Familien mit Down-Syndrom-Kindern haben es in Rumänien oft besonders schwer. Unsere geplanten Freizeiten sollen diesen Kindern und ihren Familien Freude und Trost in fröhlicher Gemeinschaft schenken. Der Austausch mit anderen Familien, die ähnliche Herausforderungen erleben, bietet eine wertvolle Ermutigung. Derzeit finden monatliche Treffen für Down-Syndrom-Kinder und ihre Mütter statt, um ihnen Unterstützung und Gemeinschaft zu bieten.
Wir möchten betroffene Familien auf ihrem herausfordernden Weg begleiten und unterstützen. Einmal im Monat treffen sich bereits einige Eltern mit ihren Kindern bei uns in Bukarest. Neben meiner Frau und mir arbeiten auch meine drei Schwestern Alina, Elena und Gabriela mit. Alinas jüngste Tochter wurde ebenfalls mit Down-Syndrom geboren.
Unser Ziel ist es, eine liebevolle Beziehung zu diesen Kindern aufzubauen und 2 bis 3 Stunden mit ihnen zu verbringen. Wir möchten die Eltern stärken, gegenseitiges Vertrauen aufbauen und Glaubenserfahrungen austauschen. Gemeinsam wollen wir erkennen, dass auch diese Kinder für uns ein Segen sind und dass wir Gottes Herrlichkeit in ihnen sehen dürfen. Sowohl die Eltern als auch ihre Kinder sind in Gottes Augen etwas Besonderes und unendlich wertvoll. Unser Herr hat mit jedem Einzelnen einen besonderen Plan, auch wenn wir seinen Willen oft nicht verstehen können.
Dieses Wissen gilt es tief im Herzen zu tragen, da diese Kinder und ihre Eltern in der Gesellschaft oft unerwünscht und verachtet sind. Die Eltern und alleinerziehenden Mütter brauchen dringend Ermutigung und Durchhaltevermögen durch unseren Herrn Jesus Christus und seinen Sieg. Sie stehen unter großer Belastung und ermüden, auch äußerlich. Die oft täglichen Therapien kosten viel Zeit und Kraft.