Perfekte Abstimmung gelingt am besten nach Gehör (natürlich mit Hilfsmitteln ...)
Die Abstimmung erfolgt bei mir schon immer nach Gehör durch bewährte Hilfsmittel wie Sinussweep, Rosa Rauschen und Phasen-Umkehrmethode an Trennfrequenzen und nicht zuletzt anhand von Musik- und Klangreferenzen. Auch ein direkter 1:1 Hörvergleich mit meinem exzellenten magnetostatischen Kopfhörer (Hifiman Edition XS an Topping L30 II an DAC Musical Fidelity V90 an Wiim Ultra) hilft beim perfekten Abgleich. Und das geniale dabei: die Helix DSP erlaubt alle Einstellungen und Korrekturen des Gesamtsystems in Echtzeit.
Messungen verleiten dazu, Konstruktionsfehler im Nachhinein digital „geradezubiegen“. Das ist aber nur Symptombekämpfung und löst nur selten die eigentlichen Probleme. Ein ideales System sollte meines Erachtens idealerweise jegliche Fehler direkt an der technischen Wurzel vermieden haben, beispielsweise durch:
Echtes D'Appolito: Bündelt die vertikale Abstrahlung und reduziert Decken- sowie Bodenreflexionen deutlich
Push-Pull Dipol: Regt Raummoden konstruktionsbedingt minimalst an und erzeugt absolut trockenen Tiefbass
Sandbeschichtete Gehäuse: Vernichtet Gehäuseresonanzen rein mechanisch
Vollaktiv-DSP: minimalste Frequenzgang-Korrekturen, und optimalerweise nur für die Abstimmung der Filter, Phasen und Latenzen mit Auge und Gehör (z.B. Sinussweep und Phasenumkehr-Methode, Referenztitel)
und nicht zu vergessen die Raumakustische Optimierung ...