Vielseitiges Beckenbodentraining mit FormFit Pelvic Pro 1.0
Während der Anwendung sitzen Sie bequem und vollständig bekleidet auf dem speziellen Beckenbodenstuhl. Elektromagnetische Impulse lösen rhythmische Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur aus.
Programm und Intensität werden individuell an das persönliche Empfinden, die Ausgangssituation und das jeweilige Trainingsziel angepasst. Eine Anwendung dauert etwa 30 Minuten.
Beckenbodentraining für Frauen
Bei Frauen können Schwangerschaft, Geburt, hormonelle Veränderungen, Menopause, Alter oder eine dauerhafte körperliche Belastung zur Schwächung des Beckenbodens beitragen.
Mögliche Trainingsziele:
Aktivierung und Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur
Unterstützung bei leichter bis mäßiger Blasenschwäche
Unterstützung bei Belastungsinkontinenz, beispielsweise beim Husten, Niesen, Lachen oder Sport
Verbesserung der Wahrnehmung und Kontrolle des Beckenbodens
begleitende Unterstützung nach Schwangerschaft und Geburt – nach vollständiger Heilung und gegebenenfalls ärztlicher Freigabe
Unterstützung des persönlichen und sexuellen Wohlbefindens
Bei einer Gebärmuttersenkung, stärkeren Beschwerden, Schmerzen oder plötzlich auftretender Inkontinenz ist vor der Anwendung eine ärztliche beziehungsweise gynäkologische Abklärung erforderlich.
Beckenbodentraining für Männer
Auch bei Männern kann eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur die Kontrolle der Blase und die Stabilität der Körpermitte beeinträchtigen.
Mögliche Trainingsziele:
Aktivierung und Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur
Unterstützung bei Blasenschwäche oder bestimmten Formen der Inkontinenz
Verbesserung der Wahrnehmung und Kontrolle des Beckenbodens
Unterstützung der Körpermitte und Rumpfstabilität
ergänzende Unterstützung nach Eingriffen im Prostatabereich – ausschließlich nach ärztlicher Freigabe
Unterstützung des persönlichen und sexuellen Wohlbefindens
Das Beckenbodentraining dient nicht der Behandlung oder Vorbeugung von Prostataerkrankungen. Veränderungen der Erektionsfunktion oder Libido können nicht garantiert werden.
Beckenboden und stabile Körpermitte
Die Beckenbodenmuskulatur arbeitet mit der Bauch-, Rücken- und Atemmuskulatur zusammen und ist ein wichtiger Bestandteil der stabilisierenden Körpermitte.
Ein gezieltes Beckenbodentraining kann daher:
die Wahrnehmung der Körpermitte unterstützen
zur Stabilisierung des Rumpfes beitragen
eine aufrechte Körperhaltung unterstützen
das persönliche Körpergefühl verbessern
Das Training ersetzt bei Rückenschmerzen oder Beschwerden der Wirbelsäule keine orthopädische Untersuchung oder Physiotherapie.
Trainingsumfang und mögliche Ergebnisse
Während einer 30-minütigen Anwendung können – abhängig vom gewählten Programm und den individuellen Geräteeinstellungen – ca. 11.000 Muskelkontraktionen ausgelöst werden (Herstellerangabe).
Diese hohe Kontraktionsdichte ist durch herkömmliche, willentlich ausgeführte Beckenbodenübungen innerhalb derselben Zeit kaum erreichbar. Das technologiegestützte Training ermöglicht dadurch eine besonders intensive und zeiteffiziente Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur.
Für ein intensives Trainingskonzept werden in der Regel mehrere Anwendungen empfohlen. Abhängig von der individuellen Ausgangssituation können ein bis zwei Sitzungen pro Woche sinnvoll sein. Anzahl und Abstände werden individuell festgelegt.
Erste Veränderungen können – abhängig von Ausgangssituation, Intensität und Anzahl der Anwendungen – nach den ersten oder nach mehreren Sitzungen spürbar werden.
Individuelle Ergebnisse können variieren und werden nicht garantiert.