Arthrose ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates in Deutschland. Millionen Menschen sind betroffen – von jungen Erwachsenen bis hin zu älteren Menschen. Trotzdem herrscht rund um das Thema Arthrose noch viel Unsicherheit. Ist sie wirklich nur eine „Alterskrankheit“? Muss man Schmerzen einfach hinnehmen? Und was kann man selbst tun, um den Verlauf positiv zu beeinflussen?
Dieser ausführliche Artikel richtet sich an Menschen in Deutschland und erklärt Arthrose verständlich, alltagsnah und fundiert. Ziel ist es, Klarheit zu schaffen, Ängste zu nehmen und aufzuzeigen, dass Arthrose zwar nicht heilbar, aber sehr wohl beeinflussbar ist.
Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der es zu einem fortschreitenden Abbau des Gelenkknorpels kommt. Der Knorpel wirkt im gesunden Zustand wie ein Puffer zwischen den Knochen und sorgt dafür, dass Bewegungen reibungslos und schmerzfrei ablaufen.
Bei Arthrose:
wird der Knorpel dünner und rauer
verliert seine Elastizität
kann sich nicht mehr ausreichend regenerieren
Im weiteren Verlauf reiben Knochen teilweise direkt aufeinander, was Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen verursacht.
In Deutschland zählt Arthrose zu den häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen und eingeschränkte Mobilität. Die Gründe dafür sind vielfältig:
steigende Lebenserwartung
Bewegungsmangel
Übergewicht
berufliche und sportliche Fehlbelastungen
Arthrose ist damit nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein gesellschaftliches Thema.
Arthrose tritt zwar häufiger im höheren Lebensalter auf, ist aber keine reine Alterskrankheit. Bereits ab dem 30. Lebensjahr beginnen natürliche Abbauprozesse im Knorpel. Ob daraus eine Arthrose entsteht, hängt stark vom Lebensstil und individuellen Risikofaktoren ab.
Auch jüngere Menschen in Deutschland können betroffen sein, zum Beispiel durch:
Sportverletzungen
Fehlstellungen
Überbelastung im Beruf
Arthrose kann grundsätzlich jedes Gelenk betreffen. Besonders häufig sind jedoch:
Kniearthrose (Gonarthrose)
Hüftarthrose (Coxarthrose)
Finger- und Handarthrose
Schulterarthrose
Wirbelsäulenarthrose (Spondylose)
Diese Gelenke sind im Alltag besonders hohen Belastungen ausgesetzt.
Der wichtigste Faktor ist der allmähliche Verschleiß des Knorpels. Da Knorpel keine eigenen Blutgefäße besitzt, ist seine Regenerationsfähigkeit begrenzt.
Jedes zusätzliche Kilogramm Körpergewicht erhöht den Druck auf die Gelenke – insbesondere auf Knie und Hüften. In Deutschland ist Übergewicht einer der größten Risikofaktoren für Arthrose.
Ohne Bewegung wird der Knorpel schlechter mit Nährstoffen versorgt. Gelenke brauchen Bewegung, um gesund zu bleiben.
X- oder O-Beine, Beckenschiefstand oder Fußfehlstellungen führen zu ungleichmäßiger Belastung und beschleunigen den Knorpelabbau.
Meniskusrisse, Kreuzbandverletzungen oder Knochenbrüche erhöhen das Arthroserisiko deutlich – oft erst Jahre später.
Auch die familiäre Veranlagung spielt eine Rolle. Manche Menschen haben von Natur aus eine geringere Knorpelqualität.
leichte Schmerzen bei Belastung
Steifheitsgefühl nach Ruhephasen
Anlaufschmerzen am Morgen
Schmerzen bereits bei geringer Belastung
eingeschränkte Beweglichkeit
Gelenkknacken oder -reiben
gelegentliche Schwellungen
Dauerschmerzen
deutliche Bewegungseinschränkung
Fehlstellungen
Entzündungsreaktionen
Viele Menschen in Deutschland ignorieren frühe Symptome zu lange, wodurch sich die Arthrose verschlimmert.
Ein häufiger Irrtum ist die Verwechslung von Arthrose und Arthritis.
