Den orangefarbenen Klemmblock abziehen.
Das Basisteil über die Klemmen GND (schwarz, Minus) und VIN (rot, Plus) mit einer Gleichspannung zwischen 9V und 24V versorgen. Auf korrekte Polung achten! Die Versorgungsspannung bestimmt die Ausgangsspannung, die leicht unter der Versorgungsspannung liegt.
Die Basiseinheit über die Klemmen OUT1 und OUT2 mit den Gleisen verbinden. An den Gleise darf keine andere Spannungsversorgung anliegen. Wenn nach Inbetriebnahme die Loks verkehrt herum fahren, die Polung von OUT1 und OUT2 tauschen.
Ich übernehme keine Haftung für etwaige Schäden bei Missachtung des korrekten Anschlusses.
Für eine einwandfreie elektrische Versorgung ist allein der Anlagenbetreiber zuständig!
Den Atom S3-Baustein vorsichtig aufstecken, auf korrekte Lage der auf der unteren Seite befindlichen Steckbuchsen (korrespondierend zu den Kontaktstiften der H-Brücke) achten. Der USB-Anschluss befindet sich bei korrektem Zusammenbau an der gegenüberliegenden Seite mit dem orangefarbenen Klemmblock.
Den orangefarbenen Klemmblock einstecken.
Hinweis: M5Stack hat bei vielen seiner Module eine Steckbarkeit mit Lego eingebaut: in die Löcher passen die (meist) schwarzen/grauen Hülsen des Lego-Technik-Programms. Das kann ggf. genutzt werden, um die Basiseinheit (und auch den Infrarotempfänger) zu befestigen, wenn die Löcher nicht ansonsten für eine normale Schraube benutzt werden, was vermutlich die naheliegendere Lösung ist.
FRANKYdiana kann mit oder ohne Router betrieben werden. Im Hybridmodus - wenn zusätzlich eine Z21-kompatible Zentrale mit betrieben werden soll - kann er sinnvoll nur mit Router betrieben werden.
Beim erstmaligen Einschalten (Werkseinstellungen) oder wenn er bereits konfiguriert wurde, aber der AP-Modus ausgewählt wurde, zeigt das Gerät einen blauen AP-Bildschirm. AP bedeutet Access Point, und ein eigenes Netzwerk namens "FRANKYdiana" wird aufgespannt. Mit einem netzwerkfähigen Endgerät verbinden (PC, Tablet, Smartphone). In der Regel wird auf die Anmeldeseite (Captive Portal) umgeleitet oder es muss "Im Netzwerk anmelden" ausgewählt werden. Warnungen wie "Dieses Netzwerk hat keine Internetverbindung" können ignoriert werden.
Hinweis: sollte keine Umleitung auf die Anmeldeseite erfolgen oder "Im Netzwerk anmelden" nicht erscheinen, Browser öffnen und "192.168.4.1" in die Adresszeile eingeben.
Über den Browser kann nun FRANKYdiana gesteuert werden, das Gerät verbleibt im AP-Modus und es ist kein Router erforderlich. Allerdings muss immer wieder beim nächsten Einschalten die obige Schrittfolge durchlaufen werden - das Smartphone verbindet sich nicht automatisch mit diesem AP-Netzwerk (man könnte das einstellen, aber das Smartphone ist in der Regel im heimischen WLAN eingebucht).
Soll im STA-Modus verbunden werden (STA steht für Station), kann - wenn im AP-Modus verbunden - die Konfigurationsseite aufgerufen werden. Dazu auf dem Fahrbildschirm die Menüschaltfläche ("Pizzamenü") aufrufen. Die Konfigurationsseite erscheint. Die Option "STA-Modus" auswählen. Es erscheinen Eingabefelder für SSID, Passwort und Z21-IP-Adresse. Diese ausfüllen und den Bildschirm verlassen. (Die Daten werden automatisch gespeichert.) Gerät neu starten (Stromversorgung unterbrechen und wiederherstellen oder Reset-Knopf seitlich am Gerät drücken). FRANKYdiana verbindet sich nun mit den eingegebenen Zugangsdaten mit dem heimischen WLAN. Sollten die Daten inkorrekt sein, wird wieder in den AP-Modus gewechselt, dort kann dann über den bereits beschriebenen Weg eine Korrektur der Daten vorgenommen werden.
Im Browser FRANKYdiana.local (alternativ die angezeigte IP-Adresse) eingeben.
Nicht verfügbar im AP-Modus.
Bei Druck auf das Display der FRANKYdiana-Basiseinheit erscheint eine blaue Informationsseite. Diese nennt die IP-Adresse. Diese Informationsseite kann mit erneutem Druck auf das Display beendet werden; es wird zum Fahrbildschirm zurückgekehrt.
