Im Jahr 1963 war der Kuhstallweiher noch ein wenig besuchter Badeort, da der Weg dorthin ein nicht asphaltierter Feldweg war. Selbst der Parkplatz des Kuhstallweihers war damals sehr klein und erforderte eine Abzweigung vom Hauptweg. Die beliebtesten Liegeplätze befanden sich am Waldrand entlang des Trampelpfades, der zum Steg führte, der bereits zu dieser Zeit vorhanden war. Nach dem Steg gab es einige Moorschlammlöcher, in denen wir Kinder uns mit dem ganzen Körper voll Schlamm schmierten, um uns anschließend im Kuhstallweiher abzuspülen. Gelegentlich kamen auch Gruppen in alten Badeanzügen hierher, um Spaß zu haben. Solange ich noch nicht schwimmen konnte, gingen meine Eltern meistens zum Ettwieserweiher wegen des Kinderbeckens. Ab und zu besuchten wir jedoch auch den Kuhstallweiher, der mir viel mehr Freude bereitete.