Michael Squar wurde als Sohn des Bauingenieurs Lothar Squar und der Kontoristin Irmgard Squar (geb. Westenhöfer) am 3.Juli 1955 in Gimmeldingen/Kreis Neustadt an der Weinstraße geboren. Aufgewachsen seit 1963 in Frankfurt am Main absolvierte er dort zwischen 1977 und 1980 eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Im Jahr 1985 begann sein Studium der Geographie an der Frankfurter Goethe-Universität mit Meteorologie und Historischer Ethnologie. Der Abschluss als Diplom-Geograph erfolgte 1989 mit dem Fokus auf Anthropo- bzw. Humangeographie im Rahmen der Diplomarbeit „Frankfurt am Main (und Umgebung) als Standort des Versicherungsgewerbes. Entwicklung, Struktur und räumliche Verteilung" (Willführ ¹). Nach vielfältigen Tätigkeiten im Versicherungswesen folgte ein Lehramtsstudium für Erdkunde und Geschichte an der Goethe-Universität, welches 2006 zum Ersten Staatsexamen führte. Am Ende seiner Frankfurter Zeit schlossen sich Wohnstandortwechsel nach Hanau (1992), Maintal (2002), Bad Homburg (2019) und Nidda in Oberhessen (2023) an.
Squar befasst sich insbesondere mit Untersuchungen zur Entwicklung, Struktur und räumlichen Verteilung anthropogener und natürlicher Lebensräume im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas sowie mit Veränderungen globaler Prozesse infolge anthropogen bedingter Einwirkungen (Klimawandel, Globalisierung, sozio-ökonomische, demographische und politische Disparitäten). Seine Untersuchung zur Entwicklung der ethnischen Segregation in den beiden unterschiedlich strukturierten Städten Hanau und Bad Homburg über mehrere Jahrzehnte seit 1975 veranschaulicht die kleinräumigen Bewegungsveränderungen der Belegung von Wohnstandorten (Mikrostandorte) ausländischer und deutscher Bevölkerung im zeitlichen Verlauf (Breyer ², Haas-Feldmann ³).
Der jüngste Titel "Großstädte in Deutschland seit 1747" vermittelt einen kompakten Überblick zu sämtlichen ehemaligen und gegenwärtigen kreisfreien Städten, großen Kreisstädten bzw. Stadtkreisen mit mehr als 100.000 Einwohnern in ihrer historischen und strukturellen Entwicklung sowie in ihrer großräumigen Verteilung. Tabellen und Karten zeigen mittels relevanter Indikatoren die Unterschiede der jeweiligen Großstädte auch im Wandel der Zeit auf.
Die Publikationen "Heilbäder in Hessen" sowie "Nationalparks in der Schweiz, Österreich und Deutschland" stellen klassische Erholungs- und Freizeitstandorte im mitteleuropäischen Kernraum vor, welche eng mit den Themen Gesundheit, Natur und Bildung verknüpft sind.
In den Titeln "Ich krieg die Krise ... denn sie wissen nicht, was sie nicht wissen" und "Zwei Grad Celsius. Wie züglelose Gier die Welt verändert" werden Ursachen, Wirkungen und Folgen der Gobalisierung mit all ihren Facetten (Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum, vom Menschen bewirkte Umweltveränderungen, Kriege) angesprochen.
² Breyer, Reinhard: „In Statistiken hineingekniet“, in: Hanauer Anzeiger, 16.08.1997, Seite 20.
³ Haas-Feldmann, Joachim: „Immer mehr Menschen auf engerem Raum...“, in: Frankfurter Rundschau, 20.09.1997, Sonderseite VI.