Ps 141:1 - Ein Psalm Davids. Jahweh, ich habe dich angerufen; eile doch zu mir! Vernimm meine Stimme, wenn ich zu dir rufe! →📗 →📚
Ps 141:2 - Mein Gebet stehe als Rauchopfer vor deinem Angesicht, das Aufheben meiner Hände als Abend-Speisopfer (1*).
1* Es könnte gemeint sein, dass das Gebet anstelle eines Tieropfers dargebracht werden soll (vgl. Ps 50:14 - Ps 51:18-19) →📗 →📚
Ps 141:3 - Stelle doch, Jahweh, eine Wache vor meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen!→📗 →📚
Ps 141:4 - Lass mein Herz sich nicht neigen zu einer bösen Sache (2*), um Freveltaten zu vollführen zusammen mit Männern, die Übeltäter sind; von ihren Leckerbissen will ich nicht essen!
2* o. zum bösen Wort →📗 →📚
Ps 141:5 - Schlägt mich ein Gerechter in Liebe (3*) und weist mich zurecht - es ist Öl für [mein] Haupt, das mein Haupt nicht verweigern wird. Ja, noch ist mein Gebet trotz ihrer bösen Taten [bei ihnen] (4*).
3* o. mit Güte. Der Gerechte kann ein frommer Israelit sein oder auch Gott.
4* w. denn noch und mein Gebet in ihren Bosheiten (Textüberlieferung unsicher) →📗 →📚
Ps 141:6 - Mögen ihre Richter an eine Felswand hinabgestürzt sein, so wird man hören, dass meine Worte lieblich sind (5*).
5* Auch der Text von V. 6 ist unsicher (H. Lamparter: "starke Verderbnis des Textes"; E. Kautzsch: "ganz unverständlich"); die Übersetzer können nur Vermutungen niederschreiben. Vers 6 lautet w.: "Hinabgestürzt wurden in die Hände des Felsens ihre Richter, und sie haben meine Worte gehört, denn sie sind lieblich." →📗 →📚
Ps 141:7 - Wie wenn einer das Erdreich pflügt und aufreißt, so sind unsre Gebeine hingestreut vor dem Schlund des Totenreichs (6*).
6* Vers 7 könnte sich (nach E. Kautzsch) auf eine kurz zuvor von den Israeliten erlittene Niederlage beziehen. →📗 →📚
Ps 141:8 - Doch auf dich, Ewiger, mein Herr, sind meine Augen [gerichtet]; bei dir suche ich Zuflucht; schütte meine Seele nicht aus! →📗 →📚
Ps 141:9 - Bewahre mich vor der Schlinge (7*), die sie mir gelegt, und vor den Fallstricken der Übeltäter.
7* w. vor der Gewalt (den Händen) der Schlinge →📗 →📚
Ps 141:10 - Die Frevler mögen allesamt in ihre (8*) [eigenen] Netze fallen, während ich daran vorübergehe.
8* w. seine (E. König: jeder in sein eigenes Netz) →📗 →📚
Ps 142:1 - Ein Lehrgedicht von David, als er in der Höhle war (1*). Ein Gebet.
1* Es muss sich nicht um die Situation von 1Sam 24handeln (wo sich David nicht in großer Not befand). Die 14 David-Psalmen mit Angabe einer bestimmten Lebenssituation sind in der Erklärung zu Ps 34 aufgelistet. →📗 →📚
Ps 142:2 - Mit meiner Stimme schreie ich zu Jahweh, mit meiner Stimme flehe ich Jahweh um Gnade an. →📗 →📚
Ps 142:3 - Vor seinem Angesicht schütte ich meine Klage aus, meine Bedrängnis trage ich ihm vor. →📗 →📚
Ps 142:4 - Wenn auch mein Geist in mir verzagt (2*), so kennst doch du meinen Pfad (3*). Auf dem Weg, den ich gehe, haben sie mir heimlich ein Netz ausgespannt (4*).
2* o. ermattet (schwach, ohnmächtig ist)
3* o. so weißt doch du, wie's mit mir weitergeht
4* vgl. Ps 140:6 - Ps 141:9 →📗 →📚
Ps 142:5 - Blicke ich nach rechts (5*) und schaue mich um, so gibt es keinen, der mich kennt [und auf mich achtet]; [jede] Zuflucht für mich ist verschwunden; keiner fragt nach meiner Seele.
