Die meisten Männer haben kaum Schwierigkeiten, über ihre Erkrankungen zu reden. Selbst „peinliche“ Dinge - wie beispielsweise ein Brechdurchfall - werden im Freundeskreis nicht verschwiegen. Aber hat Ihnen schon einmal ein Bekannter erzählt, dass er impotent ist? Dieses Thema kommt höchstens in Form von Witzen zur Sprache. Offensichtlich ist Impotenz auch Jahre nach der Einführung des Medikaments Viagra® ein großes Tabu. Männlichkeit wird bei uns oft mit unbegrenzter Potenz gleichgesetzt. Ein impotenter Mann ist ein „Schlappschwanz“, ein Versager. Dabei ist Impotenz alles andere als das Problem einer kleinen Minderheit. In der Bundesrepublik sind ungefähr 4,5 Millionen Männer betroffen[i]. Die Erfahrung, sexuell zu versagen, trifft die meisten Männer so sehr, dass sie sich zurückziehen und irgendwie versuchen, alleine damit fertig zu werden. Man schätzt, dass nur etwa 10 Prozent der betroffenen Männer ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die Tabuisierung der Impotenz hat zur Konsequenz, dass das Wissen über Ursachen und Hilfsmöglichkeiten wenig verbreitet ist. Diese mangelnden Kenntnisse bestärken betroffene Männer in ihrer fatalistischen Passivität. Wo scheinbar keine positiven Veränderungen möglich sind, lohnt es sich nicht, irgendwas zu unternehmen. Die gute Nachricht ist, meine Website bietet Ihnen alle Informationen, die Sie über Erektionsstörungen, wie Sie damit umgehen und wie Sie damit umgehen. Besuchen Sie jetzt meine Website, um mehr über Ohnmacht zu erfahren.
Auch das Gespräch mit Nicht-Betroffenen, so es denn zustande käme, wird als wenig hilfreich eingestuft. Nicht-Betroffene haben zusätzlich zur allgemeinen Unkenntnis falsche Vorstellungen, die durch ihre fehlende Erfahrung genährt werden. So ist beispielsweise die völlig unzutreffende Meinung weit verbreitet, dass eine Impotenz auch automatisch den Verlust der Orgasmusfähigkeit bedeutet.
Der Begriff „Impotenz“ wird oft sehr abwertend benutzt. Da er außerdem nicht eindeutig ist, wird er inzwischen in der Medizin nicht mehr verwendet. Man spricht stattdessen von einer „Erektilen Dysfunktion“, kurz ED. Um die ED von anderen sexuellen Funktionsstörungen wie beispielsweise mangelndes sexuelles Verlangen (Libido) oder vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox) abzugrenzen, wird hier eine Definition zitiert, die schon in den 70er Jahren von Masters und Johnson geprägt wurde:
So ganz nebenbei kann man dieser Definition entnehmen, dass es „normal“ und kein Grund zur Panik ist, wenn es mal nicht klappt.