Dan 1:1 Im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.
Dan 1:2 Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand und einen Teil der Geräte des Hauses Gottes. Und er brachte sie ins Land Schinar, in das Haus seines Gottes: die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.
Dan 1:3 Und der König befahl dem Aschpenas, dem Obersten seiner Hofbeamten, er solle [einige] von den Söhnen Israel bringen, und [zwar] vom königlichen Geschlecht und von den Vornehmen :
Dan 1:4 junge Männer, an denen keinerlei Makel sei, von schönem Aussehen und verständig in aller Weisheit, gebildet und von guter Auffassungsgabe, und die [somit] fähig seien, im Palast des Königs zu dienen; und man solle sie Schrift und Sprache der Chaldäer lehren.
Dan 1:5 Und der König bestimmte ihre tägliche Versorgung von der Tafelkost des Königs und von dem Wein, den er trank, und daß man sie drei Jahre lang erziehen solle; und nach deren Ablauf sollten sie in den Dienst des Königs treten.
Dan 1:6 Und unter ihnen waren von den Söhnen Juda: Daniel, Hananja, Mischael und Asarja.
Dan 1:7 Und der Oberste der Hofbeamten gab ihnen [andere] Namen; er nannte Daniel Beltschazar, Hananja Schadrach, Mischael Meschach und Asarja Abed-Nego.
Dan 1:8 Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Wein, den er trank, unrein zu machen; und er erbat sich vom Obersten der Hofbeamten, daß er sich nicht unrein machen müsse.
Dan 1:9 Und Gott gab Daniel Gnade und Erbarmen vor dem Obersten der Hofbeamten.
Dan 1:10 Und der Oberste der Hofbeamten sagte zu Daniel: Ich fürchte meinen Herrn, den König, der eure Speise und euer Getränk bestimmt hat. Denn warum sollte er sehen, daß eure Gesichter schlechter aussehen als die der jungen Männer eures Alters, so daß ihr meinen Kopf beim König verwirktet ?
Dan 1:11 Da sagte Daniel zu dem Aufseher, den der Oberste der Hofbeamten über Daniel, Hananja, Mischael und Asarja bestellt hatte:
Dan 1:12 Versuche es doch zehn Tage [lang] mit deinen Knechten, daß man uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken gebe!
Dan 1:13 Und dann möge unser Aussehen und das Aussehen der jungen Männer, die die Tafelkost des Königs essen, von dir geprüft werden! Dann verfahre mit deinen Knechten je nachdem, was du sehen wirst!
Dan 1:14 Und er hörte auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage mit ihnen.
Dan 1:15 Und am Ende der zehn Tage zeigte sich ihr Aussehen schöner und wohlgenährter als das aller jungen Männer, die die Tafelkost des Königs aßen.
Dan 1:16 Da nahm der Aufseher ihre Tafelkost und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemüse.
Dan 1:17 Und diesen vier jungen Männern, ihnen gab Gott Kenntnis und Verständnis in jeder Schrift und Weisheit; und Daniel verstand sich auf Gesichte und Träume jeder Art.
Dan 1:18 Und am Ende der Tage, nach denen der König sie [zu sich] zu bringen befohlen hatte, brachte der Oberste der Hofbeamten sie vor Nebukadnezar.
Dan 1:19 Und der König redete mit ihnen; und unter ihnen allen wurde niemand gefunden [, der] wie Daniel, Hananja, Mischael und Asarja [gewesen wäre]. Und sie dienten dem König.
Dan 1:20 Und in jeder Angelegenheit, die der König von ihnen erfragte und die ein verständiges Urteil erforderte, fand er sie allen Wahrsagepriestern und Beschwörern, die in seinem ganzen Königreich waren, zehnfach überlegen. -
Dan 1:21 Und Daniel blieb bis zum ersten Jahr des Königs Kyrus.
Dan 2:1 Und im zweiten Jahr der Regierung Nebukadnezars hatte Nebukadnezar Träume, so daß sein Geist beunruhigt wurde und sein Schlaf für ihn dahin war.
Dan 2:2 Und der König befahl, daß man die Wahrsagepriester, die Beschwörer, die Zauberer und die Sterndeuter rufen sollte, dem König seine Träume mitzuteilen. Da kamen sie und traten vor den König.