In der WLAN-Maus durch langen Druck auf die Menütaste die Konfiguration aufrufen. Zur Einstellungsseite ("EINST.ELLUNGEN") blättern und OK drücken. ZU "WLAN" blättern und OK drücken. Zu "Z21-IP-ADRESSE" blättern und OK drücken. Die vier Teile der IP-Adresse eingeben (ersten Teil eingeben, bspw. 192, dann OK drücken, zweiten Teil eingeben, bspw. 168, dann OK drücken. dritten Teil eingeben, bspw. 178, dann OK drücken, vierten Teil eingeben, bspw. 120, dann OK drücken).
Hinweis: es gibt auch die Einstellungen SSID und Passwort für den WLAN-Zugang der WLAN-Maus überhaupt. Dies wird hir nicht beschrieben (siehe aber Handbuch der WLAN-Maus), da der Benutzer vermutlich ohnehin die vorhandene, bereits im heimischen WLAN registrierte WLAN-Maus verwendet und lediglich von der Adresse der Z21-kompatiblen Zentrale auf FRANKYdiana umschaltet. Die Umschaltung ist im Hybridmodus (siehe unten) jedoch nur einmalig nötig.
FRANKYdiana spiegelt der WLAN-Maus vor, eine Zentrale zu sein und spricht Teile des Z21-Protokolls.
Den Infrarotempfänger (Unit IR U002) mit dem beiliegende Grove-Kabel verbinden. Den Empfänger so anbringen, dass er eine gute Erfassung der von der Fernbedienung ausgesendeten Infrarotstrahlen hat. In der Regel ist eine genaue Ausrichtung aber gar nicht nötig: schräger Einfall als auch indirekter (von Wänden/der Decke) reflektierten IR-Strahlen ist möglich und wird gut erkannt.
("App" steht hier im folgenden für die Browserseite, die auch im Vollbildmodus angezeigt werden kann) - eine Installation irgend einer Software aus dem Play Store oder App Store ist nicht nötig.)
Den Browser aufrufen. Die IP-Adresse in der Adresszeile eingeben. FRANKYdiana ist nun fahrbereit.
Hinweis: Es kann die mDNS-Adresse "FRANKYdiana.local" verwendet werden, sofern das Gerätebetriebssystem mDNS unterstützt; somit muss man sich die IP-Adresse nicht merken.
Hinweis: Es empfiehlt sich, ein Bookmark zu setzen für schnelleren (Wieder-)aufruf. Noch komfortabler ist es - sofern der mobile Browser das unterstützt - einen Shortcut auf dem Startbildschirm anzulegen. Somit lässt sie FRANKYdiana wie eine normale App aufrufen, erfordert jedoch keine Installation.
Bei Chrome unter Android: Drei-Punkte-Menü rechts oben -> Zum Startbildschirm ... -> (ggf. Namensvorschlag ändern) -> Hinzufügen.
Das Layout des Reglers ist auf Smartphonebildschirme (deren Breite) optimiert. Prinzipiell passt es sich auf breitere Bildschirme an. Besser ist es, das Fenster des Browsers dieser Geräte schmal zu machen, so dass es einem hochkant stehenden Smartphone entspricht.
Eine Adresse bei FRANKYdiana bewirkt im Unterschied zu einer Digitalsteuerung keine Adressierung einer von mehreren Lokomotiven (Mehrzugbetrieb) sondern die Festlegung auf ein bestimmtes Lokprofil. Sind solche bereits erstellt, ruft eine Adressänderung diese Profile ab und stellt sie ein. Das ermöglicht individuelles Fahren und eine Abstimmung auf die spezifischen Eigenschaften einer Lok. Der korrekte Ausdruck wäre "Lokprofil", es wird jedoch auch in Hinblick auf die WLAN-Maus weiterhin von "Adresse" gesprochen. Es gilt: Profilnummer = Adressnummer. Es können sprechende Namen vergeben werden, siehe unten.
Die Verwendung des Begriffs Adresse liegt auch darin begründet, dass im Hybridmodus auch digital gesteuert werden kann, woher der Begriff der Adresse auch kommt. Siehe Kapitel Hybridmodus.
Alle Bedienung egal über welchen Regler wird auf den Display der Basiseinheit dargestellt.
Fahrbildschirm
Lokadresse: Sie gibt an, auf welche Lok sich das Fahren bezieht. Ist in Loks.txt ein Name für die Lok konfiguriert, wird dieser stattdessen angezeigt.
