl die Hauptlinien früher ausstarben.59 Der Name blieb bestehen, möglicherweise durch Nebenlinien oder verwandte Familien, die den angesehenen Namen annahmen. Quellen 60 beziehen sich allgemein auf Hradec oder dortige Genealogiedienste, aber nicht auf diese spezifische Gräfin. Ihr Mädchenname „Freiin von Bechinie“ verbindet sie mit der Familie Bechinie z Lažan (siehe unten).
Joseph Graf Khun (Zeuge): Wahrscheinlich ein Mitglied der Familie Khuen von Belasi, ursprünglich aus Tirol, aber mit Zweigen in Österreich und Böhmen/Mähren, 1630/1640 zu Grafen erhoben.65 Quellen 65 beschreiben die Familiengeschichte und bedeutende Mitglieder (Bischöfe, Beamte). Quelle 67 erwähnt, dass Johann Khuen von Karl IV. Ländereien in Böhmen erhielt und später Besitzungen in Mähren erwarb. Quelle 68 erwähnt einen Gabriel Graf Khuen, der in den 1830er Jahren Besitz bei Eppan (Tirol) hatte. Quelle 69 erwähnt einen Graf Josef M. Thun (andere Familie) 1845 in Böhmen. Kein spezifischer Joseph Graf Khun, der um 1768 in Böhmen aktiv war, wird in den Quellen identifiziert; dies erfordert weitere gezielte Forschung (z. B. in böhmischen Adelsalmanachen).
Petrus Graf Hradeczki (Zeuge): Wahrscheinlich Petr Graf Hradecký z Hradce. Ähnlich wie Eugenia mit dem Namen Hradecký verbunden. Die Quellen 60 bieten fragmentarische Verweise auf Hradec oder Personen namens Petrus in unzusammenhängenden Kontexten. Eine Überprüfung ist erforderlich. Die Nutzeranfrage merkt an, dass die Hradeczky-Zeugen mit dem späteren Feldmarschall Radetzky verwandt waren; diese Verbindung bedarf der Bestätigung, deutet aber auf eine etablierte militärische/adlige Abstammung hin. Die Familie Radetzky selbst stammte aus der Gegend von Hradec.
Sozialer Stand und Bedeutung:
Alle genannten Personen gehören dem böhmischen Adel an und tragen Titel wie Gräfin, Graf, Freiin oder sind in Adelsfamilien eingeheiratet (Lipparskin). Dies deutet auf einen hohen sozialen Stand hin. Die Anwesenheit einer Freiin von Bechinie (Eugenia Hradeczkiana) ist besonders bemerkenswert angesichts des Nachnamens des Bräutigams, den Theresia später heiratete (Philipp Bechinie).
Tabelle V.A: Taufzeugen und potenzielle adlige Zugehörigkeiten (1768)
Name
Titel/Status
Familienzugehörigkeit
Potenzielle Bedeutung / Verbindung
Relevante Quellen
Theresia Lipparskin geb. Malovizova von Malovicz
Adlige (durch Geburt & Heirat)
Malovec z Malovic
Patin; Repräsentiert etablierten böhmischen Adel.
55
Evgenia Gräfin Hradeczkiana von Hradecz geb. Freiin von Bechinie
Gräfin (durch Heirat), Freiin (durch Geburt)
Hradecký z Hradce / Bechinie z Lažan
Zeugin; Verbindet das Ereignis mit den Familien Hradecký und Bechinie. Entscheidende Verbindung zum potenziellen Familiennamen des Bräutigams.
59 (Hradecký)70 (Bechinie)
Joseph Graf Khun
Graf
Khuen von Belasi?
Zeuge; Repräsentiert österreichischen/böhmischen Adel. Spezifische Identität/Verbindung unklar.
65
Petrus Graf Hradeczki
Graf
Hradecký z Hradce
Zeuge; Verstärkt die Präsenz der Familie Hradecký. Potenzielle Verbindung zur Familie Radetzky deutet auf militärischen/adligen Stand hin. Spezifische Identität/Verbindung unklar.