Dan 2:3 Und der König sprach zu ihnen: Ich habe einen Traum gehabt, und mein Geist ist beunruhigt, den Traum zu verstehen.
Dan 2:4 Da sagten die Sterndeuter zum König auf aramäisch: O König, lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum! Dann wollen wir die Deutung kundtun.
Dan 2:5 Der König antwortete und sprach zu den Sterndeutern: Die Sache ist von mir fest beschlossen: Wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht mitteilt, [dann] werdet ihr in Stücke gehauen, und eure Häuser werden zu einem Misthaufen gemacht.
Dan 2:6 Wenn ihr aber den Traum und seine Deutung kundtut, werdet ihr Geschenke, Gaben und große Ehre von mir empfangen. Darum tut mir den Traum und seine Deutung kund!
Dan 2:7 Sie antworteten zum zweiten Mal und sagten: Der König sage seinen Knechten den Traum! Dann tun wir die Deutung kund.
Dan 2:8 Der König antwortete und sprach: Ich weiß zuverlässig, daß ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, daß die Sache von mir fest beschlossen ist:
Dan 2:9 Wenn ihr mir den Traum nicht mitteilt, bleibt es bei eurer Verurteilung. Denn ihr habt euch verabredet, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeit sich ändert. Darum sagt mir den Traum! Und ich werde wissen, daß ihr mir seine Deutung kundtun könnt.
Dan 2:10 Die Sterndeuter antworteten vor dem König und sagten: Es gibt keinen Menschen auf der [ganzen] Erde, der die Sache des Königs kundtun könnte, weil kein großer und mächtiger König jemals eine Sache wie diese von irgendeinem Wahrsagepriester oder Beschwörer oder Sterndeuter verlangt hat.
Dan 2:11 Denn die Sache, die der König verlangt, ist [zu] schwer; und es gibt keinen anderen, der sie vor dem König kundtun könnte, als nur die Götter, deren Wohnung [aber] nicht bei den Sterblichen ist.
Dan 2:12 Darüber wurde der König zornig und ergrimmte sehr, und er befahl, alle Weisen von Babel umzubringen.
Dan 2:13 Und es erging der Befehl: «Die Weisen sollen getötet werden!» Und man suchte [auch] Daniel und seine Gefährten, um [sie] zu töten.
Dan 2:14 Da machte Daniel dem Arjoch, dem obersten Leibwächter des Königs, der ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu töten, einen klugen und verständigen Einwand,
Dan 2:15 indem er dem Arjoch, dem Bevollmächtigten des Königs, antwortete und sagte: Warum der strenge Befehl vom König? Da teilte Arjoch dem Daniel die Sache mit.
Dan 2:16 Und Daniel ging hinein und erbat sich vom König, daß er ihm eine Frist gewähre, dem König die Deutung kundzutun.
Dan 2:17 Darauf ging Daniel in sein Haus; und er teilte seinen Gefährten Hananja, Mischael und Asarja die Sache mit,
Dan 2:18 damit sie den Gott des Himmels um Erbarmen bitten sollten wegen dieses Geheimnisses, damit Daniel und seine Gefährten nicht mit den übrigen Weisen von Babel umkämen.
Dan 2:19 Darauf wurde dem Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis geoffenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels.
Dan 2:20 Daniel fing an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein.
Dan 2:21 Er ändert Zeiten und Fristen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Erkenntnis den Einsichtigen;
Dan 2:22 er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.
Dan 2:23 Dich, Gott meiner Väter, lobe und preise ich, daß du mir Weisheit und Kraft gegeben und mich jetzt hast wissen lassen, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns die Sache des Königs wissen lassen.
Dan 2:24 Deshalb ging Daniel zu Arjoch hinein, den der König eingesetzt hatte, die Weisen von Babel umzubringen. Er ging hin und sprach zu ihm so: Was die Weisen von Babel betrifft, bringe [sie] nicht um! Führe mich [aber] vor den König, damit ich dem König die Deutung kundtue!