Aktuelle Geschwindigkeit: Eine große mittige Zahl gibt die aktuelle Geschwindigkeit an. Sie verändert sich automatisch, wenn die Zielgeschwindigkeit noch nicht erreicht ist. Sie ist grün, wenn beschleunigt wird und rot, wenn gebremst wird. Ist die Zielgeschwindigkeit erreicht, ist sie hellblau.
Fahrbalken mit Zielgeschwindigkeit: Darstellung der Fahrtrichtung (rechts: links ist ein nach rechts zeigendes Dreieck zu sehen; links: rechts ist ein nach links zeigendes Dreieck zu sehen). Gegenüber wird die Zielgeschwindigkeit angezeigt. Ein Balken wandert vom Fahrtrichtungsdreieck mit steigender Geschwindigkeit in Richtung Zielgeschwindigkeit.
Bremsrate: In rot wird unten im linken Bereich der aktuelle Wert dargestellt.
Beschleunigungsrate: In grün wird unten im rechten Bereich der aktuelle Wert dargestellt.
Speicherindikator: Unten in der Mitte erscheint ein Diskettensymbol, wenn Werte geändert, jedoch noch nicht gespeichert wurden.
Verbindungssymbole: Unten links erscheint ein stilisierter Controller, wenn eine WLAN-Maus verbunden ist. Unten rechts erscheint ein stilisiertes Smartphone, wenn ein Smartphone verbunden ist.
Einstellbildschirme
Für die Minimal-/Maximalgeschwindigkeit und Frequenz (für diese drei existiert sonst keine Anzeige auf dem Fahrbildschirm) sowie die Anfahr- und Bremsbeschleunigung existieren separate Bildschirme, für die Reglerbewegungen nicht mehr als Fahrbefehle, sondern Erhöhungs-/Erniedrigungsaktionen umgesetzt werden.
Hinweis: Im Hybridmodus kann mit der WLAN-Maus gemischt analog/digital gefahren werden. Das ist im Kapitel Hybridmodus separat beschrieben. Der hier beschriebene Teil des analogen Fahrens gilt dort mit.
Eine Adresse wie von der WLAN-Maus-Bedienung gewohnt einstellen.
Fahren erfolgt wie intuitiv erwartet:
Nach rechts fahren: Regler nach rechts drehen.
Nach links fahren: Regler nach links drehen.
Lok anhalten: Regler in Nullstellung bringen.
Spannung abschalten: STOP drücken.
Hinweis: Die WLAN-Maus kann Fahrbefehle für 28 oder 128 Stufen übertragen. FRANKYmini wird sie im Analogmodus in jedem der beiden Fälle auf den Steuerbereich 1-100 umrechnen.
Sofern eine Brems- oder Beschleunigungsrate eingestellt ist, wird FRANKYdiana die Lok kontinuierlich bremsen oder beschleunigen.
Frequenz ändern: F1 drücken. Das Display der Basiseinheit wechselt auf die Anzeige der Frequenz. Mit dem Regler nach links für Erniedrigung/nach rechts für die Erhöhung des Wertes drehen. Die Umschaltung zwischen Frequenz für Glockenankermotoren (20 kHz) und individueller Frequenz für andere Motoren erfolgt über die Taste "f+4" oberhalb von F1. Der Marker "GAM" wechselt seinen Zustand. Den Modus mit erneutem Drücken von F1 beenden. Der Wert ist sofort aktiv, ist aber noch nicht gespeichert. Das wird durch die Anzeige eines Diskettensymbols unten mittig auf dem Display der Basiseinheit dargestellt. Drücken von OK/* speichert und das Diskettensymbol verschwindet.
Minimalgeschwindigkeit ändern: F2 rücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Frequenz (außer GAM-Umschaltung). F2 wurde gewählt in Analogie zu CV2 (Anfahrspannung).
Beschleunigungsrate ändern: F3 drücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Frequenzänderung (außer GAM-Umschaltung).
Bremsrate ändern: F4 drücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Frequenzänderung (außer GAM-Umschaltung).
Maximalgeschwindigkeit ändern: F5 drücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Frequenzänderung (außer GAM-Umschaltung).
Hinweis zum Drehen für die Werteänderung: Der Drehregler der WLAN-Maus ist nicht wertescharf. Schnelleres Drehen führt nicht zu mehr Inkrements in kürzerer Zeit. Außerdem ist der Regler kein Endlosregler und hat eine definierte Nullstellung. Das kann es schwierig machen, in die gewünschte Richtung zu drehen und den gewünschten Wert zu erreichen. Die erste Regel ist, langsam zu drehen. Wird ein Anschlag erreicht oder kann abgesehen werden, dass dieser erreicht wird, einfach sehr schnell in die Gegenrichtung drehen, um wieder einen langen Weg für langsames Drehen und somit für einen großen Inkrementbereich zu erhalten.