5* wo der Beschützer und Beistand steht →📗 →📚
Ps 142:6 - Ich schreie zu dir, Jahweh, [und] sage: Du bist meine Zuflucht, mein Teil im Land der Lebenden! →📗 →📚
Ps 142:7 - Achte doch auf meine dringende Bitte, denn ich bin überaus schwach (6*); entreiße mich meinen Verfolgern, denn sie sind mir zu stark!
6* o. sehr elend →📗 →📚
Ps 142:8 - Führe meine Seele aus dem Gefängnis (7*) heraus, dass ich deinem Namen lobsinge! Die Gerechten werden mich umringen, wenn du mir wohlgetan hast.
7* o. Verschluss, Kerker →📗 →📚
Ps 143:1 - Ein Psalm Davids. Ewiger, höre mein Gebet, vernimm doch mein Flehen um deiner Treue willen, erhöre mich nach deiner Gerechtigkeit! →📗 →📚
Ps 143:2 - Und geh nicht ins Gericht mit deinem Knecht, denn vor dir ist kein Lebender gerecht (1*)!
1* vgl. Ps 14:3 - Ps 130:3 - Röm 3:10-20 - Gal 2:16 →📗 →📚
Ps 143:3 - Denn der Feind verfolgt meine Seele (2*), hat mein Leben zu Boden geschlagen [und] mich in Finsternis versetzt gleich den Toten der Vorzeit (3*)
2* Viele ersetzen das Wort Seele durch "Leben" oder "ich (mich)"; so auch in diesem Psalm (besonders in den Versen 11 + 12). E. König weist dies mit den Worten zurück: "Der Sinn von 'Seele' wird durch 'Leben' nicht erschöpft."
3* o. wie ewig Tote (längst Verstorbene); Septuaginta: wie Tote des Äons (einer vergangenen Weltzeit) →📗 →📚
Ps 143:4 - und mein Geist verzagt in mir, mein Herz erstarrt in meinem Innern. →📗 →📚
Ps 143:5 - Ich denke an die Tage der früheren Zeit, sinne nach über all dein Tun, denke nach über das Werk deiner Hände. →📗 →📚
Ps 143:6 - Ich breite meine Hände zu dir aus; meine Seele [verlangt] nach dir wie lechzendes Land. Sela [Erhebung! Zur Höhe!]. →📗 →📚
Ps 143:7 - O Ewiger, erhöre mich schnell; mein Geist ist [fast] am Ende; verbirg dein Angesicht nicht vor mir, damit ich nicht denen gleich werde, die zur Grube hinabsinken (4*)!
4* vgl. Ps 28:1 →📗 →📚
Ps 143:8 - Lass mir [schon] am Morgen deine Gnade (5*) kundwerden, denn auf dich vertraue ich; zeige mir den Weg, den ich gehen soll, denn zu dir erhebe ich meine Seele.
5* o. Güte, Liebe, Huld →📗 →📚
Ps 143:9 - Entreiße mich meinen Feinden, o Ewiger; [nur] bei dir bin ich geborgen (6*).
6* o. zu dir nehme ich meine Zuflucht →📗 →📚
Ps 143:10 - Lehre mich tun, was dir gefällt, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich durch ebenes Land! →📗 →📚
Ps 143:11 - Um deines Namens willen, Ewiger, belebe mich (7*); nach deiner Gerechtigkeit führe meine Seele aus der Bedrängnis heraus!
7* o. erhalte mich am Leben →📗 →📚
Ps 143:12 - Und nach deiner Gnade vertilge meine Feinde und alle Bedränger meiner Seele lass umkommen, denn ich bin dein Knecht! →📗 →📚
Ps 144:1 - Von David. Gepriesen (1*) sei Jahweh, mein Fels, der meine Hände den Kampf lehrt [und] meine Finger den Krieg,
1* w. Gesegnet →📗 →📚
Ps 144:2 - der Quell der Gnade für mich (2*) und meine Burg, meine Zuflucht und mein Retter, mein Schild und der, bei dem ich mich berge, der mir Völker (3*) unterwarf (4*). -
2* w. meine Gnade (meine Güte, meine Huld), Menge: mein Wohltäter
3* Masoretischer Text: mein Volk. Hier ist wohl am Schluss ein m ausgefallen und mit Ps 18:48 "Völker" zu lesen.
