Humboldt-Universität zu Berlin
Bei der Studie handelt es sich um eine Online-Erhebung. Wir interessieren uns für Ihre persönlichen Vorstellungen bezüglich der subjektiven Wirkung von Cannabis auf verschiedene Aspekte des Alltags, in Beziehungen und im Erleben. Gefragt wird nach persönlichen Einschätzungen und (phänomenologisch-qualitativen) Erfahrungen.
Mit der Teilnahme an dieser Studie leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur psychologischen Forschung.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis über mögliche Zusammenhänge zu gewinnen, um eine evidenzbasierte Diskussion über die Wirkung von Cannabis zu unterstützen.
Die Teilnahme an der Hauptstudie wird etwa 20–30 Minuten dauern. Sie können die gesamte Studie bequem von Zuhause aus durchführen. Vorher müssen Sie jedoch prüfen, ob Sie die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Diese Prüfung erfolgt ebenfalls online und dauert etwa 3 Minuten.
Nach vollständiger Teilnahme (= bei erfolgreicher Teilnahme an der Hauptstudie) können Sie bis zu 8,00 € als Aufwandsentschädigung erhalten. Sie können natürlich auch einfach so teilnehmen um damit die Forschung an dem Thema zu unterstützen.
Aktuell suchen wir für unsere Stichprobe explizit nach einer stärkeren Repräsentation bzw. Teilnahme von Frauen oder non-binären Personen!
Falls Sie Frauen / non-binäre Personen kennen, die an der Studie interessiert sein könnten, teilen Sie bitte gerne den Link zu dieser Website.
Die Studie richtet sich an Personen, die ...
Deutsch gut verstehen und sich auf Deutsch gut (schriftlich) ausdrücken können, da die Fragen, Antwortformate, und Texte auf Deutsch sind,
mindestens 18 Jahre alt sind,
selbst aktuell Cannabis konsumieren (wir suchen explizit nach Cannabiskonsument:innen mit ganz unterschiedlichen Konsummustern),
außer Cannabis nicht regelmäßig (= mindestens monatlich in den letzten 12 Monaten) andere Substanzen konsumieren, dazu zählen auch Medikamente (Ausnahme: Nikotin, Alkohol im geringen Maße), und
circa 30 Minuten Zeit haben, die Studie konzentriert und durchgehend im Vollbildmodus zu bearbeiten.
Zudem müssen Sie über eine ausreichend stabile Internetverbindung und einen Zugang zu einem funktionierenden Endgerät verfügen, welches kein Smartphone ist, also z.B. Tablet / PC / Laptop, um den Fragebogen ausfüllen zu können (dies vor allem wegen Layout und Lesbarkeit).
Nur, wenn Sie alle dieser Teilnahmekriterien erfüllen, können Sie vollständig an der Studie teilnehmen.
Über den Klick auf dem Button unten ("Hier geht's zur Teilnahme") können Sie zunächst prüfen, ob Sie zu der Personengruppe gehören, nach denen wir für unsere Studie suchen (1. Screening). Die Prüfung aller weiteren Teilnahmevoraussetzungen wird später in der Hauptstudie fortgesetzt.
Sie werden bei grundlegender Eignung zur Teilnahme über das 1. Screening weitergeleitet zur Hauptstudie.
Ihre Teilnahme an der Studie erfolgt pseudonymisiert, d.h., zu Beginn erstellen Sie einen persönlichen Teilnehmer:innen-Code und Ihre Daten werden dann auf anonymisierter Gruppenebene weiterverarbeitet. Wir speichern keine IP-Adressen. Wir fragen Sie nach einigen persönlichen Daten, wie Alter und Geschlecht – diese Daten nutzen wir jedoch am Ende nur zusammengefasst auf Gruppenebene, niemals auf individueller Ebene, die eine Zuordnung zu Ihnen zulässt.
Zugang zu den Rohdaten haben nur unmittelbare Projektmitarbeitende vom Lehrstuhl der Sozial- und Organisationspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, niemals irgendwelche Dritte.
Genaueres entnehmen Sie bitte der ausführlichen und rechtlich bindenden Teilnehmer:inneninformation (einsehbar nach erfolgreicher Prüfung der Teilnahmeberechtigung, bei Start der Hauptstudie).
Sie werden ggf. bei der Studie auch mit von Ihnen als emotional bedeutsam erlebten Themen konfrontiert. Hierbei handelt es sich um die Reflektion über alltägliche Situationen und auch ggf. mit der eigenen Biografie. Es könnte deswegen sein, dass sich die Studie unter Umständen negativ auf Ihre Stimmung auswirkt. Es kann aber auch genauso gut sein, dass sich Ihre Teilnahme positiv oder gar nicht merklich auf Ihre Stimmung auswirkt. Die Formulierungen in unserer Studie sind aber so gewählt, dass Sie nicht mit extremen oder grenzwertigen Situationen konfrontiert werden sollten.
Die Studie wurde von der Ethikkommission des Instituts für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin, Deutschland) genehmigt (Ethikantrag-Nr. 2026-03). Dieses ist ein von der Studienleitung unabhängiges Gremium. Ihre Studienteilnahme wurde als ethisch unbedenlich eingestuft.
Zudem arbeiten wir auf der Grundlage der Deklaration von Helsinki (Erklärung des Weltärztebundes zu den ethischen Grundsätzen für die medizinische Forschung am Menschen) sowie der Leitlinie für Gute Klinische Praxis und richten uns nach den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM
Charité Universitätsmedizin Berlin
und
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Vivantes Klinikum am Urban
Durchführung:
Hess Lab - Sozialpsychophysiologisches Labor des Lehrstuhls für Sozial- und Organisationspsychologie, Prof. Dr. Ursula Hess
Institut für Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin
Förderung: Die Projektleitung wird gefördert vom Elsa-Neumann Stipendium
Angebote in Berlin:
https://www.caritas-berlin.de/beratungundhilfe/berlin/sucht/beratung-und-therapie
www.vistaberlin.de/konsum-alkohol-medikamente-und-drogen
Portale für Beratungs- und Hilfsangebote gibt es außerdem deutschlandweit sowie telefonisch, z.B. unter:
https://www.suchtberatung.digital/cannabis/
https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
https://www.sucht-und-drogen-hotline.de/index.html
Wenn Sie sich derzeit psychisch belastet fühlen oder Unterstützung wünschen, stehen Ihnen in Deutschland zahlreiche Hilfsangebote zur Verfügung. Eine erste Anlaufstelle ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 sowie die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos rund um die Uhr erreichbar). Weitere Informationen und regionale Angebote finden Sie auch unter www.telefonseelsorge.de.
Schreiben Sie gerne eine E-Mail an geraldine.klewes@hu-berlin.de bei weiteren Fragen zur Studie!
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