59 (Hradecký)
Die Anwesenheit von Evgenia Gräfin Hradeczkiana, geb. Freiin von Bechinie, als Zeugin bei der Taufe von 1768 ist eine potenziell entscheidende Verbindung. Sie deutet auf eine mögliche Beziehung zwischen der Adelsfamilie Bechinie (Bechinie z Lažan 70) und entweder der Konvertitin selbst oder den Umständen der Konversion hin – und das bevor Theresia 1769 Philipp Bechinie heiratete. Da Eugenia Hradeczkianas Mädchenname Bechinie war und Theresia ein Jahr später Philipp Bechinie heiratete, und hochrangige Zeugen oft eine Verbindung zum Ereignis oder den Teilnehmern hatten, deutet Eugenias Anwesenheit stark auf eine bereits bestehende Verbindung oder ein Interesse der adligen Familie Bechinie an der Konvertitin hin. Dies könnte die spätere Heirat mit Philipp Bechinie (vorausgesetzt, er ist mit dieser Adelsfamilie verbunden, siehe Abschnitt VI) erleichtert oder beeinflusst haben.
Der kollektive hohe Status der Patin und der Zeugen untermauert die Annahme, dass diese Taufe kein Routineereignis für eine unbekannte Person war. Es impliziert, dass Apollonia/Theresia oder ihre Situation (vielleicht ihre Flucht vor ihrem Ehemann) die Aufmerksamkeit und Gönnerschaft einflussreicher lokaler Adliger auf sich gezogen hatte. Die Versammlung von mehreren betitelten Personen (Graf, Gräfin, Freiin) aus etablierten Familien (Malovec, Hradecký, Bechinie, potenziell Khuen) zur Taufe einer jüdischen Konvertitin legt nahe, dass das Ereignis für sie eine besondere Bedeutung hatte. Dies könnte aus religiösem Eifer, sozialer Verpflichtung, persönlichen Verbindungen oder spezifischen Umständen der Konvertitin resultieren. Daher verdient das Ereignis selbst eine Untersuchung als potenziell mehr als nur eine persönliche Konversion; es könnte breitere soziale oder religiöse Dynamiken unter Beteiligung der lokalen Elite widerspiegeln.
VI. Philipp Bechinie und der Kontext der Familie Bechinie (Nutzerfrage 6)
Philipp Bechinie:
Dokumentiert als Ehemann von „Rudolphiana“ (Theresia), Heirat am 22. Oktober 1769 in Chlum (Nutzeranfrage).
Geboren 1735 (Nutzeranfrage).
Beruf: Jäger (Nutzeranfrage). Dies ist typischerweise ein nicht-adliger Beruf, oft im Dienst von Grundbesitzern.
Vater von Josef Bechinie (geb. 1776) (Nutzeranfrage72).
Die Familie Bechinie in der Region:
Der Nachname Bechinie erinnert sofort an die Adelsfamilie Bechinie z Lažan (von Lazan).70 Diese Familie hatte Wurzeln in Böhmen und verzweigte sich in Linien wie Pitschin, Rossoschatz und Bernarditz.70 Erhebungen in den Freiherrenstand erfolgten 1712 und 1737.70
Quelle 73 liefert eine detaillierte Genealogie eines Zweiges (Ignác Ladislav Bechinie-Lazan, 1691-1752, und seine Nachkommen) und zeigt Verbindungen zu anderen Adelsfamilien sowie Orten wie Rozsochatec und Ledec n.S. Seine Tochter Marie Venantia (geb. 1738) heiratete 1765 Petr Eusebius Radecký z Radce – was potenziell eine Verbindung zur Hradeczki/Radetzky-Verbindung der Taufzeugen herstellt.
Quelle 72 liefert genealogische Daten für Josef Bechinie (geb. 1776, Sohn von Philipp und Theresia) und seine Nachkommen, einschließlich seines Sohnes Franz (geb. 1815).74 Sie nennt ausdrücklich Philipp Adam Bechinie von Lazan und Theresia Bechinie von Lazan (unter Verwendung des Nachnamens Kopidlansky oder Rudolph in verschiedenen Versionen) als Josefs Eltern. Dies verbindet Philipp direkt mit dem adligen Namen „von Lazan“. Quelle 74 verfolgt Franz Bechinie von Lazan (geb. 1815, Enkel von Philipp & Theresia) und seine Familie und zeigt ihre spätere Präsenz in Ungarn.
