Akupunktur / TCM
Die Traditionelle Chinesische Medizin geht davon aus, dass die Lebensenergie Qi in genau definierten Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper fließt. Durch das Setzen feinster Akupunkturnadeln werden bestimmte Punkte auf der Haut stimuliert, um den Energiefluss zu harmonisieren – zum Beispiel Blockaden zu lösen, Qi zu stärken oder Überschüssiges, Belastendes auszuleiten.
Die Auswahl der Punkte erfolgt immer auf Grundlage einer sorgfältigen, individuellen TCM-Diagnose. (Differenzierung zwischen Erscheinungsbild und Ursache, Zungen- und Pulsdiagnostik u.a.)
Die westliche und chinesische Pharmakologie ist ein weiterer Pfeiler der Therapie. Harmonisch zusammengestellte Kräuterrezepturen und die passende Ernährung unterstützen die Heilung.
Anwendungsbereiche:
• Allergien und Atemwegsbeschwerden
• Hauterkrankungen
• übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
• Beschwerden des Bewegungsapparates, Gelenk- und Muskelschmerzen
• Kopfschmerzen und Migräne, Tinnitus
• Magen-Darm-Beschwerden
• begleitende Unterstützung bei Krebserkrankungen und Chemotherapie
• gynäkologische und urologische Beschwerden, Schwangerschaftsbegleitung, Geburtsvorbereitung
• Stress, Erschöpfung und Leistungsschwäche, Long Covid
• und weitere funktionelle Beschwerden sowie selbstverständlich zur Prophylaxe und Gesunderhaltung
Eine weitere Technik der Akupunktur stellt die Balance-Akupunktur dar. Dabei wird das Zusammenspiel verschiedener Meridiansysteme genutzt, um schmerzende oder belastete Körperareale über sogenannte Spiegel- und Abbild-Beziehungen auszugleichen. Diese Methode kann insbesondere bei akuten und chronischen Schmerzen oft rasch Erleichterung bringen.
Anwendungsbereiche:
• Schmerzen und Verspannungen des Bewegungsapparates
• funktionelle innere Beschwerden (z. B. Herz-Kreislauf, Verdauung)
• hormonelle Dysbalancen
• emotionale Belastungen und Unruhezustände
• Disharmonien des Shen (Psycho-Emotionale Balance)
Dien Cham: Der Name stammt aus dem Vietnamesischen und bedeutet Gesicht und Akupunktur. Es handelt sich dabei um eine Gesichtsreflexzonenmassage, wobei Druckpunkte wie in der Akupunktur eine wichtige Rolle spielen. Die Grundannahme ist, dass es genau wie bei der Ohrakupunktur oder der Fußreflexzonenmassage auch im Gesicht Projektionszonen gibt für die Organe bzw. die einzelnen Körperteile. Durch gezielte Stimulation entsprechender Punkte kann es nun gelingen, die Selbstheilungskräfte anzuregen, um Beschwerden zu lindern und Krankheiten vorzubeugen. Anwendung findet die Methode vor allem bei Kopfschmerzen, Problemen des Bewegungsapparates und Verdauungs- bzw. Stoffwechselbeschwerden.
Ergänzend verwende ich die Repuls® Tiefenlichttherapie. Dabei handelt es sich um gepulstes, hochintensives, kaltes Rotlicht, das tief in das Gewebe eindringt, ohne Wärme zu erzeugen. Es wird eingesetzt, um Entzündungsprozesse und Schmerzen auf natürliche Weise zu unterstützen und zu lindern.