Dan 2:25 Da führte Arjoch den Daniel schnell vor den König und sprach zu ihm so: Ich habe einen Mann unter den Weggeführten von Juda gefunden, der dem König die Deutung mitteilen will.
Dan 2:26 Der König fing an und sprach zu Daniel, dessen Name Beltschazar war: Bist du imstande, mir den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung mitzuteilen?
Dan 2:27 Daniel antwortete vor dem König und sprach: Das Geheimnis, das der König verlangt, können Weise, Beschwörer, Wahrsagepriester und Zeichendeuter dem König nicht kundtun.
Dan 2:28 Aber es gibt einen Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart; und er läßt den König Nebukadnezar wissen, was am Ende der Tage geschehen wird. Dein Traum und die Gesichte deines Hauptes auf deinem Lager waren diese:
Dan 2:29 Dir, o König, stiegen auf deinem Lager Gedanken auf, was nach diesem geschehen werde. Und der die Geheimnisse offenbart, [er] hat dich wissen lassen, was geschehen wird.
Dan 2:30 Mir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir mehr als in allen Lebenden wäre, dieses Geheimnis geoffenbart worden, sondern deshalb, damit man den König die Deutung wissen lasse und du die Gedanken deines Herzens erfährst.
Dan 2:31 Du, o König, schautest: Und siehe, ein großes Bild! Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war furchtbar.
Dan 2:32 Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Bronze,
Dan 2:33 seine Schenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton.
Dan 2:34 Du schautest, bis ein Stein losbrach, [und zwar] nicht durch Hände, und das Bild an seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und sie zermalmte.
Dan 2:35 Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu aus den Sommertennen; und der Wind führte sie fort, und es war keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden. Und der Stein, der das Bild zerschlagen hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.
Dan 2:36 Das ist der Traum. Und seine Deutung wollen wir vor dem König ansagen :
Dan 2:37 Du, o König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels die Königsherrschaft, die Macht und die Stärke und die Ehre gegeben hat
Dan 2:38 - und überall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels wohnen, hat er [sie] in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher über sie alle gesetzt -, [du] bist das Haupt aus Gold.
Dan 2:39 Und nach dir wird ein anderes Königreich erstehen, geringer als du, und ein anderes, drittes Königreich, aus Bronze, das über die ganze Erde herrschen wird.
Dan 2:40 Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen, deshalb weil das Eisen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das [alles] zertrümmert, wird es all jene zermalmen und zertrümmern.
Dan 2:41 Und daß du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast: [das] wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird [etwas] in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.
Dan 2:42 Und die Zehen der Füße, teils aus Eisen und teils aus Ton: zum Teil wird das Königreich stark sein, und zum Teil wird es zerbrechlich sein.
Dan 2:43 Daß du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen läßt.
Dan 2:44 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen :
Dan 2:45 wie du gesehen hast, daß von dem Berg ein Stein losbrach, [und zwar] nicht durch Hände, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Ein großer Gott läßt den König wissen, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist zuverlässig und seine Deutung zutreffend.
Dan 2:46 Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und warf sich vor Daniel nieder. Und er befahl, ihm Opfer und Räucherwerk darzubringen.
Dan 2:47 Der König antwortete Daniel und sprach: In Wahrheit, euer Gott, er ist Gott der Götter und Herr der Könige und offenbart Geheimnisse, da du dieses Geheimnis offenbaren konntest.
Dan 2:48 Daraufhin machte der König den Daniel groß und gab ihm viele große Geschenke, und er setzte ihn als Herrscher über die ganze Provinz Babel ein und zum Obervorsteher über alle Weisen von Babel.
Dan 2:49 Und Daniel erbat vom König, daß er Schadrach, Meschach und Abed-Nego über die Verwaltung der Provinz Babel einsetze. Aber Daniel blieb am Hof des Königs.
Dan 3:1 Der König Nebukadnezar machte ein Bild aus Gold: seine Höhe [betrug] sechzig Ellen, seine Breite sechs Ellen. Er stellte es auf in der Ebene Dura, in der Provinz Babel.
Dan 3:2 Und der König Nebukadnezar sandte [Boten] aus, um die Satrapen, die Statthalter und die Verwalter, die Berater, die Schatzmeister, die Richter, die Polizeibefehlshaber und alle Oberbeamten der Provinzen zu versammeln, damit sie zur Einweihung des Bildes kämen, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte.