Arthrose: Verschleißbedingte Erkrankung
Arthritis: Entzündliche Gelenkerkrankung
Arthrose kann jedoch sekundär entzündliche Phasen entwickeln, die sogenannte „aktivierte Arthrose“.
Der Arzt fragt nach:
Art und Dauer der Schmerzen
Belastung und Beruf
früheren Verletzungen
Beweglichkeit, Schmerzpunkte und Fehlstellungen werden geprüft.
Röntgen zeigt Knorpelabbau indirekt
MRT kann frühe Veränderungen darstellen
Ultraschall zeigt Entzündungen und Ergüsse
In Deutschland ist das Röntgen die Standarddiagnostik.
Chronische Schmerzen wirken sich auch auf die Psyche aus. Viele Betroffene erleben:
Frustration
Angst vor Bewegung
soziale Einschränkungen
Ein ganzheitlicher Umgang mit Arthrose berücksichtigt daher auch mentale Gesundheit.
Arthrose ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Die Ziele sind:
Schmerzlinderung
Erhalt der Beweglichkeit
Verlangsamung des Fortschreitens
Verbesserung der Lebensqualität
Entgegen vieler Ängste ist Bewegung essenziell. Geeignet sind:
Spazierengehen
Radfahren
Schwimmen
gezieltes Krafttraining
In Deutschland werden häufig Rehasport und Physiotherapie verordnet.
Zu wenig Bewegung führt zu:
Muskelabbau
weiterer Gelenkinstabilität
mehr Schmerzen
Das richtige Maß ist entscheidend.
Schon eine moderate Gewichtsreduktion kann:
Schmerzen reduzieren
die Gelenkbelastung deutlich senken
den Krankheitsverlauf verlangsamen
Dies ist besonders relevant angesichts der hohen Übergewichtsrate in Deutschland.
Eine ausgewogene Ernährung kann Entzündungen reduzieren:
viel Gemüse und Obst
Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Fisch)
Vollkornprodukte
Zucker
stark verarbeitete Produkte
übermäßiger Alkoholkonsum
Medikamente können Symptome lindern, heilen aber nicht:
Schmerzmittel
entzündungshemmende Medikamente
Sie sollten in Deutschland immer ärztlich begleitet werden.
Physiotherapie hilft, Muskulatur aufzubauen und Fehlbelastungen zu vermeiden. Orthopädische Hilfsmittel wie Einlagen oder Bandagen können zusätzlich entlasten.
Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen, kann eine Operation sinnvoll sein:
Gelenkspiegelung (in ausgewählten Fällen)
Gelenkersatz (Endoprothese)
Deutschland verfügt über eine hohe medizinische Expertise im Bereich Gelenkersatz.
„Arthrose kommt nur im Alter“ – falsch
„Bewegung schadet“ – falsch
„Man kann nichts tun“ – falsch
Wissen ist ein entscheidender Schritt zur Selbsthilfe.
Kleine Anpassungen helfen:
ergonomische Möbel
gelenkschonende Bewegungen
Pausen im Alltag
Nicht immer, aber man kann das Risiko senken:
regelmäßige Bewegung
normales Körpergewicht
Vermeidung von Fehlbelastungen
frühzeitige Behandlung von Verletzungen
Je früher Arthrose erkannt wird, desto besser lässt sich ihr Verlauf beeinflussen. Schmerzen sollten nicht bagatellisiert werden.
Arthrose verursacht:
hohe Gesundheitskosten
Arbeitsausfälle
Einschränkungen im Alltag
Prävention und Aufklärung sind daher von großer Bedeutung.
Arthrose verständlich erklärt bedeutet vor allem eines: Angst nehmen und Handlungsspielraum aufzeigen. Arthrose ist eine chronische Erkrankung, aber kein unabwendbares Schicksal.Sanoflex Forte Wer seine Gelenke versteht, frühzeitig handelt und aktiv bleibt, kann auch mit Arthrose ein selbstbestimmtes, bewegliches und erfülltes Leben führen.
In Deutschland stehen Betroffenen zahlreiche medizinische, therapeutische und präventive Möglichkeiten zur Verfügung. Der wichtigste Schritt ist jedoch immer derselbe: die eigenen Beschwerden ernst zu nehmen – und aktiv Verantwortung für die eigene Gelenkgesundheit zu übernehmen.https://www.sano-flex.de/