Fahrtrichtung wählen: Die jeweilige Taste Links (Pfeil) oder Rechts (Pfeil) drücken.
Bremsen und anhalten: Während der Fahrt eine der beiden Pfeiltasten drücken. Die Zielgeschwindigkeit wird auf 0 gesetzt und die Lok bremst.
Sofort anhalten: Die rote Stoptaste drücken.
Die Geschwindigkeit um 1 Stufe erhöhen oder erniedrigen: Die Plus- oder Minustaste drücken.
Die Geschwindigkeit auf vordefinierte Stufen setzen: Die Zifferntasten 1 bis 9 drücken, was einer Zielgeschwindigkeit von 10, 20, ... 90 entspricht. Die Taste 0 enstpricht 100 (maximaler Wert).
Frequenz ändern: f1 drücken. Das Display der Basiseinheit wechselt auf die Anzeige der Frequenz. Mit der Minustaste den Wert erniedrigen, mit der Plustaste erhöhen. Die Umschaltung zwischen Frequenz für Glockenankermotoren (20 kHz) und individueller Frequenz für andere Motoren erfolgt über die Taste f+4 oberhalb von f1. Der Marker "GAM" wechselt seinen Zustand. Den Modus mit erneutem Drücken von f1 beenden. Der Wert ist sofort aktiv, ist aber noch nicht gespeichert. Das wird durch die Anzeige eines Diskettensymbols unten mittig auf dem Display der Basiseinheit dargestellt. Drücken von f0 speichert und das Diskettensymbol verschwindet.
Bremsrate ändern: f2 rücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Frequenz (außer GAM-Umschaltung).
Beschleunigungsrate ändern: f3 drücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Bremsrate (außer GAM-Umschaltung).
Minimalgeschwindigkeit ändern: f4 drücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Bremsrate (außer GAM-Umschaltung).
Maximalgeschwindigkeit ändern: f+8 drücken. Das weitere Verhalten entspricht der Beschreibung des Änderns der Bremsrate (außer GAM-Umschaltung). f+8, oberhalb von f4 wurde aufgrund der örtlichen Nähe, quasi als "f5" gewählt.
Die Brems-/Beschleunigungsrate während des Fahrens anpassen. Wenn bspw. mit hoher Verzögerungsrate auf 0 gebremst wird und absehbar ist, dass der Zielpunkt überfahren wird, kann mit den roten und grünen Tasten die Verzögerungsrate auch ohne Aufruf von f3/f4 und Bildschirmwechsel angepasst werden. Das gleiche gilt für die Beschleunigungsrate. Welche der beiden Raten angepasst wird, ist situationsabhängig: Bremst die Lok, verändern die roten/grünen Tasten die Bremsrate. Beschleunigt die Lok, verändern sie die Beschleunigungsrate. Rote Tasten erhöhen den jeweiligen Wert, grüne erniedrigen ihn. Das mag zunächst unintuitiv klingen, jedoch wird die Tastenlage (rot oben; oben = höher und grün unten; unten = niedriger) als intuitiver, weil ertastbar, angesehen. Da es 4 Paare von roten/grünen Tasten gibt, gilt folgendes: das erste (linke) Paar verändert den Wert um 1, das zweite Paar um 5, das dritte Paar um 10 und das letzte (rechte) Paar setzt auf den jeweiligen Extremwert (rot/oben auf 50 und grün/unten auf 0).
In Märklin-Startsets sind zwei Typen von Infrarotfernbedienungen enthalten: der Power Contro Stick oder eine mausartige Fernbedienung. Diese wiederum gibt es in zwei Ausführungen (ältere: rundlich, neuere: kantig).
Ich würde die mausartige Ferbedienung bevorzugen. Sie lässt sich einhändig bedienen; der Power Control Stick ist recht unhandlich.
Leider überlagern sich zwei Codes der Uhlenbrock- und der Märklin-Fernbedienungen, so dass bei wechselseitiger Benutzung eine unbeabsichtigte Aktionsauswahl passieren kann. Das ist nur auf den Kanälen 2 und 3 so (Kanalwahl: auf der runden mausartigen Fernbedienung: Schiebeschalter oben; Power Control Stick: Schiebeschalter unten). Daher merkt sich FRANKYdiana die letzten Tasten, um herauszufinden, mit welcher Fernbedienung bedient wird. Eine Mehrdeutigkeit kann also vermieden werden, indem zunächst Tasten betätigt werden, die eindeutig sind. Zudem wird auf dem Basisgerät rechts unten nach jedem Tastendruck "U" für Uhlenbrock und "M" für Märklin angezeigt, um transparent zu machen, welche Fernbedienung angenommen wird.
