Laatzen 8–80: Eine Stadt für alle
Eine gute Stadt erkennt man im Alltag: Können Kinder sicher zur Schule kommen? Können ältere Menschen selbstständig unterwegs sein? Gibt es Schatten, Sitzplätze, gute Wege, kurze Wege, lebendige Plätze und einfache digitale Angebote? Funktioniert die Stadt für Achtjährige und Achtzigjährige, dann funktioniert sie für alle.
Mein Anspruch ist: Laatzen soll moderner, grüner, sozialer, wirtschaftlich stärker und bürgernäher werden — mit Lösungen, die in den Niederlanden und in Skandinavien längst zeigen, wie lebenswerte Städte funktionieren können: pragmatisch, mutig, menschenfreundlich und ohne erhobenen Zeigefinger.
Klimaneutralität und klimaresiliente Stadt
Laatzen soll beim Klimaschutz nicht nur Ziele formulieren, sondern sichtbare Verbesserungen im Alltag schaffen: mehr Schatten, mehr Grün, mehr erneuerbare Energie, bessere Wege und eine Stadtgestaltung, die auch an heißen Tagen funktioniert.
Konsequente Reduzierung von CO₂-Emissionen und schnellerer Umstieg auf erneuerbare Energien.
Mehr Schatten, Kühlung und Aufenthaltsqualität durch Bäume, Begrünung, Entsiegelung und klimaangepasste Stadtgestaltung.
Förderung von Bürgerenergie-Genossenschaften zur lokalen Gewinnung erneuerbarer Energien.
Mehr Solarenergie und Begrünung auf privaten und öffentlichen Dächern — mit gezielter Förderung für Eigentümerinnen und Eigentümer.
Überdachung geeigneter Parkflächen am Leine-Center in Kooperation mit dem Betreiber und Ausstattung mit Photovoltaikanlagen.
Einführung eines Klima-Checks für Ratsbeschlüsse: politische Entscheidungen sollen auf ihre Auswirkungen auf Klima, Energieverbrauch und Zukunftsfähigkeit geprüft werden.
Aufbau eines Klima-Beirats aus Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten.
Klimaschutz soll nicht Verzicht bedeuten, sondern bessere Lebensqualität: kühlere Plätze, schönere Wege, niedrigere Energiekosten und eine Stadt, in der man sich gerne aufhält.
Mobilität nach niederländischem Vorbild
Verkehrswende bedeutet für mich nicht: Menschen gegeneinander auszuspielen. Es geht darum, Mobilität einfacher, sicherer und angenehmer zu machen — für Kinder, ältere Menschen, Pendlerinnen und Pendler, Familien, Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger und natürlich auch für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind.
Konsequenter Ausbau der Fahrradinfrastruktur als echtes Alltagsangebot — sicher, durchgängig und gut verständlich.
Sichere Wege nach dem 8–80-Prinzip: Was für Achtjährige und Achtzigjährige Menschen sicher ist, macht die Stadt für alle besser.
Bessere Verbindung der Stadtteile mit Rad, Fußwegen, ÖPNV und Sharing-Angeboten.
Mehr sichere Querungen, bessere Beleuchtung und klare Wegeführungen.
Mehr Aufenthaltsqualität an zentralen Orten: breite Gehwege, Sitzmöglichkeiten, Schatten, Begrünung und sichere Übergänge.
Verkehr nicht nur verwalten, sondern intelligent gestalten: mit Pilotprojekten, Auswertung und schneller Verbesserung.
Ziel ist eine Stadt, in der kurze Wege selbstverständlich werden — nicht als Vorschrift, sondern als gutes Angebot.
Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit
Eine starke Stadt hält zusammen. Soziale Gerechtigkeit beginnt dort, wo Menschen wohnen, lernen, arbeiten, sich begegnen und Unterstützung finden. Laatzen soll eine Stadt sein, in der Herkunft, Einkommen, Alter oder Lebenssituation nicht darüber entscheiden, welche Chancen Menschen haben.
Mehr bezahlbarer Wohnraum, unter anderem durch Stärkung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus.
Konsequente Nutzung der rechtlichen Möglichkeiten des Baugesetzbuchs zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.
Mindestens 25 Prozent geförderter bzw. sozialer Wohnungsbau bei größeren Neubauprojekten.
Stärkere Sprachförderung in Kitas und Schulen — für echte Chancengleichheit von Anfang an.