4* vgl. zu V. 1-2: Ps 18:3 - Ps 18:35 - Ps 18:48! →📗 →📚
Ps 144:3 - Jahweh, was ist der Mensch, dass du [überhaupt] Kenntnis von ihm nimmst (5*), und der Sohn des Sterblichen, dass du ihn beachtest?
5* o. dich um ihn kümmerst →📗 →📚
Ps 144:4 - Der Mensch gleicht [ja] dem bloßen Hauch, seine Tage einem Schatten, der vorüberzieht (6*).
6* vgl. zu V. 3+4: Ps 8:5 - Ps 39:6-7 - Ps 39:12 →📗 →📚
Ps 144:5 - Jahweh, neige deine Himmel und steige herab; rühre die Berge an, dass sie rauchen! →📗 →📚
Ps 144:6 - Schleudere Blitze (7*) und verjage [die Feinde], sende deine Pfeile und verwirre sie!
7* w. Blitze mit Blitzen →📗 →📚
Ps 144:7 - Strecke von der Höhe herab deine Hände aus, reiß mich heraus und rette mich aus gewaltigen Wasserfluten (8*), aus der Hand der Söhne der Fremde,
8* ein Bild für drohende Feindesmassen (E. König) →📗 →📚
Ps 144:8 - deren Mund Falschheit zu reden pflegt und deren Rechte (9*) eine trügerische Rechte ist (10*).
9* die rechte Hand beim Schwur o. beim Handschlag bei Bundesschlüssen (Hes 17:18)
10* vgl. zu V. 5-8: Ps 18:10 - Ps 18:15 - Ps 18:17-18 - Ps 104:32 - Jes 64:1 →📗 →📚
Ps 144:9 - Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf zehnsaitiger Harfe dir aufspielen, →📗 →📚
Ps 144:10 - der Königen Rettung verleiht, seinen Knecht David dem unheilvollen Schwert entreißt. →📗 →📚
Ps 144:11 - Reiß mich heraus und rette mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Falsches zu reden pflegt und deren Rechte (9*) eine trügerische Rechte ist.
9* die rechte Hand beim Schwur o. beim Handschlag bei Bundesschlüssen (Hes 17:18) →📗 →📚
Ps 144:12 - [Gib], dass unsre Söhne in ihrer Jugend [sorgsam] großgezogenen Pflanzen (11*) gleichen, unsre Töchter Ecksäulen, schön gemeißelt nach dem Muster eines Palastes.
11* o. hochgewachsenen Setzlingen (Menge) →📗 →📚
Ps 144:13 - [Gib] dass unsre Speicher voll seien, verschiedene Fruchtarten darreichend, dass unser Kleinvieh sich tausendfach mehre, ja zehntausendfach auf unseren Fluren, →📗 →📚
Ps 144:14 - dass unsre Rinder trächtig seien ohne Missgeschick und Fehlgeburt und man kein Wehgeschrei auf unsern Plätzen [höre]. - →📗 →📚
Ps 144:15 - Glückselig das Volk, dem es so ergeht! Glückselig das Volk, dessen Gott Jahweh ist! →📗 →📚
Ps 145:1 - Ein Loblied Davids. Ich will dich rühmend erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen ewig und dauerhaft preisen (1*).
1* w. segnen (vgl. Ps 113:2) →📗 →📚
Ps 145:2 - An jedem Tag will ich dich preisen (1*) und deinen Namen rühmen ewig und ohne Unterlass.
1* w. segnen (vgl. Ps 113:2) →📗 →📚
Ps 145:3 - Groß ist der Ewige und sehr zu loben und seine Größe ist nicht zu erforschen. →📗 →📚
Ps 145:4 - Eine Generation soll der andern deine Werke lobpreisend [vor Augen führen] und deine Machterweise verkünden. →📗 →📚
Ps 145:5 - Vom Glanz der Herrlichkeit deiner Majestät [sollen sie reden] und deine Wundertaten (2*) will ich besingen.