Vereinbarkeit von Adelsname und Beruf:
Wie konnte Philipp Bechinie (geb. 1735), identifiziert als Jäger, auch Philipp Adam Bechinie von Lazan sein?72
Möglichkeit 1: Er gehörte einem weniger wohlhabenden oder nicht landbesitzenden Zweig der Adelsfamilie an und übte einen praktischen Beruf aus. Adelsfamilien hatten oft viele Mitglieder, von denen nicht alle Titel oder große Güter erbten.
Möglichkeit 2: Die Zuschreibung „von Lazan“ im Geni.com-Eintrag 72 könnte eine Annahme oder ein Fehler sein, der den Bürgerlichen Philipp aufgrund des gemeinsamen Nachnamens mit der Adelslinie vermischt. Die Konsistenz über verwandte Profile hinweg 72 verleiht ihr jedoch ein gewisses Gewicht.
Möglichkeit 3: „Jäger“ konnte manchmal eine eher administrative Rolle (Förster/Forstverwalter) auf Familiengütern sein, was den Adelsstatus nicht ausschließt.
Die Daten von Geni.com 72, die Philipp Bechinie (geb. 1735, Ehemann von Theresia) explizit mit dem adligen Nachnamen Bechinie von Lazan verbinden, legen in Kombination mit der Anwesenheit von Eugenia geb. Freiin von Bechinie bei der Taufe 1768 (Abschnitt V) nahe, dass Philipp mit der Adelsfamilie verbunden war, auch wenn sein Beruf (Jäger) bescheiden erscheint. Diese Verbindung könnte das adlige Interesse an der Taufe und der anschließenden Heirat erklären. Die Bechinie von Lazan waren eine böhmische Adelsfamilie.70 Eugenia, eine Freiin von Bechinie, war Zeugin bei der Taufe von Philipps zukünftiger Frau. Die Übereinstimmung des Nachnamens, der adligen Zeugin und der genealogischen Aufzeichnung 72 deutet darauf hin, dass Philipp Verbindungen zum Adel hatte, was möglicherweise die Umstände von Theresias Konversion und Heirat erklärt. Sein Beruf könnte den Status eines jüngeren Sohnes oder eines weniger prominenten Zweiges repräsentieren.
Die Familie Bechinie z Lažan hatte historische Verbindungen zu verschiedenen Teilen Böhmens.70 Obwohl spezifische Güter in der Nähe von Chlum/Kosova Hora um 1769 in den Quellen nicht bestätigt werden, macht die Präsenz der Familie in Böhmen Philipps Standort im Kontext der Adelslinie plausibel. Adelsfamilien hatten oft verstreute Mitglieder, die verschiedene Güter verwalteten oder Karrieren verfolgten. Daher ist Philipps Anwesenheit in dieser Region geografisch mit der Zugehörigkeit zu einer böhmischen Adelsfamilie vereinbar, auch wenn ihre Hauptsitze anderswo lagen. Weitere Forschung zu den spezifischen Landbesitzungen der Bechinie z Lažan um 1760-1770 wäre vorteilhaft.
VII. Der Nachname Kopidlansky in Böhmen (Nutzerfrage 7)
Herkunft und Verbreitung:
Kopidlansky ist wahrscheinlich ein tschechischer Nachname, vermutlich toponymisch, abgeleitet von einem Ortsnamen wie Kopidlno, einer Stadt in der Region Hradec Králové in der Tschechischen Republik. Nachnamen, die auf „-sky“ oder „-ský“ enden, deuten oft auf die Herkunft von einem Ort hin.
Quellen 2 bestätigen die Existenz des Nachnamens und sein Vorkommen in genealogischen Datenbanken (Ancestry, FamilySearch) mit damit verbundenen Aufzeichnungen, die hauptsächlich auf eine Präsenz in den USA durch Einwanderung hindeuten, aber keine spezifischen Details zu seiner Verbreitung oder Verteilung im Böhmen des 18.-19. Jahrhunderts, insbesondere in der Nähe von Kosova Hora, liefern.
Verbindung zu Theresia:
Erscheint als ihr angeblicher Mädchenname („gebor: Kopidlansky“) im Heiratseintrag ihres Sohnes Josef von 1803 (Nutzeranfrage). Der Eintrag besagt auch „von Kosso Hora, vulgo Amschelberg genannt“, was ihre Verbindung zu dieser Stadt bekräftigt.
Mögliche Interpretationen (Wiederaufnahme von Abschnitt III):
Tatsächlicher Mädchenname: War Kopidlansky ihr Familienname, bevor sie Jablonsky heiratete? Dies würde „Pessel“ wahrscheinlich zu ihrem jiddischen Vornamen machen.
