Praxis für chinesische Medizin

Gesundheit bewahren - Krankheit heilen

Praxisphilosophie

Ursachenbehandlung

Früherkennung

Stabilisierung

"Tiefe und Zeit bringen Qualität"

Chinesische Medizin

Akupunktur, Moxa

Phytotherapie, Diätetik

TuiNa-Massagen

Qi-Gong, Atmung Meditation

Systemaufstellungen

im Einzelsetting oder in Gruppen

Familien-, Paar-, Organisations- und Strukturaufstellungen

Praxisphilosophie

In meiner Arbeit schlage ich die Brücke zwischen klarer medizinischer Sichtweise über psychosomatische Ansätze bis zu seelischen Einflüssen.

Im Gespräch werden wir z.B. Laborbefunde und ärztliche Diagnosen besprechen und auf Ihre dazu gehörigen krank machenden Ursachen prüfen. Die chinesische Zungen- und Pulsdiagnose sowie die Besprechung der 10 Leitfragen führen zur chinesischen Diagnose und somit zu den Behandlungsmöglichkeiten. So gebe ich am Ende des Anamnesetermins eine erste Einschätzung über Möglichkeiten der Behandlung und eine ungefähre zu erwartende Dauer. Über die Methoden und den Zeitplan entscheiden wir gemeinsam.

Selbsterforschung, Wahrnehmung und Achtsamkeit prägen bei chronischen Erkrankungen den Behandlungsverlauf. Wichtig sind neben Ihren Symptomen und Körperzeichen auch Gewohnheiten, Werte und Lebensmuster um zu einer Stabilisierung zu finden.

Akupunktur, Kräuterheilkunde, Diätetik, Massage, Energie- und Atemarbeit bieten sehr schnell wirksame Einflussmöglichkeiten bei akuten wie chronischen Symptomen oder Erkrankungen.

Die Systemische Aufstellungsarbeit und Traumatherapie sehe ich als weitere, vielleicht innerste Möglichkeit des Heilweges. Ob sie nun im Beratungsgespräch oder als Einzelaufstellung statt findet - sie ist immer eine sehr feinfühlige Möglichkeit, lösende Schritte zu gehen.

Wie passen chinesische Medizin und Systemaufstellungen zusammen?

Jede Krankheit kann unterschiedliche Tiefen bzw Schichten im Körper erreichen, von ganz körperlich bis ganz energetisch. Vor allem chronische Prozesse entstehen nicht nur durch Eindringen von außen in den Körper, wie wir hier im Westen der Auffassung sind. Nach der chinesischen Philosophie Dao können verschiedene innere und äußere Faktoren krank machen: übermäßige oder unterdrückte Gefühle (Angst, Wut, Freude Trauer, Grübeln und sich sorgen), Leidenschaft, enge Regeln, Sinnlichkeit, Zerstörungswut, aber auch der Einfluß der Umwelt, der Nahrung, des Wetters und auch der Vorfahren.

Ein so in der Seele und in den Organen verwurzeltes (Un)gleichgewicht hindert uns an der Entfaltung unseres Potentials und äußert sich oft schon in schwierigen Lebenssituationen oder wiederkehrenden Situationen. Bewusst wird es manchmal erst, wenn es so lange besteht, dass es sich in Form einer Krankheit ausdrückt.


Schutz vor Infektionen - Immunsystem und Infekte in der TCM

Der beste Schutz vor Infektionen kommt von innen. Damit wir uns gar nicht erst anstecken.

Schon Pasteur (der z.B. das Pasteurisieren der Milch erfand) sagte sinngemäß

"es kommt nicht auf die Mikrobe an, sondern auf den Nährboden"

Ein starkes Immunsystem reagiert früh, angemessen und symptomarm. Nicht "über" (z.B. Allergien) und auch nicht "zu wenig" (z.B. Infektanfälligkeit, lange Infektionsdauer, zögerliche Erholung).

Ein gesundes Immunsystem ist das Ergebnis eines gesunden Stoffwechsels. Den können wir gut beeinflussen und steuern. Dazu gehört z.B. auch Nahrung optimal zu verdauen, also so aufzuspalten, dass daraus sowohl Kraft, Körperwärme, als auch Erneuerung und Erhaltung der Organe, Knochen, Gehirn und Gewebe möglich ist, ohne dass Stoffwechselschlacken entstehen und z.B. als Nasenschleim, Pickel, Abszesse oder dickem Zungenbelag sichtbar werden. Nach der Lehre der Chinesischen Medizin ist die "Mitte" der Generator für Energie und Substanz für den ganzen Körper und damit eine zentrale Möglichkeit, das Immunsystem zu stärken.

Was genau Sie persönlich tun können, damit Sie sich effektiv vor Infektionen von innen schützen, können wir schon am im Anamnesegespräch heraus finden.