2* w. die Worte (Dinge, Ereignisse) deiner Wunder →📗 →📚
Ps 145:6 - Und sie sollen sprechen von der Gewalt deiner furchterregenden Taten (3*) und von deiner Größe will ich erzählen.
3* o. deiner Ehrfurcht gebietenden Handlungen (z. B. beim Auszug aus Ägypten) →📗 →📚
Ps 145:7 - Die Erinnerung an deine große Güte soll [ihr Mund] hervorströmen lassen und über deine Gerechtigkeit sollen sie jubeln. →📗 →📚
Ps 145:8 - Gnädig und barmherzig ist der Ewige, langsam zum Zorn und reich an Gnade (4*).
4* o. Güte, Liebe, Huld (vgl. 2Mo 34:6 - Ps 86:15 - Ps 103:8) →📗 →📚
Ps 145:9 - Gut ist der Ewige gegen alle und seine Erbarmungen [walten] über allen seinen Werken. →📗 →📚
Ps 145:10 - Es werden dir danken, Jahweh, alle deine Werke und deine dir hingegebenen Frommen dich preisen (1*).
1* w. segnen (vgl. Ps 113:2) →📗 →📚
Ps 145:11 - Von der Herrlichkeit deines Königreichs werden sie sprechen und deine Heldenkraft verkünden, →📗 →📚
Ps 145:12 - um den Menschenkindern (5*) seine mächtigen Taten kundzutun und die Herrlichkeit seines glanzvollen Königreichs.
5* w. den Söhnen Adams →📗 →📚
Ps 145:13 - Dein Königreich ist ein Reich für alle Zeitalter (6*) und deine Herrschaft [erstreckt sich] auf alle Generationen. Zuverlässig ist Jahweh in allen seinen Worten und gnädig in allen seinen Taten (7*).
6* o. für alle Ewigkeiten (E. König, Menge) (Septuaginta: ein Königreich aller Äonen) (Lk 1:33 - Offb 11:15)
7* Der 2. Teil von V. 13 fehlt im Masoretischen Text, ist aber nach der Septuaginta (mit E. Kautzsch, E. König u. a.) zu ergänzen. →📗 →📚
Ps 145:14 - Jahweh stützt alle Fallenden und richtet alle Gebeugten auf. →📗 →📚
Ps 145:15 - Aller Augen warten auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zur rechten Zeit (8*).
8* w. zu seiner Zeit (vgl. Ps 104:27) →📗 →📚
Ps 145:16 - Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohltat. →📗 →📚
Ps 145:17 - Gerecht ist der Ewige in all seinem Walten (9*) und gütig in all seinen Taten.
9* o. in allen seinen Wegen →📗 →📚
Ps 145:18 - Nahe ist der Ewige allen, die ihn anrufen - allen, die ihn mit Ernst (10*) anrufen.
10* o. aufrichtig, in Wahrheit →📗 →📚
Ps 145:19 - Das Verlangen derer, die ihn fürchten, wird er erfüllen und ihr Schreien wird er hören und sie retten. →📗 →📚
Ps 145:20 - Jahweh bewahrt alle, die ihn lieben, doch alle Frevler vertilgt er. →📗 →📚
Ps 145:21 - Mein Mund soll Jahwehs Lob verkünden und alles Fleisch seinen heiligen Namen preisen ewig und ohne Unterlass. →📗 →📚
Ps 146:1 - Halleluja [Lobt den Ewigen]! Lobe, meine Seele, den Ewigen! →📗 →📚
Ps 146:2 - Ich will Jahweh loben mein Leben lang, meinem Gott lobsingen, solange ich bin. →📗 →📚
Ps 146:3 - Verlasst euch nicht auf Fürsten (1*), auf ein Menschenkind (2*), von dem keine Rettung [zu erwarten] ist!
1* o. Vertraut nicht auf Vornehme (Edle)
2* w. auf einen Sohn Adams →📗 →📚
Ps 146:4 - Wenn sein Geist ihn verlässt (3*), so kehrt er zu seiner Erde (4*) zurück; an jenem Tag ist's vorbei mit seinen Plänen.