Fahrtrichtung wählen: Die untere U-förmige Taste drücken (Power Control Stick: Doppelpfeiltaste unten); abwechselnd wird zwischen Links und Rechts umgeschaltet.
Bremsen und anhalten: Während der Fahrt die untere Taste drücken. Die Zielgeschwindigkeit wird auf 0 gesetzt und die Lok bremst.
Sofort anhalten: die Licht-Taste rechts oben drücken (mausartige Fernbedienung) oder die Stop-Taste drücken (Power Control Stick).
Die Geschwindigkeit um 1 Stufe erhöhen oder erniedrigen: Die Plus- oder Minustaste drücken (Power Control Stick: Hebel nach oben oder unten drücken).
Die Geschwindigkeit auf vordefinierte Stufen setzen: Die Zifferntasten 1 bis 4 drücken, was einer Zielgeschwindigkeit von 30, 50, 80, 100 entspricht.
(Das Bild muss aktualisiert werden - die Tasten -10 ... +10 sind entfallen.)
Lok auswählen: "<" links und ">" rechts blättert zum nächsten Eintrag der Lokdatenbank (nicht zwangsläufig zur nächsten Adresse, da nicht zu jeder Adresse ein Lokdatenbankeintrag existieren muss). Tippen auf die Lokadresse ruft ein Eingabefenster auf, in das mittels der Zifferntasten eine Lokadresse eingegeben werden kann. Unter der Zehnertastatur werden Schaltflächen für alle Loks der Lokdatenbank als Kurzwahl angegeben. Diese Liste wird gefiltert, sobald im Adressfeld getippt wird: nur noch passende Loks werden als Kurzwahl angeboten. Ist die Schaltfläche "A" aktiv, werden nicht nur passende Adressen als Treffer gewertet, es wird auch im Loknamen gesucht.
Lok aus der Lokhistorie wählen: Die zuletzt aufgerufenen Loks werden unter dem Adressfeld zur Kurzwahl angeboten (bis zu fünf). Ist die Kapazität der Kurzwahlen erschöpft, wird die letze Lokadresse herausgeschoben und macht Platz für eine neue. Das kann verhindert werden, indem eine Lokkurzwahl angepinnt wird. Das geschieht durch langen Druck auf die betreffende Schaltfläche und wird durch einen gelben Pin signalisiert. Erneutes langes Drücken entfern den Pin wieder.
Nach rechts fahren: Auf dem rechten Tachosegment im Uhrzeigersinn von der 12-Uhr-Position zur 5-Uhr-Position wischen
oder auf dem Geschwindigkeitsrad von links nach rechts wischen
Nach links fahren: Auf dem linken Tachosegement gegen den Uhrzeigersinn von der 12-Uhr-Position zur 7-Uhr-Position wischen
oder auf dem Geschwindigkeitsrad von rechts nach links wischen
Lok anhalten: Auf dem Tacho in die Mitte, auf die aktuelle Geschwindigkeit tippen
oder auf dem Geschwindigkeitsrad auf die Mitte tippen
Lok auf Maximalgeschwindigkeit: Auf dem Geschwindigkeitsrad ganz links bzw. ganz rechts tippen
Eine Geschwindigkeitskennlinie anwenden: Durch Betätigen der Schaltfläche mit dem Kennliniensymbol wird ein Fenster aufgeblendet, beim dem eine lineare, exponentielle oder logarithmische Kennlinie (visualisiert und) ausgewählt werden kann.
Die Geschwindigkeit auf vordefinierte Stufen setzen: Auf dem Tacho auf die Skalenstriche tippen (20, 40, 60, 80)
Die Geschwindigkeit um +/- 1 ändern: Auf dem Geschwindigkeitsrad im linken Drittel oder rechten Drittel tippen.
PWM-Frequenz ändern: Den Schieberegler betätigen. Umschalten auf Glockenanker-Modus: Schaltfläche GAM betätigen. Im GAM-Modus ist der Schieberegler nicht änderbar. Tippen auf das Frequenzsymbol links: Wert um 1 erniedrigen. Tippen auf den Zahlenwert rechts: Wert um 1 erhöhen.
Anfahrbeschleunigung ändern: Den Schieberegler betätigen. Tippen auf das Beschleunigungssymbol links: Wert um 1 erniedrigen. Tippen auf den Zahlenwert rechts: Wert um 1 erhöhen.
Bremsbeschleunigung ändern: Den Schieberegler betätigen. Tippen auf das Bremssymbol links: Wert um 1 erniedrigen. Tippen auf den Zahlenwert rechts: Wert um 1 erhöhen.
