1972 – Von der Pike auf bei Meister Leo Meier.
Alles begann mit einem Vorbild und einer klaren Vision. Werner Saxer, aufgewachsen in einer Bauernfamilie in Tägerig, wusste schon früh: Er wollte das Handwerk beherrschen. Nach der Lehre in Mellingen startete er 1972 seinen ersten Arbeitstag im Salon von Coiffeurmeister Leo Meier an der Bahnhofstrasse in Wohlen. Es war der Grundstein für eine Karriere, die das Stadtbild von Wohlen über Jahrzehnte prägen sollte
Werner Saxer war schon immer dort, wo Wohlen Geschichte schrieb. Ob im Salon oder bei legendären Events: Hier frisiert er Chrigel Isler während des Dauer-Jass-Weltrekords im Restaurant ‚Eintracht‘, während ‚BouBou‘ Keller das Geschehen beobachtet.
Diese Momente zeigen, was den Herrensalon Saxer seit Jahrzehnten ausmacht: Echtes Handwerk trifft auf echte Kameradschaft. Werner war schon immer für jeden Spass zu haben und ein fester Teil der Wohler Gemeinschaft – ein Coiffeur, der seine Kunden und ihre Geschichten kennt
Die Wurzeln auf dem Berghof Werner Saxer, von allen nur „Werni“ genannt, ist ein echtes Aargauer Urgestein. Geboren auf dem Berghof in Tägerig als Sohn der Bauernfamilie von Engelbert und Marie Saxer, lernte er früh, was ehrliche Arbeit bedeutet. Doch sein Ziel stand fest: Er wollte so ein „richtiger Kerl“ werden wie sein Vorbild Hansjörg Zehnder – top gestylt und ein Meister seines Fachs.
Lehre und erste Sporen Nach der Ausbildung in Mellingen folgte 1972 der erste Arbeitstag bei Coiffeurmeister Leo Meier in Wohlen. Es war die harte, aber herzliche Schule der alten Garde. 1979 übernahm Werni schliesslich das Zepter und machte den Herrensalon Saxer zu einer Institution an der Bahnhofstrasse.
Mittendrin statt nur dabei Werni war nie nur ein Coiffeur – er war Teil der Seele von Wohlen. Ob er beim legendären Dauer-Jass-Weltrekord im Restaurant „Eintracht“ dem Weltmeister Chrigel Isler unter den Augen von „BouBou“ Keller die Haare schnitt oder im Salon über Fussball und das Leben fachsimpelte: Werni war und ist für jeden Spass zu haben.
Das Original an der Jurastrasse Nach fast 50 Jahren an der Bahnhofstrasse folgte 2019 der Umzug an die Jurastrasse. Kleiner, feiner, aber immer noch mit derselben Leidenschaft. Wer sich heute bei ihm auf den Stuhl setzt, bekommt mehr als nur einen Haarschnitt – man bekommt ein Stück echte Wohler Geschichte.
Meistercoiffeur, Jass-Fan, Fischer und Wohler Institution.
„Egal, wie man ihn nennt – Friseur, Herren-Coiffeur oder Barber: Wer sich hier auf den Stuhl setzt, begibt sich in die erfahrensten Hände der Region. Werni beherrscht das Handwerk noch so, wie man es am Berghof und in der harten Schule von Leo Meier gelernt hat: Ehrlich, präzise und mit der nötigen Ruhe.
Wenn er nicht gerade an der Jurastrasse das Rasiermesser schwingt, findet man ihn beim Jassen oder beim Fischen. Ein Mann, der weiss, dass die besten Dinge im Leben – genau wie ein perfekter Haarschnitt – Zeit, Geduld und Leidenschaft brauchen.“