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pan-blue.art / Mexico 2020 / Salchi

Ein Lehrstück in Sachen "Zufall" passiert uns mit Salchi.

Der ursprüngliche Plan im Haus von unseren Freunden Juan und Suzan ein paar Tage in Oaxaca zu verbringen, scheitert daran, dass Juan krank wird und wir unsere Freunde nicht behelligen wollen mit Schlüsselübergabe und so. Darum suchen wir via AirBnB einen Ort in der Nähe, da wir den Flug schon haben. Mit dem Centro Sati werden wir fündig. Tönt irgendwie nach unserem bevorzugten Beuteschema, etwas abseits, ruhig, wenig touristisch. Die Fotos lassen dies jedenfalls erahnen.

Und wirklich, Arturo, der Besitzer holt uns ab am Flughafen und die Fahrt führt uns in eine verschlafene Ecke. Anfangs Februar ist es zwar nicht so grün wie auf den Fotos, aber bereits ziemlich warm, immer so um die 30 Grad rum.

Wenige Tage nach unserer Ankunft wollen wir testen, was an der Randnotiz, es gebe auch eine Möglichkeit Yoga zu machen, dran ist. Um 8 Uhr sitzen wir also im Schneidersitz auf der Matte und Al oder mit vollem Namen Alcibiades Papacostas unterrichtet uns während eineinhalb Stunden und lässt uns tüchtig schwitzen. 

Später im Tag wird es so heiss, dass an Yoga nicht mehr zu denken ist - jedenfalls nicht für uns. Während sich eine Horde Canadier ein kleines Paradies geschaffen hat, wo sie ihre Villen hingestellt haben, die natürlich gekühlt sind, ist unsere Unterkunft natürliche Raumtemperatur und klettert gegen 36 Grad rauf, was uns wie tote Fliegen rumhängen lässt.

Aber die Begegnung mit Al ist ein absolutes Geschenk für uns. Mit ihm auf dem Dach seines Hauses Yoga zu praktizieren, überhaupt seine Freundschaft - und zu dem wird unsere Begegnung -, ist der "Zufall" von dem ich oben gesprochen habe.

Aus den paar Tagen in Huatulco werden so schliesslich drei Wochen - eine wunderschöne Zeit.

Übrigens, einmal sind wir dann doch noch nach Huatulco gefahren, wo ich 10 Jahre zuvor schon einmal gewesen bin. Damals wurde der Ort als gelungenes Beispiel von ökologischem Tourismus gefeiert. Und in der Tat, das Haus steht immer noch da, nur haben sie direkt, ich meine echt direkt, keine 50 cm davor eine anderes Haus hingeklotzt. Ökologischer Tourismus ade, die Mafia vergibt die Baurechte - anders kann ich mir das was da abgeht nicht erklären.

https://www.facebook.com/alcibiades.papacostas 

Das Haus meiner Freund stand wunderbar direkt am Hafen. Wenn du jetzt versuchst das Haus auf dieser Google-Maps-Aufnahme zu finden, entdeckst du höchstens noch ganz klein die blaue Kuppel. Das Haus ist vollständig umringt von anderen Gebäuden und überhaupt ist Huatulco ein Paradebeispiel, was im schlimmsten Fall mit einem solchen Ort passieren kann. Das Herz blutet.

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