Fehler/Verwechslung: Könnte der Priester oder Informant 1803 sich geirrt haben? Vielleicht verwechselte er sie mit einer anderen Theresia oder interpretierte ihre komplexe Geschichte falsch? Angesichts der 34 Jahre zwischen ihrer Heirat mit Philipp und der Heirat ihres Sohnes könnte die Erinnerung fehlerhaft sein.
Symbolischer/Angenommener Name: Weniger wahrscheinlich für einen „geboren“-Namen, aber könnte er sich auf ihre „neue Geburt“ im Christentum beziehen, vielleicht verbunden mit einem unbekannten Sponsor oder Ort aus ihrem früheren Leben?
Die verfügbaren Quellen 2 liefern keine Beweise für die spezifische Verbreitung oder Herkunft des Nachnamens Kopidlansky in der Region Kosova Hora während des relevanten Zeitraums. Sein Auftreten bleibt ausschließlich an den Heiratseintrag von 1803 gebunden. Dieser Mangel an regionaler Bestätigung erhöht leicht die Möglichkeit, dass es sich um einen Fehler handelt oder der Name anderswoher stammt. Da der Name wahrscheinlich von Kopidlno abgeleitet ist, das geografisch von Kosova Hora entfernt liegt, und ohne Beweise für Kopidlansky-Familien, die im 18. Jahrhundert in der Nähe von Kosova Hora lebten, erscheint seine Verbindung allein durch den Eintrag von 1803 weniger im lokalen Kontext verwurzelt als „Kosso-Horská“. Dies stärkt die Möglichkeit eines Fehlers oder deutet darauf hin, dass ihre familiären Ursprünge weiter entfernt liegen könnten als Kosova Hora, auch wenn sie später dort lebte.
VIII. Rechtlicher und sozialer Status der Juden unter Maria Theresia (um 1768) (Nutzerfrage 8)
Allgemeine Politik:
Die Herrschaft Maria Theresias (1740-1780) war durch restriktive Maßnahmen gegenüber Nicht-Katholiken, einschließlich Juden, gekennzeichnet.4 Obwohl aus wirtschaftlichen Gründen manchmal pragmatisch 9, war ihre persönliche Haltung oft hart. Das berüchtigte Dekret von 1744 befahl die Ausweisung der Juden aus Prag (bis Jan. 1745) und ganz Böhmen (bis Juni 1745).4 Dieser Befehl verursachte immense Verwerfungen.
Obwohl der Ausweisungsbefehl um Mai 1745 teilweise aufgehoben oder modifiziert wurde (was die Rückkehr nach Böhmen/Mähren, aber zunächst nicht nach Prag erlaubte), möglicherweise aufgrund von Interventionen und dem Ende des Zweiten Schlesischen Krieges 1, blieben die grundlegende Unsicherheit und das restriktive Umfeld bestehen.1
Das jüdische Leben wurde durch „Judenordnungen“ stark reglementiert, die Wohnsitz, Heirat (Familiantengesetze zur Begrenzung der Anzahl jüdischer Familien 45), Freizügigkeit, Berufe und Besteuerung betrafen.1 Juden galten oft als „Kammerknechte“, abhängig von den finanziellen Interessen des Herrschers.11 Die Constitutio Criminalis Theresiana (1768/69) behielt rechtliche Unterscheidungen bei, obwohl die direkte Bestrafung für die Konversion vom Christentum im Vergleich zu früheren Zeiten potenziell gemildert wurde.10 Die Verleitung eines Christen zum Abfall vom Glauben blieb jedoch strafbar.10
Soziale Stellung:
Juden nahmen eine distinkte, oft marginalisierte soziale Position ein.8 Sie waren rechtlich von der christlichen Mehrheit getrennt und besaßen keine vollen Bürgerrechte wie uneingeschränkte Niederlassungsfreiheit, Zunftmitgliedschaft oder Mischehen mit Christen.10 Trotz der Beschränkungen existierten und funktionierten jüdische Gemeinden wie Kosova Hora mit Synagogen, Friedhöfen und Schulen.16 Die Konversion bot einen Weg, diesen rechtlichen und sozialen Benachteiligungen zu entkommen und Integration in die Mehrheitsgesellschaft zu erreichen.11
Implikationen für die Konversion:
Der restriktive rechtliche Rahmen und die soziale Diskriminierung unter Maria Theresia boten starke pragmatische Anreize für eine Konversion, neben möglichen religiösen Motiven. Die Flucht vor den „Judenordnungen“, die Erlangung von Freizügigkeit und Niederlassungsfreiheit, der Zugang zu beschränkten Berufen und die Heirat mit Christen waren erhebliche Vorteile. Die Erinnerung an die kurz zurückliegende Ausweisungsdrohung (1744/45) war 1768 wahrscheinlich noch präsent und unterstrich die Prekarität der jüdischen Existenz.1
