Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass ein gern gesehener Spieler und ein geschätztes Mitglied des Server-Teams nach einer etwas längeren Pause wieder zu uns auf den Server gestoßen ist. Die Rede ist natürlich von dem Developer xNachtelf, der in seine frühere Position zurück kehrt.
In der Vergangenheit unterstützte er Head-Developer RoteLinie in der Entwicklung von diverser Server-Plugins und konzentrierte sich vor allem auf das Fraktionssitzungs-Plugin. Mit derzeit 3 Developern im Team können wir uns auch weiterhin auf zahlreiche Neuerungen freuen, wie xNachtelf auch schon in einem kleinen Statement andeutete.
"Von mir kann man wieder viele tolle Plugins und neue Systeme, weitere Verbesserungen, stabileren Server und mich als Menschen erwarten. Ich hab endlich alles Private regeln können und so kann ich mit neuer Kraft in die Arbeit stürzen. Jetzt da ich endlich wieder Internet habe kann es losgehen. " - xNachtelf
Das Serverteam und das Redaktionsteam begrüßen xNachtelf damit herzlich Willkommen zurück.
Aufmerksam inspizierte Gordon, General der Oger die Waffen seiner Truppe. In weniger als 24 Stunden soll es so weit sein. Die Oger und Waldelfen treffen in einer wohl alles entscheidenden Schlacht aufeinander. Die Überfälle in den letzten Monaten häuften sich immer mehr und so einigten sich die Könige nach einer missglückten Friedensverhandlung darauf, den Zwist ein für alle mal in einem blutigen Gefecht zu entscheiden.
Die Armee der Oger war denen der Waldelfen zahlenmäßig weit überlegen und sahen sich als die klaren Favoriten. Doch die Waldelfen haben sich als geduldige und bissige Kämpfer entpuppt. Auch in Überzahl sollte man die Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen, wie es der menschliche Philosoph Sun Tzu in seinem Werk "Die Kunst des Krieges" beschrieb.
Gordon hatte auch persönliche Motive, so musste er ansehen, wie viele seiner Kameraden von den Waldelfen aus den Bäumen heraus in den Hinterhalt gelockt wurden und aus den Bäumen heraus exekutiert wurden. Einer von ihnen war auch sein Bruder Bulldon, von dem er lediglich sein Schwert finden konnte.
So ergriff er jenes Schwert, setzte sich am Abend vor der Schlacht nieder und schliff es mit einem Stein, damit dieses die Elfenknochen wie warme Butter durchdringen könne...
Angestrengt spannte der junge Waldelf Gregory seinen Bogen. Auf dem Übungsplatz inmitten der Waldfestung hatte sich eine Vielzahl von Elfen versammelt, um sich auf die anstehende Schlacht vorzubereiten. Gregory war in seiner Übungsgruppe einer der talentiertesten Bogenschützen, hatte jedoch kaum Erfahrung im Kampf. Bisher schoss er lediglich Äpfel vom Baum oder zielte auf die Vogelscheuchen auf den Feldern der Nachbarn.
Doch um sich auf die anstehende Schlacht vorzubereiten, musste er lernen, auch in angespannten Situationen die Ruhe zu bewahren. So sah die Übung vor, dass eine fiegende Tonscheibe abgeschossen werden sollte, während ein weiterer Waldelf brüllend auf Gregory zusprintete. Solange die Tonscheibe noch ein Stück ist, sollte die Übung nicht beendet werden.
Es fiel ihm schwer, die Konzentration aufrecht zu erhalten, während Enzo, so hieß der andere Waldelf, auf ihn zustürmte. Bereits 5 Pfeile wurden verschossen und von den eifrigen Kindern der Nachbarschaft aufgesammelt und zurück zum Schießstand gebracht. Die ganze Waldfestung war angespannt. Was würde passieren, wenn sich die Elfen in der Schlacht nicht behaupten könnten? Gregory dachte an seine Frau, die derzeit in der Hütte seinen 1 jährigen Sohn pflegte.
Fokusiert löste er den Griff von der Sehne seines Bogens und ließ den Pfeil frei. Dieses mal sollte er sein Ziel treffen. Er war bereit für die Schlacht...
Zwei Zwerge unterhalten sich während der Arbeit in den Minen. Hermli ist mit seinen 151 Jahren noch einer der Jüngeren in seinem Arbeitercorps, während Krekli mit stattlichen 273 Jahren im letzten Jahr zum Vorarbeiter befördert wurde. "Hast du gehört, was aktuell in der Oberwelt so abgeht?" fragte der eifrige Hermli den leicht grimmigen Krekli gespannt. "Dort sollen wohl zwei Heere in den Krieg ziehen. Die Oger und die Waldelfen. Was meinst du, wer wird gewinnen?" Krekli, von allem sehr unbeeindruckt schnaufte nur ein "interessiert mich nicht" in die Richtung des Schachtes, in dem Hermli gerade etwas Eisenerz aus den Wänden fummelte.
Krekli hat in seinen zahlreichen Jahren schon viele Schlachten gesehen, hat auf vielen Schlachten gekämpft und schon einige Völker von der Erde verschwinden sehen. Er hat schon alles erlebt, was ein Zwerg in seinem Leben zu Gesicht bekommen konnte. In seinem Lebensabend wollte er nur noch in den Minen sein eigenen Reichtum etwas aufstocken, damit seine Kinder und Enkelkinder versorgt sind.
"Mensch, dich interessiert doch überhaupt nichts! Ich habe gehört, dass die Schlacht in den Geschichtsbüchern als eines der größten Ereignisse aller Zeiten stehen wird. Und wir Zwerge schauen nur zu und graben für unseren König, der sich sowieso nie dem gemeinen Volke zeigt!"
Der Frust in Hermlis Stimme war verständlich. In den letzten Jahren sind immer mehr Zwerge aus den Minen verschwunden, um sich den kriegerischen Völkern als Söldner anzubieten. Viele seiner Freunde sind seit Jahren an der frischen Luft, ohne sich je wieder gemeldet zu haben. Krekli war das ganz recht, er wollte nur seine Ruhe.
"Mich interessiert das nicht." wiederholte er gelangweilt.