Starte auf dem Computer bei der Fräse das Programm "WinPC-NC USB4".
Nach dem Starten sollte die Fräse von selbst eine Referenzfahrt durchführen. Dies bedeutet, dass sie in die linke hintere Ecke fährt, bis sie ihre Endtaster betätigt.
Klicke nun oben links im WinPC-NC auf "Fahren", dann "Manuell fahren".
Du siehst nun Pfeile, mit denen du die Fräse in allen drei Achsen bewegen kannst.
Beim eingespannten Werkstück musst du die Fräse nun so einstellen, dass der Nullpunkt wie in Fusion360 definiert wird.
Definiere zuerst den Z-Nullpunkt. Dieser ist bei unserem Beispiel auf der Oberen Fläche des Werkstückes.
Fahre dafür in WINPC-NC über dem Holz mit der Fräse nach unten (Z -), bis die Fräse das Werkstück knapp berührt. Wenn du ein Blatt Papier dazwischen hast, sollte dies knapp festgeklemmt sein.
Klicke nun auf links auf "Position definieren". Der Nullpunkt für die Z-Achse ist nun eingestellt.
Nun wird die X-Achse definiert. Bei unserem Werkstücke ist der Nullpunkt der X-Achse entlang der linken Seite des Werkstückes.
Dafür fährst du mit der Fräse links vom Werkstück so nah dran, bis die Fräse die linke Seite des Werkstückes knapp berührt.
Fahre daraufhin mit der Fräse nach Oben (Z-), bis die Fräse über dem Werkstück ist.
Wechsle nun ins Menu "Gezielte Position anfahren"
Wähle "Relative Wege".
Nun musst du in der X-Achse soweit rüber fahren, dass nicht die Kante der eingespannten Fräse auf der X-Achse ist, sondern der Mittelpunkt der Fräse.
Dafür musst du unter neue Position bei X den Radius des eingespannten Fräsers eingeben, danach unten auf "Position anfahren" (gelber Playbutton) drücken. Die Fräse fährt nun in diesem Beispiel 3mm nach drüben.
Danach klickst du links oben auf das X mit dem gutzeichen "Position speichern". Die X-Achse ist gesetzt.
Das vorgehen mit der Y-Achse ist gleich wie bei der X-Achse. In diesem Beispiel ist die Y-Nullachse entlang der hinteren Kante unseres Werkstückes.