Awareness bedeutet für uns einen diskriminierungssensiblen, betroffenenorientierten und verantwortungsvollen Umgang mit Grenzen, Unsicherheiten, Überforderung, Diskriminierung und übergriffigem Verhalten. Wir möchten Veranstaltungen gestalten, auf denen Menschen ernst genommen werden und Unterstützung finden können.
Deshalb arbeiten wir daran, bei unseren Veranstaltungen ein erreichbares und geschultes Awareness-Team vor Ort zu haben. Awareness ist für uns nicht nur Reaktion auf Vorfälle, sondern auch Prävention, Haltung und Struktur. Dazu gehören sichtbare Ansprechpersonen, klare Kommunikationswege, Rückzugsräume, Sensibilisierung im Team und ein respektvoller Umgang miteinander.
Wir orientieren uns in unserem Awareness-Verständnis ausdrücklich an öffentlich zugänglichen Materialien und Konzepten aus der Awareness-Praxis, unter anderem an den Materialien des Kulturkosmos. Diese Arbeit schätzen wir sehr und verstehen unseren Ansatz als bewusste Weiterführung und lokale Umsetzung solcher gewachsenen Konzepte.