Das unter Maria Theresia etablierte rechtliche und soziale Umfeld benachteiligte Juden in Böhmen aktiv.1 Die Konversion kann daher nicht nur aus religiöser Sicht betrachtet werden; sie war auch eine rationale, wenn auch drastische Strategie für Individuen, die nach rechtlicher Sicherheit, wirtschaftlichen Möglichkeiten und sozialer Integration suchten, die ihnen als Juden im Habsburger System verwehrt blieben. Die Konversion bot einen formalen Mechanismus, dieses System zu verlassen und die Rechte und den Status eines christlichen Untertanen zu erlangen. Beispiele aus Wien 13 und Köln/Polen 14 zeigen, dass Konversionen aufgrund verschiedener Zwänge stattfanden, einschließlich Not und dem Wunsch nach sozialer Mobilität. Daher passt Theresia Bechinies mögliche Konversion, insbesondere wenn sie vor Not floh (wie in der Taufzusammenfassung angedeutet), in ein Muster, bei dem die Konversion eine strategische Reaktion auf den systemischen Druck war, dem Juden Mitte des 18. Jahrhunderts in Böhmen ausgesetzt waren.
Obwohl die Ära Maria Theresias oft mit Reformen in Verbindung gebracht wird, verdeutlicht ihre Politik gegenüber Juden die Grenzen dieser „Toleranz“.8 Der Staat behielt die Kontrolle und erzielte Einnahmen 8, während er gleichzeitig Bedingungen schuf, die die Assimilation durch Konversion förderten. Dies spiegelt ein komplexes Zusammenspiel von fiskalischem Interesse, religiösem Vorurteil und staatlicher Kontrolle wider. Juden wurden wegen wirtschaftlicher Beiträge und Steuereinnahmen toleriert 8, während gleichzeitig harte Maßnahmen wie Ausweisungsbefehle und restriktive Gesetze erlassen wurden.1 Die Konversion war erlaubt und führte zur Integration in den christlichen Rechtsrahmen.11 Dies schafft ein Paradoxon: Toleranz war bedingt und zielte auf Kontrolle ab, wobei die Konversion der ultimative Weg zur Akzeptanz innerhalb der vom Staat bevorzugten religiösen und sozialen Ordnung war. Theresia Bechinies Geschichte könnte ein Beispiel für eine Person sein, die dieses widersprüchliche System navigierte.
IX. Synthese und Schlussfolgerung
Zusammenfassung der Ergebnisse:
Die Untersuchung ergab, dass das 18. Jahrhundert in Böhmen unter Maria Theresia ein schwieriges Umfeld für Juden darstellte, was Konversionen begünstigte. Taufen von Konvertiten folgten etablierten Verfahren, einschließlich der Annahme neuer christlicher Namen und oft ortsbezogener Nachnamen. Der detaillierte Taufeintrag von 1768 für Apollonia Jablotzkin in Kosova Hora ist plausibel, bedarf aber der direkten archivalischen Verifizierung. Die verschiedenen Namen Theresia Bechinies (Pessel → Jablonsky → Theresia Kosso-Horská) lassen sich wahrscheinlich durch ihre Lebensstationen (jüdische Herkunft, erste Ehe, Konversion) erklären, wobei die Namen Rudolphiana (bei der zweiten Heirat) und Kopidlansky (im Heiratseintrag des Sohnes) Unklarheiten und mögliche Fehlerquellen darstellen. Kosova Hora erholte sich zur relevanten Zeit von einem Brand, während Chlum u Nalžovic ein ländliches Zentrum mit Kirche und Schule war. Die hochrangigen adligen Taufzeugen, insbesondere eine geborene Freiin von Bechinie, deuten auf eine besondere Bedeutung des Ereignisses und eine Verbindung zur Familie ihres späteren Ehemanns, Philipp Bechinie, hin. Philipp selbst, obwohl als Jäger tätig, scheint durch genealogische Quellen mit der Adelsfamilie Bechinie von Lazan verbunden zu sein. Der Nachname Kopidlansky bleibt rätselhaft und ohne regionale Bestätigung. Insgesamt bot die Konversion einen Ausweg aus den erheblichen rechtlichen und sozialen Beschränkungen für Juden unter Maria Theresia.
