Der Co-Vorsitzende des Club of Rome, Ernst Ulrich von Weizsäcker missbilligt das unkritische Wachstumsdenken nachhaltig. Es führe mit dazu, dass das globale Problem der Überbevölkerung „verniedlicht“ und „verharmlost“ werde. deutschlandfunkkultur-50-jahre-club-of-rome
Auch der Politikwissenschaftler Michael Bröning von der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt fest, dass Überbevölkerung in der progressiven Klimadebatte immer noch ein Tabu-Thema ist.
tagesspiegel.de/michael-broening/klimapolitik-reden-wir-auch-ueber-das-bevoelkerungswachstum.html
Bester Beweis für diese These ist die kritische Einlassung zum Bevölkerungswachstum des Unternehmers Clemens Tönnies. Er wurde dafür nicht nur von vielen Fußball-Fans kritisiert. Wegen seiner Meinung verlor er jedenfalls postwendend den Aufsichtsratsvorsitz beim FC Schalke 04. Wasser auf die Mühlen der Leugner einer Übervölkerung.
Auch in Deutschland formt nicht mehr die Natur sondern der Mensch die Landschaft:
Beton soweit das Auge reicht und dennoch zu wenig Wohnraum für zu viele Bewohner
zu viel Abfall von zu vielen Leuten
Aufgrund der vielen Menschen gibt es in den meisten sogenannten "zivilisierten" Staaten kaum noch Raum für Wildnis; Abwedung von der Natur hin zu immer mehr Kultur, mehr Kunst, mehr Kunststoff, mehr Plastikmüll
Die mühsamen Versuche, Arten wieder anzusiedeln, scheitern, wenn wir der Natur nicht endlich wieder mehr Raum geben.
Diese egoistische Sicht der Welt degradiert die Natur zu einem von uns zu beherrschenden Objekt. Jeder Bär - und sei es der erste und einzige - wird beim Grenzübertritt sofort als Problembär zum Abschuss freigegeben. Der Mensch - und sei es der Fünfundachtzigmillionste - gilt als Bereicherung. Wir sollten unseren Platz auf Mutter Erde und unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt überdenken.
Politik und Umweltbundesamt wollen uns einreden, dass neben dem menschengemachten Flugverkehr vor allem die Gebäude zu den klimatischen Sorgenkindern gehören. Das ist ein sehr zeitgeistgefälliges Narrativ:
Nicht die Gebäude duschen mindestens einmal am Tag warm, sondern die Menschen die darin leben
Nicht die Gebäude sind Schuld, dass jeder Einzelne immer mehr beheizten Wohnraum für sich beansprucht, sondern der Staat. Mit viel Wohngeld wird der Trend begünstigt. Klimakatastrophale Folge: Von 1965 bis 2025 erhöhte sich die durchschnittlich beheizte Wohnfläche von weniger als 20 auf jetzt über 49 qm pro Person.
Standpunkt
"Bevölkerung ist maßgeblich für den menschengemachten Klimawandel"
Global_Temperature_Anomalies_from_1880_to_2022