In einem trostlosen Viertel von Los Santos wuchs der kleine Toni Mocro ohne Familie auf. Einsam, ohne Halt und ohne jemanden, der ihm den richtigen Weg zeigte, musste er schon früh lernen, auf der Straße zu überleben. Er verdiente sein Geld mit kriminellen Aktivitäten, baute sich Stück für Stück einen Namen auf und wurde schnell gefürchtet. Doch tief in seinem Inneren suchte er nach mehr als nur Geld und Respekt – er suchte nach einer Familie. So gründete Tony die MS-13 (Mara Salvatrucha). Nicht nur als Kartell, sondern als Ersatzfamilie, die für Loyalität und Zusammenhalt steht. An Tonys Seite stand von Anfang an jemand, der für ihn mehr als nur ein guter Freund war, Milo Grey. Gemeinsam hatten sie unzählige Nächte, Kämpfe und Niederlagen durchgestanden. Über die Jahre wuchs zwischen den beiden ein unvergleichbares Vertrauen, das tiefer ging als jedes familiäres Vertrauen in Los Santos. Zusammen mit ihren weitreichenden Kontakten gelang es ihnen, eine Truppe aufzubauen, die schon bald ihre Stärke in Los Santos zeigen wird. Anfangs unterschätzt, zeigten sie schon bald, dass sie nicht einfach eine weitere Familie waren. Sie traten auf wie ein Kartell. Organisiert, brutal und mit klarer Vision: Macht, Respekt und Kontrolle. Ohne den Zusammenhalt aller Mitglieder wäre es nicht möglich gewesen, das Kartell zu festigen und über die Erwartungen hinaus zu pushen, ebenso wäre der Aufstieg der MS-13 nicht so rasant und mächtig verlaufen, wie er jetzt ist! Schon bald war unsere Präsenz in Los Santos nicht mehr zu übersehen. Maskiert, Brutal und immer einen Schritt voraus, verbreiteten wir Angst und Respekt zugleich. Tagsüber lebten viele von uns ein unauffälliges Leben, arbeiteten sogar für die Regierung. Doch wenn die Sonne unterging, verwandelten wir uns in Kriminelle, die keine Furcht kannten. So wuchs aus einer kleinen Truppe von Straßenleuten ein kriminelles Kartell, das seinen Einfluss in der Stadt immer weiter ausbaute. Die MS-13 war mehr als nur ein Kartell, sie war eine Familie.