Dan 3:3 Daraufhin versammelten sich die Satrapen, die Statthalter und die Verwalter, die Berater, die Schatzmeister, die Richter, die Polizeibefehlshaber und alle Oberbeamten der Provinzen zur Einweihung des Bildes, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte; und sie standen vor dem Bild, das Nebukadnezar aufgestellt hatte.
Dan 3:4 Und der Herold rief laut: Euch wird befohlen, ihr Völker, Nationen und Sprachen:
Dan 3:5 Sobald ihr den Klang des Horns, der Rohrpfeife, der Zither, der Harfe, der Laute, des Dudelsacks und alle Arten von Musik hört, sollt ihr niederfallen und euch vor dem goldenen Bild niederwerfen, das der König Nebukadnezar aufgestellt hat.
Dan 3:6 Wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden.
Dan 3:7 Deshalb, sobald alle Völker den Klang des Horns, der Rohrpfeife, der Zither, der Harfe, der Laute und alle Arten von Musik hörten, fielen alle Völker, Nationen und Sprachen nieder, indem sie sich vor dem goldenen Bild niederwarfen, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte.
Dan 3:8 Deshalb traten zur selben Zeit [einige] Männer heran, nämlich Sterndeuter, die die Juden verklagten.
Dan 3:9 Sie fingen an und sagten zum König Nebukadnezar: O König, lebe ewig!
Dan 3:10 Du, o König, hast den Befehl gegeben, daß jedermann, der den Klang des Horns, der Rohrpfeife, der Zither, der Harfe, der Laute und des Dudelsacks und alle Arten von Musik hört, niederfallen und das goldene Bild anbeten soll;
Dan 3:11 und wer nicht niederfällt und anbetet, der sollte in den brennenden Feuerofen geworfen werden.
Dan 3:12 Nun sind jüdische Männer hier, die du zur Verwaltung der Provinz Babel eingesetzt hast: Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Diese Männer, o König, schenken dir keine Beachtung; deinen Göttern dienen sie nicht, und vor dem goldenen Bild, das du aufgestellt hast, werfen sie sich nicht nieder.
Dan 3:13 Da befahl Nebukadnezar voller Zorn und Wut, Schadrach, Meschach und Abed-Nego herzubringen. Da wurden diese Männer vor den König gebracht.
Dan 3:14 Nebukadnezar fing an und sagte zu ihnen: Ist es Absicht, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, daß ihr meinen Göttern nicht dient und euch vor dem goldenen Bild, das ich aufgestellt habe, nicht niederwerft?
Dan 3:15 Nun, wenn ihr bereit seid, zur Zeit, da ihr den Klang des Horns, der Rohrpfeife, der Zither, der Harfe, der Laute und des Dudelsacks und alle Arten von Musik hören werdet, hinzufallen und euch vor dem Bild niederzuwerfen, das ich gemacht habe [, so ist es gut]. Wenn ihr euch aber nicht niederwerft, dann werdet ihr sofort in den brennenden Feuerofen geworfen. Und wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand erretten könnte?
Dan 3:16 Schadrach, Meschach und Abed-Nego antworteten und sagten zum König: Nebukadnezar, wir haben es nicht nötig, dir ein Wort darauf zu erwidern.
Dan 3:17 Ob unser Gott, dem wir dienen, uns erretten kann - sowohl aus dem brennenden Feuerofen als auch aus deiner Hand, o König, wird er [uns] erretten -
Dan 3:18 oder ob nicht: es sei dir [jedenfalls] kund, o König, daß wir deinen Göttern nicht dienen und uns vor dem goldenen Bild, das du aufgestellt hast, nicht niederwerfen werden.
Dan 3:19 Da wurde Nebukadnezar voller Wut, und der Ausdruck seines Gesichts änderte sich gegenüber Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Er begann und befahl, den Ofen siebenmal mehr zu heizen, als es ausreichend war.
Dan 3:20 Dann befahl er Männern, den stärksten Männern in seinem Heer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu binden, um sie in den brennenden Feuerofen zu werfen.
