2009 - Einmal Orgel-TÜV, bitte

01.02.2009 - Die Technik der Hammondorgel stammt aus den 1930er Jahren und ist eigentlich unverwüstlich. Doch wo immer Mechanik und bewegliche Teile im Einsatz sind, gibt es Verschleiß, und so muss auch meine Hammond alle 7-8 Jahre mal zum "TÜV". Soll heißen, ein spezialisierter Techniker und Fachmann sorgt dafür, dass der Sound auch nach fast 50 Jahren (Baujahr 1962) noch so gut ist wie am ersten Tag. Für alle Interessierten habe ich diesen Service mal in Wort und Bild dokumentiert.

Ende 2008 machte meine gute alte Hammond auf einmal Zicken. Ich schaltete sie wie gewohnt ein, dachte an nichts Böses und vernehme plötzlich klar und deutlich einen nervigen Brummton, der auch nach erneutem Aus- und Einschalten wieder auftrat. Mist! Was war das denn? Gut, ich hatte die Hammond längere Zeit nicht eingeschaltet, da ich fast nur auf dem OASYS gespielt hatte, aber muss man deshalb gleich so brummelig werden?

Die letzte "Inspektion" der Orgel lag allerdings schon über 10 Jahre zurück, sodass aus der fälligen Reparatur gleich eine Generalüberholung samt diverser kleiner Umbauten wurde. Auf Empfehlung von Hammond-Spezialist Michael Ansorge (www.hamtech.de) wandte ich mich an Christoph Kukulies aus Aachen, der nicht nur ein guter Hammond-Spieler, sondern auch ein exzellenter Techniker ist und sich mit den alten Orgeln hervorragend auskennt!

Und das Beste: ich konnte ihm bei der ganzen Sache zuschauen und alles dokumentieren! Christoph war sogar so freundlich, die gemachten Bilder mit einem kleinen Kommentar zu versehen, damit die technisch bewanderten unter Euch auch nachvollziehen können, was da gemacht wurde. Ich verstand des öfteren nur "Bahnhof", obwohl sich Christoph alle Mühe gab, es auch einem Laien wie mir verständlich zu erklären. Die Reparatur begann mit der Eingrenzung und Fehlersuche. Im Verdacht stand der Vorverstärker in der Orgel..

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