Klärung des „Rätsels“ der Namen:
Das „Rätsel“ der Namen ergibt sich wahrscheinlich aus den dokumentierten Lebensübergängen: jüdische Geburt/Erziehung (Pessel), erste Ehe (Jablonsky), Konversion (Theresia Kosso-Horská), zweite Ehe (Rudolphiana – das obskurste Element) und potenziell fehlerhafte spätere Dokumentation (Kopidlansky). Die plausibelste Erklärung verbindet Pessel, Jablonsky und Theresia Kosso-Horská direkt mit der Konversionsgeschichte. Rudolphiana erfordert weitere Nachforschungen (war es ein zweiter Vorname?). Kopidlansky könnte ein Fehler sein oder auf tiefere Ursprünge hinweisen. Die Verbindung zwischen Apollonia Jablotzkin (Taufe 1768) und Theresia/Rudolphiana Bechinie (Heirat 1769) erscheint aufgrund der Namen, des Ortes (Kosova Hora), des Zeitpunkts, der Beschreibung („jüdisch getaufte Braut“) und der adligen Bechinie-Verbindung bei der Taufe als sehr wahrscheinlich.
Der Widerspruch zur späteren Familienüberlieferung:
Der Konflikt zwischen der dokumentierten jüdischen Abstammung und der Behauptung einer „rein arischen“ Herkunft aus dem Jahr 1939 (laut Nutzeranfrage) ist explizit zu adressieren. Dies verdeutlicht, wie Familiennarrative durch äußeren Druck geformt oder unterdrückt werden können, insbesondere während der NS-Zeit, als der Nachweis nichtjüdischer Abstammung für Überleben oder Status entscheidend war. Die dokumentierten Beweise deuten klar auf jüdische Ursprünge für diese mütterliche Vorfahrin hin.
Abschließende Bemerkungen:
Die Geschichte von Theresia Bechinie veranschaulicht die komplexen Realitäten, mit denen jüdische Individuen im Böhmen des 18. Jahrhunderts konfrontiert waren, als sie religiöse und soziale Grenzen unter erheblichem staatlichem Druck navigierten. Die Beweise legen nahe, dass sie jüdisch geboren wurde, um 1768 unter bemerkenswerten Umständen unter Beteiligung des lokalen Adels (einschließlich eines Mitglieds der Familie Bechinie) zum Katholizismus konvertierte und anschließend Philipp Bechinie (wahrscheinlich ebenfalls mit der Adelslinie Bechinie verbunden) heiratete. Obwohl einige Unklarheiten bestehen (Rudolphiana, Kopidlansky), scheint die Kernerzählung mit den historischen Praktiken übereinzustimmen.
Mögliche weitere Forschungsansätze:
Direkte Archivüberprüfung: Einsichtnahme in die Matriken des SOA Prag (ebadatelna.soapraha.cz) zur Verifizierung des Taufeintrags von 1768 in Kosova Hora und des Heiratseintrags von 1769 in Chlum.
Adelsgenealogien: Vertiefte Forschung zu den Familien Malovec z Malovic, Hradecký z Hradce, Khuen von Belasi und insbesondere Bechinie z Lažan in Böhmen für den Zeitraum 1730-1780, um die Identitäten und Verbindungen der Zeugen und Philipp Bechinies zu klären. Suche nach Einträgen, die Eugenia Freiin von Bechinie oder Philipp Adam Bechinie von Lazan erwähnen.
Kopidlansky-Forschung: Suche nach Kopidlansky-Familien in Böhmen, insbesondere um Kosova Hora oder potenziellen früheren Orten, im 18. Jahrhundert.
Pfarrmatriken: Untersuchung späterer Einträge (Todesfälle, Heiraten der Kinder) für Philipp und Theresia/Rudolphiana Bechinie auf konsistente Namensmuster.
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