Dan 3:21 Daraufhin wurden diese Männer in ihren Mänteln, Röcken und Mützen und ihren [sonstigen] Kleidern gebunden und in den brennenden Feuerofen geworfen.
Dan 3:22 Darum, weil das Wort des Königs [so] streng und der Ofen außergewöhnlich geheizt war, tötete die Flamme des Feuers jene Männer, die Schadrach, Meschach und Abed-Nego hinaufbrachten.
Dan 3:23 Und diese drei Männer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, fielen gebunden in den brennenden Feuerofen.
Dan 3:24 Da erschrak der König Nebukadnezar und erhob sich schnell. Er begann und sagte zu seinen Staatsräten: Haben wir nicht drei Männer gebunden ins Feuer geworfen? Sie antworteten und sagten zum König: Gewiß, o König!
Dan 3:25 Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe vier Männer frei umhergehen mitten im Feuer, und keine Verletzung ist an ihnen; und das Aussehen des vierten gleicht dem eines Göttersohnes.
Dan 3:26 Da trat Nebukadnezar an die Öffnung des brennenden Feuerofens, begann und sagte: Schadrach, Meschach und Abed-Nego, ihr Knechte des höchsten Gottes, geht heraus und kommt her! Da gingen Schadrach, Meschach und Abed-Nego aus dem Feuer heraus.
Dan 3:27 Und es versammelten sich die Satrapen, die Statthalter, die Verwalter und die Staatsräte des Königs; sie betrachteten diese Männer, über deren Leib das Feuer keine Macht gehabt hatte: das Haar ihres Hauptes war nicht versengt, und ihre Mäntel waren nicht verändert, nicht einmal Brandgeruch war an sie gekommen.
Dan 3:28 Nebukadnezar begann und sagte: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die sich auf ihn verließen und das Wort des Königs übertraten und ihren Leib dahingaben, damit sie keinem Gott dienen oder ihn anbeten müßten als nur ihren Gott!
Dan 3:29 So ergeht nun von mir der Befehl, der jedes Volk, jede Nation und Sprache [betrifft]: Wer über den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos etwas Verächtliches sagt, soll in Stücke gehauen werden, und sein Haus soll zu einem Misthaufen gemacht werden. Denn es gibt keinen anderen Gott, der so erretten kann.
Dan 3:30 Sodann beförderte der König Schadrach, Meschach und Abed-Nego in der Provinz Babel.
Dan 3:31 Der König Nebukadnezar an alle Völker, Nationen und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: Euer Friede werde groß!
Dan 3:32 Es schien mir gut, die Zeichen und Wunder kundzutun, die der höchste Gott an mir getan hat.
Dan 3:33 Wie groß sind seine Zeichen und wie mächtig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft [währt] von Geschlecht zu Geschlecht! -
Dan 4:1 Ich, Nebukadnezar, war sorglos in meinem Haus und glücklich in meinem Palast.
Dan 4:2 Ich sah einen Traum, und er erschreckte mich; und Traumgestalten auf meinem Lager und Gesichte, die ich gesehen hatte, ängstigten mich.
Dan 4:3 So erging von mir der Befehl, alle Weisen von Babel vor mich zu führen, damit sie mir die Deutung des Traums mitteilten.
Dan 4:4 Daraufhin kamen die Wahrsagepriester, die Beschwörer, die Sterndeuter und die Zeichendeuter herbei; und ich trug ihnen den Traum vor, aber sie teilten mir seine Deutung nicht mit.
Dan 4:5 Und zuletzt trat Daniel vor mich, dessen Name Beltschazar ist, nach dem Namen meines Gottes, und in dem der Geist der heiligen Götter ist. Und ich trug ihm den Traum vor:
Dan 4:6 Beltschazar, du Oberster der Wahrsagepriester, weil ich weiß, daß der Geist der heiligen Götter in dir ist und daß dir kein Geheimnis zu schwer ist, so sage mir die Gesichte meines Traumes, den ich gesehen habe, und seine Deutung!
Dan 4:7 Was nun die Gesichte, die ich auf meinem Lager hatte, betrifft, so schaute ich: Und siehe, ein Baum [stand] in der Mitte der Erde, und seine Höhe war gewaltig.
