"Die Schulen in NRW, darunter auch das Thusnelda-Gymnasium, engagieren sich stark für die Beschulung neu zugewanderter und geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Diese Schülergruppe benötigt eine spezielle individuelle Förderung. Das gemeinsame Ziel ist es, die neuen Schülerinnen und Schüler schnellstmöglich in das Regelsystem zu integrieren und ihnen gleichzeitig die bestmöglichen Voraussetzungen für eine gelingende Schulkarriere zu bieten.
Die Art der schulischen Eingliederung hängt von vielen Faktoren ab, z.B. von deutschen Sprachkenntnissen und der bisherigen Schullaufbahn. Daher ist die sprachliche Handlungsfähigkeit die wichtigste Aufgabe des Anfangsunterrichts. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung der deutschen Sprache, um den neuen Schülerinnen und Schülern einen ihren Fähigkeiten und Interessen angemessenen Bildungszugang und eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen."
Ein gelungenes Beispiel für den Unterricht in unserer WIKLA (Willkommens)-Klasse ist das Theaterprojekt aus dem Schuljahr 2019/2020, das die Lernenden mit Frau Petra Bähner, einer Grafik-Designerin mit didaktischem Gespür und großem sozialen Engagement, in unserer Aula aufgeführt hatten.