Einer meiner Lieblingsautoren ist Haruki Murakami. Es ist ein Genuss, wie ich mich mit seinen Wörter zwischen Realität und Surrealität tragen lasse.

Ich erinnere mich an einen Kommentar eines Besuchers bei einer Vernissage: Seiner Meinung nach seien meine beste Werke diejenige, die etwas zwischen Realität und Surrealität zeigen.

Neulich wurde mich gefragt, ob ich einen Ziel mit meiner Malerei erreichen möchte, ob ich einen Traum hätte... Meine spontane Antwort war: Die Formen verändern sich immer, das ist okay. Was ich mir wünsche, ist, dass ich immer wieder mit dem, was ich male, glücklich bin.

Mit den beiden folgenden Werken ´An der Schwelle, und ´D´une rive à l´autre, (Von einem Ufer zum Anderen) fallen alle diese Gedanken mir ein. Sie wurden in der Zeit gemalt, als ich mit dem nahkommenden Tod meiner Mutter konfrontiert war. Es war eine Art Verarbeitung, und als meine Mutter starb, war ich vorbereitet und konnte loslassen.

Wenn ich meisterhaft an der Schwelle malen könnte, wie Murakami mit Wörter schreibt, da wäre ich glücklich. Es ist kein Ziel, da ich hauptsächlich dem, was geschehen will, einen Raum gebe. Aber das wäre... den optimal Ausdruck meiner Malerei.