Renate Liebel ist Bildende Künstlerin, Kunstvermittlerin, Mutter, Aktivistin und Gärtnerin. Sie beobachtet fragile Systeme und untersucht Atmosphäre beim Zusammentreffen von Menschen, Pflanzen, Produkten, Informationen. Ihre Rauminstallationen, Objekte und partizipativen Prozesse sind in Sammlungen und Ausstellungen in Europa zu sehen.
Sie arbeitet solo in ihrem Atelier in Stuttgart, im Garten /Wald und projektbezogen in Institutionen
*1976, lebt und arbeitet als Bildende Künstlerin und Performance-Künstlerinin Stuttgart. In ihren Performances und Aktionen setzt sich Justyna Koeke mit feministischen und sozialpolitischen Themen auseinander. Dabei ist ihr wichtig, dass ihre Kunst nicht nur von den Protagonist*innen im Kunstbetrieb, sondern von einem breiten Publikum wahrgenommen wird. Für ihre tragbaren Skulpturen benutzt sie Verkleidung als Mittel der künstlerischen Kommunikation – so wird der Körper zur laufenden Galerie. Für ihre Projekte arbeitet Koeke kollaborativ mit Personen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Sie hat an internationalen Ausstellungsprojekten teilgenommen, wie zum Beispiel im Museum of Contemporary Art in Krakau oder in der Kunsthalle Bremen. Darüber hinaus entwirft sie Kollektionen und Kostümbilder für Theater und Video.
Mona Gablenz ist eine Performance Künstlerin, deren Arbeit um das Erforschen von Möglichkeiten kreist, sich in Räumen politisch zu bewegen, die wabert zwischen Poesie, Performance und theoretischer Anhäufung. Gerade meint das die Suche nach lauwarmen, manchmal lodernden, manchmal beißenden, nach zarten und nach gemeinsamen Möglichkeiten des Ausdrucks. Gerade meint das den Versuch des Los- und Auflösens von Gewesenem, des Wucherns, Gedeihens und Verwebens von dem, was da ist.
Valentin Leuschel (*1989) lebt, arbeitet und stirbt voraussichtlich in Stuttgart. Valentin hatte eine als belanglos und heil erinnerte Kindheit, die Jugend eine Übliche. Das ominöse Erwachsensein stellt weiterhin Fallen. Er studierte Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er war Meisterschüler von Birgit Brenner. Mit Sabrina Schray gründete er 2014 das Kollektiv Gruppe CIS. Seine eigenen audiovisuellen und gleichermaßen performativen Arbeiten beschäftigen sich mit Fragen der queerer Solidarität und Resilienz.
Martina Kolarek ist Biochemikerin, Bodenkundlerin, Ingenieurin für Angewandte Ökologie, Künstlerin und Gründerin der Initiative DIE BODEN SCHAFFT. Seit 2011 sorgt sie mit den sogenannten Anderen dafür, dass wir den Boden unter den Füßen nicht verlieren. 2018 ist ihr Buch Kompostieren! im Ulmer Verlag erschienen, 2019 in der französischen Übersetzung: Le Compost Biologique à chaud – une méthode simple et rapide.
https://www.die-boden-schafft.de
https://www.ulmer.de/usd-5605076/kompostieren-.html
https://www.die-boden-schafft.de/newsletter.aspx
Politische Themen entspannt bei einem Chai - das ist das Motto vom Podcast „migranTEA“. Im Jahr 2024 kommt außerdem Faisal Osman dazu. Zu dritt oder mit interessanten Gästen werden Faisal, Mersedeh und Kaan verschiedenste politische Themen besprechen und das in einem ganz entspannten Format. Da nicht jeder Mensch auf dem selben (politischen) Bildungsstand ist, ist einfache Sprache und die Erklärung von Fachbegriffen ein wichtiger Teil des Podcasts. Es soll nicht nur unterhaltsam sondern auch bildend sein.
Valentin Claus
Das YÜRGEN KARLE TRIO ist eine Free Music/Improv Formation aus Stuttgart und eigentlich auch kein Trio sondern vielmehr eine 8 köpfige sog. Spasm Band (im frühen Jazz ein kleines, häufig aus Heranwachsenden bestehendes Musikensemble, dessen Instrumentarium überwiegend aus Gebrauchsgegenständen oder sehr einfachen Musikinstrumenten bestand - Wikipedia).
Die Grundbesetzung setzt sich aus Schlagzeug, Bass und Saxophon zusammen, ganz wie bei einer „richtigen“ Jazzband. Wobei das Schlagzeug in diesem Fall aus einem Samsonitekoffer und verschiedenen Blechen und Eimern besteht, der Bass aus einem Sauerkrautkanister an einem Stock mit einer Saite darübergespannt und das Saxophon in Wirklichkeit ein McDonald`s Strohhalm ist, dem mit einer Nagelschere ein Mundstück geschnitzt wurde. Dazu kommen meist weitere Tröt-/ Blas-/Klopf- und Hämmerinstrumente.
Die meisten Ensemblemitglieder sind gleichzeitig auch beteiligt an dem Musikerkollektiv Metabolismus, welches oft unter diesem Namen und in fast identischer Besetzung auftritt. Andere Mitglieder finden sich auch bei Rocket/Freudental oder Fizze etc.
Die Band wurde 2000 ins Leben gerufen. Zunächst tatsächlich als Trio, welches schnell anwuchs und seither in wechselnden Bestzungen immer wieder auftritt. Trotzdem blieb die Band ihrem Bandnamen als Trio treu. Es bestehen einige Kassettenveröffentlichungen und diverse Samplerbeiträge. Durch die ungewöhnliche Instrumentierung, den Mut zur freien Improvisation und durch den Verzicht auf tonale oder rhytmische Konventionen entsteht eine Kakophonie der besonderen Art.
Yürgen Karle Trio sind:
Andre Möhl, Robert Steng, Moritz Finkbeiner, Werner Nötzel, Thilo Kuhn, Dietmar Köhle, Charlotte Hoechsmann, Björn Luchterhand
krūt ist ein mittelhochdeutsches Wort für Kraut und Kräuter. Ein Wort, für alles was wächst, aber nicht zu holzig und groß wird, etwas was auf dem Boden bleibt, aber dafür umso freier wuchert und sprießt, sozusagen, nicht ein unterzukriegendes krūt.
Es ist Nahrung, Tee, Arznei, Rausch und Gift. Es hat lebenswichtige Eigenschaften und spirituelle, soziale und gesellschaftliche Bedeutung.
In diesem Sinne versteht sich das krūt Festival als offenes Kunstprojekt für alle Menschen jeden Alters, die zusammen im Garten kreativ sein wollen und entdecken wollen, was im Garten kreucht und fleucht.