3* w. herausgeht
4* o. zu seinem Erdboden (zu seiner Ackererde) →📗 →📚
Ps 146:5 - Glückselig (5*) der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Zuversicht [setzt] auf Jahweh, seinen Gott,
5* vgl. Ps 1:1 - Ps 32:1-2 - Ps 119:1-2 u. a. →📗 →📚
Ps 146:6 - der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darinnen ist, der auf ewig Treue hält, →📗 →📚
Ps 146:7 - der gerechtes Gerichtsurteil schafft für Unterdrückte [und] Hungrigen Brot gibt. Jahweh befreit Gefangene, →📗 →📚
Ps 146:8 - Jahweh macht Blinde sehend, Jahweh richtet Gebeugte auf (6*), Jahweh liebt Gerechte.
6* vgl. Jes 42:7 - Ps 145:14 →📗 →📚
Ps 146:9 - Jahweh behütet die Fremden, Waise und Witwe richtet er auf, doch den Weg der Gottlosen macht er zum Irrweg (7*).
7* o. krümmt, beugt, verdreht er →📗 →📚
Ps 146:10 - Jahweh wird König sein auf ewig, dein Gott, Zion, von Generation zu Generation. Halleluja [Lobt den Ewigen]! →📗 →📚
Ps 147:1 - Halleluja [Lobt den Ewigen]! Denn es ist gut, unserm Gott zu lobsingen (1*), denn lieblich und geziemend ist Lobgesang.
1* o. unsern Gott durch Musik zu verherrlichen →📗 →📚
Ps 147:2 - Jahweh baut Jerusalem [wieder] auf, bringt die Vertriebenen Israels [wieder] zusammen. →📗 →📚
Ps 147:3 - Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind (2*), und verbindet ihre Wunden.
2* vgl. Jes 61:1. Dies ist eine der Aufgaben des Messias. →📗 →📚
Ps 147:4 - Er zählt die Zahl der Sterne (3*), er ruft sie alle mit Namen (4*).
3* o. Er bestimmt den Sternen ihre Zahl
4* vgl. 1Mo 15:5 - Jes 40:26 →📗 →📚
Ps 147:5 - Groß ist unser Herr und reich an Kraft, seine Weisheit ist unermesslich (5*).
5* w. für sein Verständnis gibt es keine (begrenzende) Zahl (Jes 40:28 - Röm 11:33) <→📗 →📚
Ps 147:6 - Jahweh richtet Gebeugte (6*) [wieder] auf, Gottlose [aber] erniedrigt er bis zur Erde (7*).
6* o. Elende, Erniedrigte (vgl. Ps 146:8)
7* o. Frevler (aber) demütigt er bis auf den Boden →📗 →📚
Ps 147:7 - Stimmt Jahweh ein Danklied an, lobsingt unserm Gott auf der Zither, →📗 →📚
Ps 147:8 - der die Himmel mit dichtem Gewölk bedeckt, der Regen bereitet für das Land, der Gras auf den Bergen sprossen lässt, →📗 →📚
Ps 147:9 - dem Vieh sein Futter (8*) gibt, den jungen Raben, wonach sie schreien (9*).
8* w. sein Brot
9* o. den Rabenkindern (w. Söhnen der Raben), die (zu ihm) schreien →📗 →📚
Ps 147:10 - Nicht an der Stärke des Rosses hat er Gefallen noch Freude an der Körperkraft (10*) des Mannes;
10* w. an den Schenkeln →📗 →📚
Ps 147:11 - Gefallen hat Jahweh an denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade harren. →📗 →📚
Ps 147:12 - Rühme, Jerusalem, den Ewigen; lobe, Zion, deinen Gott! →📗 →📚
Ps 147:13 - Denn er hat die Riegel deiner Tore fest gemacht, deine Söhne in deiner Mitte gesegnet. →📗 →📚
Ps 147:14 - Er schafft Frieden deinem Gebiet, er sättigt dich mit fettem Weizen. →📗 →📚
Ps 147:15 - Er sendet seinen Spruch zur Erde, gar schnell läuft sein Wort. →📗 →📚
Ps 147:16 - Er gibt Schnee wie Wolle, streut Reif wie Asche aus. →📗 →📚
Ps 147:17 - Er wirft seinen Hagel wie Brocken herab (11*), wer kann vor seinem Frost bestehn?
