Systematische Kooperationen benötigen ein hohes Maß an Koordination und gegenseitigem Vertrauen um aus verschiedenen Sektoren viele Akteure zusammenzubringen und gemeinsames Handeln zu ermöglichen.
In unserer Praxis erleben wir häufig: Kooperationen scheitern selten an mangelndem Willen. Oft sind es unterschiedliche Organisationskulturen, Interessen und Arbeitsweisen, sowie mangelnde Kooperationserfahrung, die den Fortschritt blockieren – oder dazu führen, dass komplexe Probleme vorschnell vereinfacht werden.
An dieser Stelle setzen wir an: Das Zentrum bietet einen co-kreativen Raum, in dem Akteure und Professionelle ihre Erfahrungen im Feld Kollaboration reflektieren, sowie neue Lösungen entwickeln können sowie Rückhalt und Unterstützung bekommen.
Erfolgreiche Zusammenarbeit an konkreten Kooperationsprojekten entsteht nicht nebenbei – sie braucht eine eigene Struktur, die plant, verbindet und den Überblick behält. Wer koordiniert, wenn alle mit dem Tagesgeschäft beschäftigt sind? Wir verstehen uns deshalb als Scharnier, das andere zusammenbringt und zusammen hält – nicht als Akteur, sondern als Ermöglicher.
"Sie denken, weil Sie ‘eins’ verstehen, müssen Sie auch ‘zwei’ verstehen, denn eins und eins macht zwei. Aber Sie vergessen, dass Sie auch ‘und’ verstehen müssen. (Donella Meadows)
Komplexe Herausforderungen brauchen gemeinsame Lösungen.
„Komplexe“ Herausforderungen lassen sich nicht von einzelnen Akteuren bewältigen und sind der Grund, warum wir neue Formen der Zusammenarbeit brauchen.
Wir erforschen und stärken Kooperationen zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Hierzu bieten wir Räume, Methoden und Expertise, damit aus Vielfalt tragfähige Ergebnisse entstehen – bei Wirtschaftskooperationen, bei der Klimaanpassung, Energiewende, nachhaltiger Mobilität oder sozialer Integration.
Im Vordergrund stehen Austausch und Entwicklung von Personen in ihren Kooperationsrollen, von kooperierenden Organisationen und deren Netzwerken und Initiativen.
Unser Beitrag: Netzwerke aufbauen, Kooperationen begleiten, Kompetenzen entwickeln, Wissen transferieren.
Dipl. Psychologin Susanne Lakoni ist Managing Partnerin von cinco.systems- consulting for international collaboration. Sie konzentriert sich insbesondere auf die Entwicklung von Kollaborations-Kompetenzen von Personen, Teams und Organisationen in der Wirtschaft, im öffentlichen Sektor und in NGOs.
Dipl. Ing. Michael Thiel ist Managing Partner von cinco.systems - consulting for international collaboration. Als internationaler Consultant und Coach berät er bei der Entwicklung und Umsetzung von Kooperationskultur, Collective Leadership und kollaborativer Organisationsdesigns. Er lehrt an Hochschulen zur Praxis von Kooperation und Vernetzung.
Prof. Dr. Michael von Kutzschenbach ist Professor am Institut für Unternehmens-führung an der Fachhochschule Nordwest Schweiz (FHNW) und forscht, lehrt und berät als Impulsgeber im Bereich zukunftsfähige Organisationsgestaltung und Nachhaltigkeit.
Walter Slupetzky, ist Geschäftsführer der Quintessenz Organisationsberatung GmbH mit Standorten in Wien und Graz. Er unterstützt u. a. komplexe Kooperationsprojekte der Verkehrswende mit vielfältigen Beteiligten aus Wirtschaft, öffentlicher Hand und Non-Profit Sektor.
Mitja Thomas
Beisitzer
Mitja Thomas ist Chief of Staff des Naturschutz-Startups Planet Wild. Er arbeitet in Schnittstellenrollen im Business Development, Sales, Marketing sowie in Prozess- und Teamoptimierungen.