Dan 4:8 Der Baum wurde groß und stark, und seine Höhe reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen bis ans Ende der ganzen Erde.
Dan 4:9 Sein Laub war schön und seine Frucht zahlreich, und es war Nahrung an ihm für alle. Die Tiere des Feldes fanden Schatten unter ihm, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und alles Fleisch nährte sich von ihm.
Dan 4:10 Ich schaute in den Gesichten, die ich auf meinem Lager hatte, und siehe, ein Wächter und Heiliger stieg vom Himmel herab.
Dan 4:11 Er rief laut, und so sprach er: Haut den Baum um und schlagt seine Äste ab! Streift sein Laub ab und streut seine Frucht umher! Fliehen sollen die Tiere unter ihm weg und die Vögel aus seinen Ästen!
Dan 4:12 Doch seinen Wurzelstock laßt in der Erde, und zwar in einer Fessel aus Eisen und Bronze im Grün des Feldes! Vom Tau des Himmels mag er benetzt werden, und mit den Tieren soll er teilhaben am Gras der Erde!
Dan 4:13 Sein menschliches Herz soll verwandelt und das Herz eines Tieres ihm gegeben werden! Und sieben Jahre sollen über ihm vergehen!
Dan 4:14 Durch den Beschluß der Wächter ist diese Botschaft [zustande gekommen], und ein Spruch der Heiligen ist diese Sache, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es verleiht, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber einsetzt.
Dan 4:15 Diesen Traum habe ich, der König Nebukadnezar, gesehen. Und du, Beltschazar, sage seine Deutung, da alle Weisen meines Königreichs mir die Deutung nicht mitteilen können! Du aber kannst es, weil der Geist der heiligen Götter in dir ist.
Dan 4:16 Da war Daniel, dessen Name Beltschazar ist, eine Zeitlang [vor Entsetzen wie] betäubt, und seine Gedanken erschreckten ihn. Der König fing an und sagte: Beltschazar, der Traum und seine Deutung mögen dich nicht erschrecken! Beltschazar antwortete und sprach: Mein Herr, der Traum gelte deinen Hassern und seine Deutung deinen Feinden!
Dan 4:17 Der Baum, den du gesehen hast, der groß und stark war, und dessen Höhe an den Himmel reichte und der über die ganze Erde hin zu sehen war
Dan 4:18 und dessen Laub schön und dessen Frucht zahlreich und an dem Nahrung für alle war, unter dem die Tiere des Feldes wohnten und in dessen Ästen die Vögel des Himmels sich aufhielten:
Dan 4:19 das bist [du], o König, der du groß und stark geworden bist; und deine Größe nahm zu und reichte bis an den Himmel und deine Herrschaft bis ans Ende der Erde.
Dan 4:20 Und daß der König einen Wächter und Heiligen vom Himmel herabsteigen sah, der sprach: «Haut den Baum um und zerstört ihn! Doch seinen Wurzelstock laßt in der Erde, und zwar in einer Fessel aus Eisen und Bronze im Grün des Feldes! Und vom Tau des Himmels mag er benetzt werden, und bei den Tieren des Feldes soll er sein Teil haben, bis sieben Jahre über ihn hingegangen sind!» -
Dan 4:21 dies ist die Deutung, o König, und dies der Beschluß des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, kommen wird:
Dan 4:22 Man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein. Man wird dir Gras zu essen geben wie den Rindern, und vom Tau des Himmels läßt man dich benetzen. Und es werden sieben Jahre über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will.
Dan 4:23 Und daß man gesagt hat, man solle den Wurzelstock des Baumes übriglassen: dein Königtum soll dir [erhalten] bleiben, sobald du erkennst, daß die Himmel herrschen.
Dan 4:24 Darum, o König, laß dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Vergehen durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen von Dauer sein soll!
Dan 4:25 All das kam über den König Nebukadnezar.
Dan 4:26 Nach Ablauf von zwölf Monaten [nämlich], als er auf dem königlichen Palast in Babel auf und ab ging,
Dan 4:27 begann der König und sagte: Ist das nicht das große Babel, das ich durch die Stärke meiner Macht und zur Ehre meiner Herrlichkeit zum königlichen Wohnsitz erbaut habe ?