Die Minimalspannung (-geschwindigkeit) ändern: Es kann eine Minimalspannung eingestellt werden durch die Schaltfläche "als Vmin". Das sollte die Spannung sein, bei der die Lok gerade so anfährt. Das wird dann bei Geschwindigkeitsstufe 1 der Fall sein. Wenn der Mindestabstand von 20 zwischen Vmin und Vmax nicht eingehalten wird, ist Vmin nicht einstellbar und die Schaltfläche insensitiv.
Die Maximalspannung (-geschwindigkeit) ändern: Es kann eine Maximalspannung eingestellt werden durch die Schaltfläche "als Vmax". Diese Spannung wird höchstens ans Gleis gegeben. Wenn der Mindestabstand von 20 zwischen Vmin und Vmax nicht eingehalten wird, ist Vmax nicht einstellbar und die Schaltfläche insensitiv.
Die Verwendung von Minimal-/Maximalspannung bedeutet keine Einschränkung des Regelbereiches: die vollen 100 Stufen werden proportional zwischen Minimal- und Maximalspannung verteilt.
Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Spannung: Durch das Netzteil wird eine Eingangsspannung zur Verfügung gestellt und diese ist maximal am Ausgang verfügbar. Eine Mindestgeschwindigkeit von 20 bedeutet etwa 20% dieser Spannung, eine Maximalgeschwindigkeit von 80 dann etwa 80% dieser Spannung
Geänderte Werte speichern: Die Schaltfläche "Speichern" (Diskettensymbol) betätigen. Sie ist nur aktiv, wenn es speicherbare Änderungen gibt.
Mit der Schaltfläche Menü (drei waagerechte Striche) wird das Menü (Kacheln) aufgerufen:
Kachel Konfiguration: Einstellung von SSID, Passwort, IRIS-Kanälen A-D und Z21-Adresse für Hybridmodus
Kachel Lokdatenbank: Editieren der Lokdatenbank
Die Lokdatenbank ist eine editierbare Datei. Jede (nicht leere) Zeile entspricht einer Lok. Kommentare können als Freitext eingegeben werden. Alles, was einem Semikolon ";" folgt, wird ignoriert.
Jede Lokzeile beginnt mit der Adresse, es folgt ein Doppelpunkt ":" und bis zum Rest der Zeile der Lokbezeichner (er kann also Leerzeichen enthalten). Die Zeile
81: 81 001; das ist gegenwärtig meine Testlok
weist also der Adresse 81 den sprechenderen Bezeichner "81 001" zu, der ab sofort in der Adresszeile angezeigt wird. Der Kommentar wird ignoriert und hilft ggf., den Überblick zu behalten.
Kachel Information: Darstellung von Informationen wie Version, IP-Adressse etc. Hier kann auch der Update der Software durchgeführt werden.
FRANKYdiana kann einerseits analoge Loks über den PWM-Ausgang steuern. Andererseits können die Fahrbefehle auf an eine Z21-kompatible Zentrale durchgereicht werden und FRANKYdiana fungiert als Gateway. Reine Analogbahner werden das nicht brauchen.
"Hybride Digitalfahrer" mit einem (noch) größeren Satz an analogen, noch nicht digitalisierten Loks - so wie ich - könnten jedoch sowohl digital als auch analog steuern. Dazu kann man entweder getrennte Stromkreise vorhalten (einen analogen, an den der PWM-Ausgang angeschlossen ist und einen digitalen, an den die Z21-kompatible Zentrale angeschlossen ist) oder den gleichen Stromkreis benutzen, sofern über einen zweipoligen Umschalter (bspw. einen Nockenschalter) einmal die Zentrale und einmal der PWM-Ausgang an die Anlage gelegt werden. Das bedeutet allerdings im PWM-Fall, dass auch nur eine Lok gesteuert werden kann. Ich schaffte mir hier Abhilfe, indem ich abschaltbare Abschnitte (Bahnhofsgeleise) gemacht habe. Im Digitalbetrieb sind sie zugeschaltet, im Analogbetrieb ist immer maximal einer zugeschaltet. Obwohl man das als Digitalfahrer "nicht macht" akzeptiere ich für mich die Tatsache, dass ich noch eine ganze Weile einen großen Teil nicht digitalisierte Loks habe bzw. welche haben werde, die ich vielleicht nie digitalisiere! Dass FRANKYmini als Gateway fungiert, hat in dieser hybriden Betriebsweise den Vorteil, dass man die Z21-Adresse in der WLAN-Maus nicht umkonfigurieren muss (von echter Z21 auf FRANKYdiana). Ich kann mit dem gleichen Handregler durch Umschalten des physischen Schalters zur Anlage (da ich ja einen gemeinsamen, alternativ zu betreibenden Stromkreis habe) mal digital und mal analog fahren. Hätte ich zwei Stromkreise (einen analog und einen digital), könnte ich komplett parallel fahren.
