MSC Seewalchen
Bekanntes und unbekanntes Slowenien
Gefahren im September 2024
Gefahren im September 2024
Bereit für 1.182 Kilometer puren Fahrspaß zwischen Alpen und Adria? Vom 06. bis 08. September 2024 jagten wir über die 50 legendären Kehren des Vršič-Passes und erobern die spektakuläre Grenzkammstraße. Wir entdeckten unbekannte Pfade im mediterranen Karst und genossen atemberaubende Panoramen im Triglav Nationalpark. Das war„Slowenien Pur“ mit dem MSC Seewalchen – flott, kurvig und garantiert unvergesslich
Tourinfos
Das Wichtigste auf einen Blick
Gesamt 1.182 km
Einige kurze Schotterpassagen
Fahrzeit gesamt rd. 18 Stunden
Freitag: Rot / 329 km / 5:00 Stunden / kein Schotter
Samstag: Grün / 398 km / 6:30 Stunden / 2 % Schotter
Sonntag: Blau / 455 km / 6:30 Stunden / 2,5 % km Schotter / 20 % Autobahn
Etappe 1 (Freitag) Seewalchen - Bovec
Etappe 2 (Samstag) Slowenien-Runde
Etappe 3 ( Sonntag) Bovec - Seewalchen
Tourinfos
Tag 1 - Anreise
329 km / 5:00 Stunden / kein Schotter
Seewalchen - Weißenbachtal – Pötschenpass – Ennstal – Sölkpass – Flattnitzer Höhe – Feldkirchen – Wurzenpass – Kranjska Gora – Vršič Pass – Bovec.
Der Vršič-Pass ist Sloweniens höchster asphaltierter Gebirgspass. Die Straße über den Pass wurde in den Jahren 1914 bis 1916 als Militärstraße ins Isonzo-Tal von russischen Gefangenen gebaut und befindet sich heute im Triglav Nationalpark. Die Gebirgsstraße über den deutschsprachig unter Werschetz- oder Werschitzpass bekannten Bergpass ist bei Motorradfahrern sehr beliebt. Die Hochgebirgsstraße von Kranjska Gora über Vrsic nach Log in Trenta hat 50 Serpentinen, 24 auf der Nordseite (von Kranjska Gora kommend) und 26 auf der Südseite von Trenta kommend. Ein kleines Paradies, insbesondere für Motorradfahrer!
Tag 2 - Bekanntes & unbekanntes Slowenien
398 km / 6:30 Stunden / 2 % Schotter
Bovec – Kobarid – Slowenische Grenzkammstraße – versteckte Straßen und Dörfer im Karstgebiet - Triglav Nationalpark (geringer Schotteranteil) – Bled – Tarvis – Mangart Pass (Maut) – Bovec.
Die Slowenische Grenzkammstraße (ca. 45 km, im Jahr 2021 noch ca. 3 km Schotter) ist wesentlich einfacher zu befahren als ihr bekannteres Pendant in Ligurien. Zwar gibt es auch hier (noch) unbefestigte Abschnitte, sie sind aber weitaus weniger grob und auch mit schweren Tourern zu bewältigen. Über größere Abschnitte folgt die Trasse inzwischen asphaltierten (und nummerierten) Straßen. Entlang der ruhigen und landschaftlich sehr schönen Strecke trifft man immer wieder auf Zeugen aus den Tagen des Ersten Weltkrieges, teils in Form von Gedenksteinen, aber auch in Form von z.T. aufwändig rekonstruierten Befestigungsanlagen.
Youtube-Video zur Grenzkammstraße.
Blick ins Tal von der Grenzkammstraße
"Über den Wolken" (oder dem Nebel...)
Bunkermuseum Grenzkammstraße
Bunkermuseum Grenzkammstraße
Kurze Schotterpassage der Grenzkammstraße
KTM Autobahn
Karstgebiet
Steinreich, farbenfroh und mediterran. Im Südwesten Sloweniens liegt der Karst mit seinem weltberühmten Natur- und Kulturerbe hoch über dem Golf von Triest. Der „Kras“ oder Karst besteht aus Wäldern, Wiesen, und intakten Dörfern vor der immer präsenten Kulisse des Nanosgebirges. Die ständige Kalkauswaschung hat riesige Höhlensysteme geschaffen – ein Prozess, der sich immer weiter fortsetzt. Dem porösen Gestein verdankt die Region auch den Teran, der nur hier gedeiht. Es ist ein sehr dunkler Rotwein, der hervorragend zu dem exzellenten luftgetrockneten Schinken (Prsut) der Region passt.