Da Infektionskrankheiten schon immer die Menschheit in Wellen bedroht haben, gibt es sehr detaillierte Diagnose- und Behandlungsstrategien in der TCM. Da man in der früheren Zeit noch kein Wissen über Erreger hatte, wurden für bestimmte Infektionen typische Symptomenkomplexe zusammengefasst und Behandlungsstrategien v.a. mittels chinesischer Phytotherapie erarbeitet. Dies ist bis heute üblich, inzwischen natürlich unter Einbeziehung modernen medizinwissenschaftlichen Wissens. So hat die chinesische Regierung bereits Ende Januar 2020 ein sehr nützliches und detailliertes Strategie-Papier heraus gegeben zur Behandlung von SARS-CoV2 - je nach Konstitutionstyp, Infektionsmoment und Symptomatik.

Als Wissensgrundlage für den TCM-Therapeuten dienen neben medizinischem Wissen, dem Infektionsschutzgesetz, sowie Hygienemaßnahmen immer noch aktuelle und bis heute immer weiter ergänzte chinesische Klassiker. Ein "must-know" eines TCM-Therapeuten sind hier nach den TCM-Grundlagen z.B. das "Shang Han Lun" - die Abhandlung über Kälte-Erkrankungen sowie das "Wen Bing Sun" - Abhandlung über Wärmeerkrankungen.

So haben meine Patienten schon immer passende Rezepturen zur akuten Infektabwehr sowie zur Stärkung vor oder nach Infekten erhalten. Zwar haben Heilpraktiker bei manchen Infektionskrankheiten, wie z.B. der akuten Covid19-Erkrankung, Behandlungsverbot. Stammpatienten profitieren aber dennoch selbst bei Quarantäne von den bereits vorrätigen Rezepturen und der telefonischen Beratung zu zusätzlichen eigenen Maßnahmen, um den Körper naturheilkundlich zu stärken und so den Erkrankungsverlauf möglichst milde und kurz zu halten.

Auch eine Begleitung durch Impfungen im Sinne einer Stärkung vor der Impfung sowie ein Einfluss auf eine gesunde Immunantwort danach ist mit Hilfe der chinesischen Kräutertherapie möglich.

Qualitätsmerkmale der Praxis

  • Zeit für eine ausführliche ganzheitliche Anamnese

  • Zeit für Ihren Gesundheitsweg mit Ihren Themen, Anliegen und Bedenken

  • Kooperation bzw. Austausch mit Allgemeinärzten, Frauenärzten und verschiedenen Fachärzten. Kooperation mit Tierärzten bei Tierbehandlungen.

  • stetige Fachfortbildungen sowohl medizinisch als auch in TCM

  • Kooperation bzw. Austausch mit Ärzten mit TCM-Lehrtätigkeit (z.B. Gynäkologie, Neurologie etc., Tiermedizin)

  • langjährige Praxiserfahrung in eigener Praxis : 17 Jahre in 2022!

  • eine fundiertes 5-jähriges Studium der chinesischen Medizin

  • Humanmedizinisches Grundstudium 8 Semester mit mehrjähriger Praxiserfahrung in Krankenhaus, Altenheim und Rettungsdienst


Praxishygiene in Zeiten der Pandemie

  • Abstände zwischen den Terminen für Lüften und Desinfektion, daher kaum Überschneidung/Kontakt zwischen den Patienten

  • allgemeine Praxisdesinfektion morgens und zwischen den Terminen

  • Regelmäßige medizinische Schnelltests entsprechend der aktuellen Vorgaben

  • Händedesinfektionsmittel zur freien Verfügung

Abrechnung und Erstattung

Ich rechne nach den Sätzen der Gebührenordnung für Heilpraktiker GebüH, nach dem Hufelandverzeichnis oder nach der Gebührenordnung für Ärzte GOÄ ab. Leider haben aber die Kassen bei Heilpraktikerrechnungen wesentlich mehr Ermessensspielraum, welche Leistungen in welcher Höhe und für welche Diagnose genau übernommen werden. Zudem wurden die Sätze des GebüH seit 1984 nicht angepasst. Ich empfehle ich Ihnen, vor Behandlungsbeginn in Ihrem Vertrag nachzusehen und gegebenenfalls Ihre Versicherung zu befragen, bis zu welchem Satz Sie eine Erstattung erwarten können

Je nach dem, wie Sie versichert sind, kann es also sein, dass Sie evtl. Teile der Rechnung oder sogar alles selbst bezahlen müssen. In diesem Fall empfehle ich Ihnen, die Rechnung zumindest für Ihre Steuererklärung aufzuheben und sie unter "außergewöhnliche Belastungen" einschließlich aller Verordnungen, Telefonkosten und gefahrenen km zur Geltung zu bringen.

Behandlung von Tieren


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