Denn, wenn ich Sehnsucht hab …“

Die Sängerin Karin Lederle – begleitet am Piano von Daniel Schulz – nimmt ihre Gäste mit auf eine musikalische Zeitreise durch das Leben der Marlene Dietrich. Die Biografie der Sängerin wird durch persönliche Anekdoten und eine facettenreiche Musikauswahl auf einzigartige Weise mit wichtigen Momenten der Welt- und Musikgeschichte verwoben.


Marlene Dietrich, 1901 hineingeboren in eine Welt ohne Frauenrechte und in ihren Kindheitsjahren mit dem 1. Weltkrieg konfrontiert, erkämpft sich im jungen Erwachsenenalter einen Platz in der Filmbranche Berlins. Sie wird mit der Entdeckung des Tonfilms ein weltbekannter Star und wegen ihrer klaren Positionierung gegen das Hitlerregime in den späten 60er/frühen 70er Jahren ein Vorbild für viele friedensbewegte Musiker*innen.


In einer ausgewogenen Mischung aus Songs und kurzen Textpassagen greift das Programm diese Aspekte auf. Dabei geht es insbesondere immer wieder um die Frage nach Gerechtigkeit und Frieden. Neben Stücken der „Diva“ Marlene Dietrich gibt es sorgfältig ausgewählte Werke von musikhistorischer Bedeutung. Dazu gehört Musik von Kolleg*innen, Mitstreitenden und Bewunderern; Friedrich Holländer und Kurt Weill, Claire Waldoff, aber auch Bob Dylan, den Beatles, David Bowie und anderen.