Der Nationalpark Triglav ist das Wahrzeichen der slowenischen Alpenwelt. Er umfasst 4 Prozent der Landfläche Sloweniens und zählt zu den ältesten Nationalparks Europas. Im Gebiet des Nationalparks Triglav liegt der Großteil der über 400 Zweitausender Sloweniens. Er ist nach dem höchsten Berg des Landes, dem 2.864 Meter hohen Triglav benannt, der für die Slowenen eine Art heiliger Berg ist. Der Park umfasst einen Großteil der östlichen Julischen Alpen.
Der Mangart Sattel oder Mangart Pass (Mangartsko sedlo), ist einer der meistbesuchten Aussichtspunkte in den Julischen Alpen. Die 2.055 Meter hohe Straße an der Grenze zum Triglav Nationalpark ist die höchste Gebirgsstraße Sloweniens und für sein fabelhaftes Panorama bekannt. Die Mangartstraße windet sich durch eine spektakuläre Landschaft mit kurvigen Passagen, engen Kehren und weiten Geraden, die den Fahrer immer wieder herausfordern und zugleich verzaubern. Die weiten Geraden erlauben es, am Gas zu drehen und dennoch die Aussicht von der Mangartstraße auf die umliegenden Berge und Täler in vollen Zügen zu genießen.
Mangart Pass bei Abendstimmung
Unsere Bergziegen
Sunset am Mangart
Tag 3 - Rückreise
455 km / 6:30 Stunden / 2,5 % km Schotter / 20 % Autobahn
Bovec – Učje Tal – Grenze Italien – Festung Monte Bernardia – San Daniele del Friuli - Sella Chianzutan – Tolmezzo – Straniger Alm (Schotter) – Drautal – Katschberg – Obertauern – Autobahn bis Hallein – Wiestal – Seewalchen
Festung Monte Bernardia
Nicht weit entfernt von dem, was zu Beginn des 20. Jahrhunderts die österreichisch-ungarische Grenze war, steht die Festung des Monte Bernada-Monte Lonza. 1910 auf circa 800 Metern Höhe erbaut wurde die Festung in das Verteidigungssystem des Mittleren Tagliamento, und insbesondere des Stroms Torre integriert.
Wie die anderen Gebäude dieser Art wurde sie schon im Oktober 1917 abgerüstet und wird von den Ereignissen des Großen Kriegs praktisch nicht betroffen. Ein Besuch lohnt sich jedoch, weil die Anlage sehr gut erhalten ist und der Ort eine herrliche Aussicht auf die Friauler Tiefebene und die Gipfel der Julischen Voralpen bietet. Mehr Infos hier klicken.
Der Pass Sella Chianzutàn bietet nicht nur spektakuläre Ausblicke auf die atemberaubende Berglandschaft des Friaultals, sondern auch eine Straßenführung, die Biker aus aller Welt anzieht. Mit seinen beeindruckenden Kurven und anspruchsvollen Anstiegen ist diese Strecke eine echte Herausforderung für Fahrer, die den Nervenkitzel des Motorradfahrens suchen. Die Straße windet sich durch die malerische Umgebung, wodurch sich ein unvergessliches Fahrerlebnis ergibt.
Motorsportveranstaltungen über den Pass
Darüber hinaus hat der Pass Sella Chianzutàn in den letzten Jahren als Austragungsort für verschiedene Motorsportveranstaltungen an Bedeutung gewonnen. Die herausfordernde Streckenführung und die aufregenden Kurven machen sie zur idealen Wahl für Rennen und Wettbewerbe. Motorsportler aus aller Welt nutzen diese Straße, um ihre Fähigkeiten zu testen und die spektakuläre Kulisse zu genießen. Mehr Infos hier klicken.
Straniger Alm / https://www.straniger-alm.at/
Nördlich von Tolmezzo und etwas östlich vom Grenzübergang Nassfeld führt eine kleine und eher unbekannte Schotterstraße von Italien über die Straniger Alm nach Österreich, die von 01.06. bis 31.10. jeden Jahres für den öffentlichen Verkehr freigegeben wird. Die Straße ist bei Motorradfahrern mit Reiseenduros und Enduros sehr beliebt, jedoch nicht sehr bekannt. Die Straniger-Alm im Kärntner Gailtal verwöhnt uns mit kulinarischen Schmankerln wie den Gailtaler Almkäse aus eigener Produktion in atemberaubenden schöner Natur!
Youtube Video mit dem Motorrad zur Straniger Alm.
Auffahrt Staniger Alm
Das Schnitzel schmeckte hervorragend
Österreichische Seite im Topzustand
Einstellungen Navi: Neuberechnungsmodus AUS / unbefestigte Straßen ERLAUBEN