Wände (z.B. Glattputze, Gipskartonplatten)
Holz und Holzwerkstoffe (MDF, OSB, Sperrholz)
Beton und Zementputz
Metall (muss gut entfettet werden)
Glas und Keramik
Welchen Klebstoff soll ich zum Korkkleben verwenden?
Kontaktklebstoffe (z. B. Butapren)
Schnelles Binden
Sehr starke Haftung
Geeignet für Wände, Holz, Metall
Dispersionsklebstoffe auf Wasserbasis (z. B. Wikol, Soudal Cork)
Ökologisch, kein intensiver Geruch
Sie eignen sich gut zum Aufkleben auf Wände und Holz.
Einige benötigen möglicherweise eine längere Trocknungszeit
Montagekleber (z.B. Mamut, Soudal Fix All)
Geeignet für die meisten Oberflächen
Flexibel und langlebig
Kann für Kork an der Decke verwendet werden
Tapetenkleister (wenn der Kork sehr dünn ist)
Vor allem für hellen Dekorkork geeignet
Beim Kleben ist auf einen sauberen und fettfreien Untergrund zu achten und guter Druck auszuüben, damit der Korken gut haftet. Bei Unebenheiten im Untergrund lohnt es sich, diesen vorab zu grundieren.
Polster- oder Modelliermesser – für präzise Formen
Schere – für dünnere Rollen (z. B. 1-2 mm)
Bandsäge – für dickere Korkplatten
Um gleichmäßige Kanten zu erhalten, empfiehlt sich die Verwendung eines Metalllineals und einer Unterlage. Um ein Zerbröseln zu verhindern, können Sie den Korken vor dem Schneiden leicht anfeuchten.
Die Verwendung von Kork in der Inneneinrichtung
1. Korkwände als Dekoration und Isolierung
Korktafeln – in Büros, Cafés, Restaurants, Salons
Akustikwände – verbessern den Schallschutz im Innenraum
Geometrische Muster – Kork kann in Dreiecke, Sechsecke usw. geschnitten werden.
3D Effekt - Korkstücke übereinander legen
2. Unterlage für Paneele und Böden
Kork als Isolierschicht dämpft Geräusche und wärmt den Boden
Es lässt sich mit Holz oder Teppich kombinieren.
3. Möbel und Accessoires aus Kork
Arbeitsplatten und Tische – Kork als Verblendung
Korkregale – leicht und ästhetisch
Möbelpolster – z.B. Schrankrückwände oder Schubladeninnenseiten
4. Dekorationen in Betriebsräumen
Wände in Restaurants und Bars – natürliche, warme Ästhetik
Kork-Menüs - Originelle Menütafeln
Designelemente aus Kork – z.B. Lampen mit Korkoberfläche
Kork mit anderen Materialien kombinieren
Mit Holz – natürlicher, ökologischer Stil (skandinavisch, Boho)
Mit Glas und Metall – ein eleganter, industrieller Effekt
Mit Pflanzen (z.B. Islandmoos) – perfekt für grüne Wände
Mit Beton – der Kontrast der Rauheit von Beton mit der Wärme von Kork
1. Holzböden (Parkett, Dielen)
Kork ist eine ideale Unterlage für Holzböden, weil:
Dämpft Lärm – reduziert Gehgeräusche.
Thermisch isolierend – spendet Wärme.
Trägt zur Stabilisierung des Bodens bei – reduziert Geräusche, die durch die natürliche „Verarbeitung“ des Holzes entstehen.
Das Aufkleben einer Korkunterlage unter das Holz sorgt für langfristige Haltbarkeit und minimiert die Gefahr einer Rissbildung im Holz.
Empfehlungen:
Dicke des Bodens: 2-3 mm
Korkrollen können einfach aufgeklebt oder in der selbstklebenden Variante ausgelegt werden.
Bei verleimten Platten ist es besser, eine dünne Unterlage zu verwenden, damit diese die Arbeit der Platten nicht behindert.
2. Laminatboden
Kork eignet sich hervorragend als Schicht für laminierte Platten, weil:
Dämpft Geräusche – verbessert den Gehkomfort, reduziert den Trittschall.
Gleicht die Oberfläche aus – kann helfen, kleinere Oberflächenunregelmäßigkeiten auszugleichen.
Wärmedämmend – erhöht den thermischen Komfort im Raum.
Empfehlungen:
Dicke des Trägermaterials: 2 mm
Sie können dazu selbstklebende Korkunterlagen verwenden oder diese vollflächig verlegen.
3. Vinylböden (LVT, PVC)
Wenn es um Vinylböden geht, ist Kork eine großartige Option, weil:
Erhöht den Gehkomfort – Weicher Kork verleiht dem Boden ein angenehmeres Tragegefühl.
Isoliert Geräusche – sehr effektiv bei gedämpftem Lärm.
Hilft, den Untergrund zu nivellieren – insbesondere bei Vinylböden auf unebenen Flächen.
Empfehlungen:
Dicke der Basis: 1,5-2 mm
Besonders bei stark beanspruchten Flächen ist der Einsatz von Unterlagen mit zusätzlichen rutschhemmenden Eigenschaften von Vorteil.
4. Keramik- oder Steinfliesen
Kork als Unterlage für Fliesen hat mehrere Vorteile:
Wärmedämmung – sorgt für Wärme am Boden, was bei einer Fußbodenheizung wichtig ist.
Akustische Isolierung – dämpft Fußgeräusche und verbessert den Komfort.
Empfehlungen:
Trägerdicke: 3 mm (je nach Bedarf kann auch ein dünnerer Träger verwendet werden)
Eine Korkunterlage ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Fliesen auf saugenden Untergründen verlegt werden, wie zum Beispiel in Küchen und Bädern.
5. Natursteinböden
Steinkork ist eine Option, die akustische und thermische Vorteile bietet:
Wärme – Stein fühlt sich zwar kalt an, Kork hingegen sorgt für Isolierung und Gehkomfort.
Lärmreduzierung – insbesondere in großen Räumen oder Betriebsstätten.
Empfehlungen:
Dicke des Trägermaterials: 3 mm
Dabei verbessert die Korkunterlage zusätzlich die Stabilität des Steines, indem sie Unebenheiten ausgleicht.
Tipps zum Verlegen von Korkunterlagen:
Die Dicke der Unterlage richtet sich nach der Bodenart und dem Grad der Unebenheiten des Untergrundes. Normalerweise genügen 2–3 mm, um den Komfort zu verbessern, bei anspruchsvolleren Oberflächen (z. B. Beton) kann es jedoch erforderlich sein, dickere Unterlagen zu verwenden.
Eine selbstklebende Rückseite ist eine praktische Option, für größere Flächen lohnt sich jedoch die Investition in eine Kleberückseite.
Bitte denken Sie an eine präzise Verlegung und Nivellierung des Untergrundes vor dem Aufbringen der Unterlage, um Unebenheiten und Beschädigungen des Bodens zu vermeiden.