aus der Jungsteinzeit und der Kupferzeit dienten wahrscheinlich als Grabstätten oder als Kultplätze für die damaligen Gemeinschaften. Archäologen haben in den Gräbern Hinweise auf Beisetzungen sowie Opfergaben gefunden, darunter Keramik, Steinwerkzeuge und Knochen. Seit 2016 UNESCO-Weltkulturerbe. Auf dem Gelände befindet sich ein Museum, dass kostenlos besucht werden kann.
Die Megalithische Dolmen von Antequera, sind eine bedeutende archäologische Stätte im Süden Spaniens, in der Region Andalusien.
Dolmen von Menga: Errichtet etwa um 3750 v. Chr., zählt zu den größten Ganggräbern Europas. Er besteht aus riesigen Steinplatten und beeindruckt durch seine Größe und Technik. Bemerkenswert ist die Ausrichtung des Gangs auf eine nahegelegene Felsformation, den „Peña de los Enamorados“.
Dolmen von Viera: Weniger groß, aber typischer in seiner Struktur. Er stammt aus einer ähnlichen Zeit wie Menga (ca. 3500 v. Chr.) und ist nach Osten ausgerichtet, was auf Sonnenbeobachtungen zur Tagundnachtgleiche hinweist.
Beide Dolmen sind UNESCO-Weltkulturerbe und Teil des „Megalithischen Ensembles von Antequera“.
Bilder zum Download unter Die Dolmen von Menga