Welche Lok wie gesteuert wird, kann in der Konfiguration je nach Lok festgelegt werden und FRANKYmini wählt automatisch den richtigen Ausgang (PWM oder Z21-Protokoll über das Netzwerk).
Reine Digitalfahrer haben hier weniger oder keine Motivation, FRANKYmini zu verwenden. Sie gewinnen jedoch zwei Vorteile, die hier nur kurz aufgezählt werden sollen: Intuitive Smartphone-Steuerung (ohne Z21-App-Begrenzung auf wenige Loks, wenn es keine originale Z21-Zentrale ist), Displayanzeige auf der Basiseinheit von Informationen, die bspw. die WLAN-Maus nicht anzeigt (welche Fahrstufe genau anliegt) und Infrarotschnitstelle, die bspw. die Z21 nicht bietet.
Auf der Konfigurationsseite von FRANKYdiana befindet sich ein Abschnitt "Z21-Gateway". Darunter ist die Z21-Adresse eingeben (auf korrektes Format der IP-Adresse ###.###.###.### achten!). n der WLAN-Maus wie anfangs beschrieben die IP-Adresse von FRANKYdiana als Gateway ein.tragen.
Die Datei Loks.txt (siehe oben) enthält bereits Einträge der Lokdatenbank, die primär der Zuordnung eines sprechenden Namens dienen. Wird nun der angegebenen Adresse noch ein "d" angehängt, wird sie als digital zu steuern angesehen. Im Beispiel
81: 81 001; das ist gegenwärtig meine Testlok
39d: 39 204; diese Lok hat einen Decoder
würde also die 81 analog über den PWM-Ausgang und die 39 digital über die Z21 angesprochen werden.
Es gibt keinen Unterschied in der Bedienung digitaler Loks, lediglich Tastendrücke zur Anzeige oder Änderung der PWM-Frequenz werden ignoriert.
Geht es im analogen Modus darum, das Ansprechen von FRANKYdiana auf einen oder mehrere Kanäle A, B, C und D (Tasten am unteren Ende der Fernbedienung) festzulegen, können im digitalen Modus unterschiedlichen Lokadressen zugeordnet werden. Im analogen Modus macht das ja wenig Sinn, da ohnehin nur eine Lok gleichzeitig gesteuert werden kann. Für den Mehrzugbetrieb im digitalen Modus können so jedoch komfortabel 4 Loks abgerufen werden.
Anfangs steuern alle vier Kanäle die selbe Lokadresse. Sobald auf einen anderen Kanal umgeschaltet wurde (A, B, C oder D wurde gedrückt oder es wird ein Tastencode erkannt, der zu einem der Kanäle gehört), wird die zugehörige Lokadresse angesprochen. Die anfangs gleichen Adressen können über die bereits bekannte Eingabe der Adresse (Loktaste, Adresseingabe über Zifferntasten, ggf. Löschtaste, abschließend wieder Loktaste) geändert werden. Wenn eine Taste der Fernbedienung gedrückt wird, kann FRANKYmini identifizieren, zu welchem Kanal sie gehört und blendet auf der Basiseinheit die zugehörige Lokadresse sofort auf.
Nun kann die Lok wie bisher gesteuert werden, jedoch werden Z21-Befehle zum Fahren der Lok (immer im 128-Fahrstufen-Modus) bezüglich Richtung und Geschwindigkeit an die Z21 gesendet und nicht über den PWM-Ausgang.
Weiterhin wird mit den Pfeiltasten (nach links, nach rechts) die Richtung gesteuert. Weiterhin wird mit der Plus- oder Minustaste die Geschwindigkeit um 1 erhöht oder erniedrigt, weiterhin wird mit den Zifferntasten die zehnfache Zielgeschwindigkeit schnell abgerufen, also 10 bei Taste 1, 20 bei Taste 2 usw. Taste 0 bedeutet wieder 100.
Auch mit den Märklin-Fernbedienungen kann gefahren werden. Die obigen Ausführungen gelten analog.
Es gibt keinen Unterschied in der Bedienung im Vergleich zu einer direkt mit der Zentrale gekoppelten WLAN-Maus. Wenn erkannt wird, dass von der WLAN-Maus ein Befehl für eine digitale Lok empfangen wird, werden so lang alle (!) Nachrichten der WLAN-Maus 1:1 an die Z21-Zentrale weitergeleitet (und zum PWM-Ausgang erfolgt keine Ausgabe) und auch alle von der Zentrale durch FRANKYdiana empfangenen Nachrichten werden 1:1 an die WLAN-Maus weitergeleitet, bis eine neue Lokadresse aufgerufen wird, da diese möglicherweise nicht digital, sondern analog mit PWM gesteuert werden soll.