Dan 4:28 Noch war das Wort im Mund des Königs, da kam eine Stimme aus dem Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: Das Königtum ist von dir gewichen!
Dan 4:29 Und man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein; man wird dir Gras zu essen geben wie den Rindern. Und es werden sieben Jahre über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es verleiht, wem er will.
Dan 4:30 Zu derselben Stunde wurde das Wort an Nebukadnezar erfüllt: Er wurde von den Menschen ausgestoßen und aß Gras wie die Rinder, und sein Leib wurde benetzt vom Tau des Himmels, bis sein Haar wie Adlerfedern wuchs und seine Nägel wie Vogelkrallen.
Dan 4:31 Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht [währt].
Dan 4:32 Und alle Bewohner der Erde sind wie nichts gerechnet, und nach seinem Willen verfährt er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?
Dan 4:33 Zu derselben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zurück, und zur Ehre meines Königtums kehrten meine Herrlichkeit und mein Glanz zu mir zurück. Und meine Staatsräte und meine Gewaltigen suchten mich auf, und ich wurde wieder in mein Königtum eingesetzt, und außergewöhnliche Größe wurde mir hinzugefügt.
Dan 4:34 Nun rühme ich, Nebukadnezar, und erhebe und verherrliche den König des Himmels, dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Wege Recht sind und der die erniedrigen kann, die in Stolz einhergehen.
Dan 5:1 Der König Belsazar machte seinen tausend Gewaltigen ein großes Mahl, und vor den Tausend trank er Wein.
Dan 5:2 Belsazar befahl unter dem Einfluß des Weins, die goldenen und die silbernen Gefäße herbeizubringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem weggenommen hatte, damit der König und seine Gewaltigen, seine Frauen und seine Nebenfrauen daraus tränken.
Dan 5:3 Da brachte man die goldenen Gefäße, die man aus dem Tempel des Hauses Gottes in Jerusalem weggenommen hatte; und der König und seine Gewaltigen, seine Frauen und seine Nebenfrauen tranken daraus.
Dan 5:4 Sie tranken Wein und rühmten die Götter aus Gold und Silber, aus Bronze, Eisen, Holz und Stein.
Dan 5:5 In demselben Augenblick kamen Finger einer Menschenhand hervor und schrieben dem Leuchter gegenüber auf den Kalk der Wand des königlichen Palastes; und der König sah die Hand, die schrieb.
Dan 5:6 Da veränderte sich die Gesichtsfarbe des Königs, und seine Gedanken erschreckten ihn, und seine Hüftgelenke erschlafften, und seine Knie schlugen aneinander.
Dan 5:7 Der König rief laut, man solle die Beschwörer, die Sterndeuter und die Zeichendeuter hereinbringen. Und der König fing an und sagte zu den Weisen von Babel: Jeder, der diese Schrift lesen und mir ihre Deutung kundtun wird, der darf sich mit Purpur bekleiden, [dazu] mit einer goldenen Kette um seinen Hals, und er soll als Dritter im Königreich herrschen.
Dan 5:8 Da kamen alle Weisen des Königs herbei; aber sie konnten weder die Schrift lesen noch dem König ihre Deutung mitteilen.
Dan 5:9 Da geriet der König Belsazar in großen Schrecken, und seine Gesichtsfarbe an ihm veränderte sich; und seine Gewaltigen wurden bestürzt.
Dan 5:10 Auf die Worte des Königs und seiner Gewaltigen hin trat die Königin in das Haus des Trinkgelages. Die Königin begann und sagte: O König, lebe ewig! Laß deine Gedanken dich nicht schrecken, und deine Gesichtsfarbe verändere sich nicht!
Dan 5:11 Es gibt einen Mann in deinem Königreich, in dem der Geist der heiligen Götter ist; und in den Tagen deines Vaters wurden Erleuchtung, Einsicht und Weisheit gleich der Weisheit der Götter bei ihm gefunden. Und der König Nebukadnezar, dein Vater, hat ihn zum Obersten der Wahrsagepriester, der Beschwörer, Sterndeuter und Zeichendeuter eingesetzt; dein Vater, o König!