Förderung von Kindern und Jugendlichen als Investition in die Zukunft unserer Stadt.
Mehr Sozialarbeit, mehr Streetwork und mehr niedrigschwellige Unterstützung in den Stadtteilen.
Einführung eines Gleichstellungs- und Generationenchecks für Ratsbeschlüsse, damit die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Menschen und benachteiligte Gruppen besser sichtbar werden.
Stadtentwicklung soll immer auch die Frage beantworten: Wer profitiert — und wer wird bisher übersehen?
Wirtschaft, Innovation und gute Arbeit
Laatzen braucht eine starke wirtschaftliche Perspektive. Gute Stadtentwicklung und gute Wirtschaftspolitik gehören zusammen: moderne Infrastruktur, schnelle Verfahren, gute Netzwerke und ein klarer Blick auf Zukunftsbranchen.
Stärkung der lokalen Wirtschaft durch Vernetzung, Beratung und Förderung — insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen.
Strategisches Standortmanagement zur gezielten Ansiedlung neuer Unternehmen.
Klarer Fokus auf Zukunftstechnologien wie Green Tech, erneuerbare Energien, Mobilität, Gesundheit, Bildung und nachhaltige Dienstleistungen.
Bessere Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, Region und Nachbarstädten zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung.
Aufbau einer städtischen Existenzgründungsberatung als niedrigschwelliges Angebot für Gründerinnen und Gründer.
Verwaltung als Partnerin der Wirtschaft: schnell, lösungsorientiert und verlässlich.
Laatzen soll ein Standort werden, an dem Innovation, gute Arbeit und nachhaltiges Wachstum zusammen gedacht werden.
Digitalisierung und modernes Rathaus
Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie soll das Leben einfacher machen: weniger Papier, weniger Wartezeit, bessere Informationen, schnellere Verfahren und mehr Zeit für persönliche Beratung dort, wo sie wirklich gebraucht wird.
Entwicklung und Umsetzung von Smart-City-Lösungen für eine moderne, effiziente und lebenswerte Stadt.
Digitalisierung der Bürgerbeteiligung, damit mehr Menschen einfacher mitmachen können.
Laatzen soll Digitalisierungsvorreiter in der Region werden.
Ausbau digitaler Dienstleistungen des Rathauses: einfacher, schneller und bürgerfreundlicher.
Frei werdende Ressourcen durch Digitalisierung sollen gezielt für bürgernahe Aufgaben eingesetzt werden.
Digitale Angebote müssen verständlich, barrierearm und zuverlässig sein.
Das Rathaus der Zukunft ist nicht unpersönlicher, sondern besser erreichbar — online und vor Ort.
Direkte Bürgerbeteiligung und lebendige Demokratie
Eine moderne Stadt nutzt das Wissen ihrer Menschen. Bürgerbeteiligung darf nicht erst beginnen, wenn alles schon entschieden ist. Sie muss früh, verständlich, ehrlich und niedrigschwellig sein — digital und vor Ort.
Stärkung des Seniorenbeirats und des Jugendbeirats.
Aufbau eines Kinderbeirats, damit auch jüngere Kinder frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Stadt mitzugestalten.
Prüfung eines Modells Kinderbürgermeisterin oder Kinderbürgermeister nach Vorbild niederländischer Kommunen.
Eigenes Budget für Kinder- und Jugendbeirat, damit junge Menschen Verantwortung nicht nur diskutieren, sondern praktisch übernehmen können.
Niedrigschwellige Möglichkeiten direkter Bürgerbeteiligung — digital und offline.
Mehr Bürgerpanels, Bürgerbefragungen und Beteiligungsformate zu wichtigen Zukunftsfragen der Stadt.
Aktives Zugehen auf alle Bevölkerungsgruppen, damit Beteiligung nicht nur von den Lautesten genutzt wird.
Stärkung von Ehrenamt und Quartiersmanagement.
Beratung und Förderangebote der Stadt für genossenschaftliche Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern.
Beteiligung soll nicht kompliziert wirken, sondern einladend: Wer eine Idee hat, soll wissen, wohin damit.
Jan-Maximilian Teiwes
Alte Rathausstraße 32
30880 Laatzen
E-Mail: janmaximilianteiwes@gmail.com
Telefon: +49(0)176/30551735
Jan-Maximilian Teiwes
Alte Rathausstraße 32
30880 Laatzen