Wird eine digitale Lok aufgerufen, gibt es ein paar Änderungen:
Der Schieberegler für die Einstellung der PWM-Frequenz sowie die Schaltfläche für die Aktivierung/Deaktivierung des GAM-Modus sind nicht sichtbar
Die Schaltflächen "als Vmin" und "als Vmax" sind nicht sichtbar, da die zugehörigen CV2 und CV5 über die Dekoderprogrammierung gesetzt werden
Die Geschwindigkeitsskala geht nicht von 0 bis 100, sondern
von 0 bis 27, wenn der Fahrbefehl der WLAN-Maus mit 28 Fahrstufen steuert
von 0 bis 126, wenn der Fahrbefehl der WLAN-Maus mit 128 Fahrstufen steuert
Entsprechend führen Bedienungen, die die Zielgeschwindigkeit im Analogmodus auf den maximalen Wert 100 setzen, zur Höchstzielgeschwindigkeit von 27 bzw. 126.
Die Tachostriche, welche im Analogbetrieb die Werte 20, 40, 60 und 80 bedeuten, entsprechen
bei 28 Fahrstufen den Werten 6, 12, 18, 24
bei 128 Fahrstufen den Werten 20, 40, 75, 100
Tatsächlich bremst und beschleunigt FRANKYdiana selbst - unabhängig vom Decoder. Über die Werte 1 für Anfahr- und Bremsbeschleunigung kann das verhindert werden. Es ist aber eine Möglichkeit, den Decoder zu überstimmen (aber nur in die Richtung langsamer bremsen/beschleunigen, nicht in die Richtung schneller bremsen/beschleunigen). Entweder, weil im Decoder keine oder nur kleine Werte für CV3 und CV4 programmiert wurden, oder um tatsächlich langsamere Anfahr- und Bremsbeschleunigungen zu erreichen ohne eine Umprogrammierung.
Bei Änderungen der Anfahr- und Bremsbeschleunigungsrate wird wieder die Schaltfläche zu Speichern aktiv (Diskettensymbol) und FRANKYdiana merkt sich die geänderten Werte für den nächsten Aufruf dieser Lok.
Für eine digitale Lok ändert sich die Anzeige:
Die Zielgeschwindigkeit ist nicht mehr im Bereich 0 bis 100, sondern im Bereich 0 bis 27 bzw. 0 bis 126
Die Bildschirme für die Änderung der PWM-Frequenz und Minimum-/Maximumgeschwindigkeit sind nicht erreichbar
Für eine schnelle Erkennbarkeit ist der optische Indikator die Inversdaratellung der Lokadresse bzw. des Loknamens oben im Display.
Updates werden über einen Webbrowser durchgeführt. Dazu mit FRANKYdiana über den Webbrowser verbinden und über das Menü die Infoseite aufrufen. Ganz unten ist der Downlooadbutton zu finden.
Die neueste Firmware steht am weitesten oben in der Liste. Von Zeit zu Zeit werden alte Versionen bereinigt (entfernt) *).
Es besteht keine Abhängigkeit der Firmwarestände untereinander, es muss nicht eine ältere Firmware installiert werden, damit eine neuere geladen werden kann.
04.04.2026 Version 1.1.4 Download
Verbesserung #25
01.04.2026 Version 1.1.3 Download
Änderunge #6, #7, #21, #34, #24
18.03.2026 Version 1.1.2 Download
Änderungen #4, #7, #16-#20; Upload M5Burner
15.03.2026 Version 1.1.1 Download
Änderungen #1, #2, #3 - siehe unten.
12.03.2026 Version 1.1.0 Download
Beginn (Beta!) Hybridmodus
12.03.2026 Version 1.0.1 Download
Erste öffentliche Version
*) Es wird dann vorkommen, dass die Releasenotes auf eine Version verweisen, die hier nicht mehr gelistet ist. Da mit neueren Versionen alle Korrekturen und Verbesserungen älterer enthalten sind, ist das jedoch kein Problem. Wer Software schreibt, weiß, dass es manchmal Regressionen gibt ("Das hat doch früher funktioniert?" - das bemühe ich mich weitestgehend zu vermeiden :-))
Hier können bisher gemeldete und behobene Fehler und auch der Stand zu Verbesserungen eingesehen werden. Es kann sein, dass schon Dinge als behoben gekennzeichnet sind, ich das neue Release jedoch noch nicht verfügbar gemacht habe.
Untenstehende Datei direkt öffnen: Link oder über dem Bereich unten die Maus in die rechte obere Ecke bewegen und Symbol klicken.