Dan 5:12 [Und zwar] deshalb, weil ein außergewöhnlicher Geist und Erkenntnis und Einsicht, Träume zu deuten, Rätsel zu erklären und Knoten zu lösen, bei ihm gefunden wurde, bei Daniel, dem der König den Namen Beltschazar gegeben hat. [Deshalb] laß jetzt Daniel rufen! Und er wird die Deutung kundtun.
Dan 5:13 Daraufhin wurde Daniel vor den König geführt. Der König fing an und sagte zu Daniel: Bist du Daniel, einer der Weggeführten aus Juda, die der König, mein Vater, aus Juda hergebracht hat?
Dan 5:14 Ich habe von dir gehört, daß der Geist der Götter in dir ist und daß Erleuchtung und Einsicht und außergewöhnliche Weisheit bei dir zu finden sind.
Dan 5:15 Und nun sind die Weisen, die Beschwörer, vor mich geführt worden, damit sie diese Schrift lesen und mir ihre Deutung mitteilen sollten; aber sie können die Deutung der Sache nicht kundtun.
Dan 5:16 Ich habe aber von dir gehört, daß du Deutungen geben und Knoten lösen kannst. Nun, wenn du die Schrift lesen und mir ihre Deutung mitteilen kannst, darfst du dich mit Purpur bekleiden, [dazu] mit einer goldenen Kette um deinen Hals, und du sollst als Dritter im Königreich herrschen.
Dan 5:17 Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir bleiben, und deine Geschenke gib einem anderen! Jedoch werde ich die Schrift dem König lesen und ihm die Deutung mitteilen.
Dan 5:18 Du, o König! Der höchste Gott hatte deinem Vater Nebukadnezar das Königtum und die Größe und die Majestät und die Herrlichkeit verliehen.
Dan 5:19 Und wegen der Größe, die er ihm verliehen hatte, zitterten und fürchteten sich vor ihm alle Völker, Nationen und Sprachen. Er tötete, wen er wollte, er ließ leben, wen er wollte, er erhob, wen er wollte, und er erniedrigte, wen er wollte.
Dan 5:20 Als aber sein Herz sich erhob und sein Geist sich bis zur Vermessenheit verstockte, wurde er vom Thron seines Königtums gestürzt, und man nahm ihm seine Majestät.
Dan 5:21 Und er wurde von den Menschenkindern ausgestoßen, und sein Herz wurde dem der Tiere gleich, und seine Wohnung war bei den Wildeseln. Man gab ihm Gras zu essen wie den Rindern, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt - bis er erkannte, daß der höchste Gott Macht hat über das Königtum der Menschen und daß er darüber einsetzt, wen er will.
Dan 5:22 Und du, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du das alles gewußt hast.
Dan 5:23 Und du hast dich über den Herrn des Himmels erhoben; und man hat die Gefäße seines Hauses vor dich gebracht, und du und deine Gewaltigen, deine Frauen und deine Nebenfrauen, ihr habt Wein daraus getrunken. Und du hast die Götter aus Silber und Gold, aus Bronze, Eisen, Holz und Stein gerühmt, die nicht sehen und nicht hören und nicht verstehen. Aber den Gott, in dessen Hand dein Odem ist und bei dem alle deine Wege sind, hast du nicht geehrt.
Dan 5:24 Da wurde von ihm diese Hand gesandt und diese Schrift geschrieben.
Dan 5:25 Und dies ist die Schrift, die geschrieben wurde: Mene, mene, tekel upharsin.
Dan 5:26 Dies ist die Deutung des Wortes: Mene - Gott hat dein Königtum gezählt und macht ihm ein Ende.
Dan 5:27 Tekel - du bist auf der Waage gewogen und zu leicht befunden worden.
Dan 5:28 Peres - dein Königreich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben.
Dan 5:29 Daraufhin gab Belsazar Befehl, und man bekleidete Daniel mit Purpur, [dazu] mit einer goldenen Kette um seinen Hals; und man rief über ihn aus, daß er der Drittmächtigste im Königreich sei. -
Dan 5:30 In derselben Nacht wurde Belsazar, der chaldäische König, getötet.