Die Familie Goldständer war einst das Herzstück der politischen Elite einer kleinen, aber einflussreichen Insel.
Hochrangige Staatsbeamte, darunter Gouverneure, Justizminister, Finanzminister sowie die Chefs des SAHP und Vize-Chefs formten eine enge Gemeinschaft, die nach außen hin stets in einem sauberen, sterilen Licht erschien. Offizielle Treffen, zeremonielle Zeremonien und eine scheinbar makellose Verwaltung prägten das Bild ihrer Macht.
Doch hinter den verschlossenen Türen war die Realität eine andere. Die Goldständer waren mehr als nur Kollegen, sie waren eine Brüderschaft, verbunden durch tiefen Respekt und unerschütterliche Loyalität.
Diese Bande wurde durch gemeinsame Geheimnisse, gegenseitigen Schutz und unausgesprochene Regeln gestärkt. Es gab eine stille Übereinkunft, was im Verborgenen geschah, blieb dort.
Günter Grün, einst Gouverneur der Insel und das unangefochtene Oberhaupt dieser Gemeinschaft, hatte sein Amt niedergelegt, nachdem er die Legalisierung von Cannabis durchgesetzt hatte.
Dieser Schritt wurde von allen unterstützt, es schien fast so, als sei es ein Akt des Zusammenhalts gewesen.
Nach seinem Rücktritt wurde es still um ihn. Einige Mitglieder zogen ins Exil, andere blieben im Dienst und setzten ihre Arbeit fort.
Was genau sie treiben oder welche Geschäfte sie führen, bleibt im Dunkeln.
Man kann nur vermuten. Vielleicht sind es alte Allianzen, geheime Absprachen oder Geschäfte im Schatten.
Was auch immer die Wahrheit ist, die Goldständer sind mehr als nur eine politische Elite.
Sie sind eine verborgene Machtquelle, deren wahre Natur nur wenigen bekannt ist... eine Brüderschaft mit eigenen Regeln und einem unerschütterlichen Band der Loyalität.