11* o. Er schleudert sein Eis wie Brocken →📗 →📚
Ps 147:18 - Er sendet sein Wort und lässt sie schmelzen (12*); er lässt seinen [warmen] Wind wehen, da fließen die Wasser.
12* nämlich Hagel, Eis, Schnee →📗 →📚
Ps 147:19 - Er verkündete Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und Gerichtsurteile. →📗 →📚
Ps 147:20 - So handelte er an keiner [anderen] Nation; [darum] kannten sie seine gerechten Gerichtsurteile nicht. Halleluja [Lobt den Ewigen]! →📗 →📚
Ps 148:1 - Halleluja [Lobt den Ewigen]! Lobt den Ewigen von den Himmeln her, lobt ihn in den Höhen! →📗 →📚
Ps 148:2 - Lobt ihn, alle seine Engel, lobt ihn, alle seine Heerscharen (1*)!
1* vgl. Ps 103:20-21 - Lk 2:13-14 - Offb 5:11-12. "Zum Heere Gottes gehören auch die Sterne (5Mo 4:19)" (E. König). →📗 →📚
Ps 148:3 - Lobt ihn, Sonne und Mond, lobt ihn, alle leuchtenden Sterne! →📗 →📚
Ps 148:4 - Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel (2*) und ihr Wasser, die ihr oberhalb der Himmel seid (3*)!
2* vgl. 5Mo 10:14 - 1Kö 8:27
3* vgl. 1Mo 1:7 →📗 →📚
Ps 148:5 - Sie sollen loben den Namen (4*) des Ewigen, denn er gebot, da waren sie geschaffen.
4* Name = Person, Wesen, Eigenschaften →📗 →📚
Ps 148:6 - Und er stellte sie hin für immer und ewig; er gab [ihnen] ein Gesetz und man wird es nicht übertreten (5*).
5* o. eine unverrückbare Ordnung setzte er fest →📗 →📚
Ps 148:7 - Lobt den Ewigen von der Erde her, ihr großen Seetiere und alle Fluten! →📗 →📚
Ps 148:8 - Feuer und Hagel, Schnee und Rauch (6*), der Sturmwind, der sein Wort ausführt,
6* o. Nebel (E. König: Rauch von Vulkanen?) →📗 →📚
Ps 148:9 - die Berge und alle Hügel, die Fruchtbäume und alle Zedern, →📗 →📚
Ps 148:10 - die wilden Tiere und alles Vieh, Gewürm und gefiederte Vögel, →📗 →📚
Ps 148:11 - die Könige der Erde und alle Völker, die Fürsten und alle Richter der Erde, →📗 →📚
Ps 148:12 - die jungen Männer und auch die jungen Frauen, die Ältesten mit den Jungen (7*) -
7* o. die Greise mit den Knaben →📗 →📚
Ps 148:13 - sie [alle] sollen den Namen (4*) des Ewigen loben, denn sein Name allein ist erhaben; seine Majestät überragt Erde und Himmel.
4* Name = Person, Wesen, Eigenschaften →📗 →📚
Ps 148:14 - Er hat seinem Volk ein Horn erhöht (8*) zum Ruhm allen seinen Getreuen, den Söhnen Israels, dem Volk, das ihm nahe ist. Halleluja [Lobt den Ewigen]!
8* d. h. siegreiche Kraft verliehen. Horn = Symbol für Macht und Stoßkraft (vgl. Ps 75:5-6 - Ps 75:11 - Ps 92:11 - Ps 132:17 - Lk 1:69) →📗 →📚
Ps 149:1 - Halleluja [Lobt den Ewigen]! Singt Jahweh ein neues Lied; sein Lob [erschalle] in der Versammlung der ihm geweihten Frommen (1*).
1* o. Getreuen. S. R. Hirsch nennt die "Frommen" (chasidim) die "in Liebe sich Hingebenden" (abgeleitet von chesed = Liebe, Gnade). →📗 →📚
Ps 149:2 - Israel freue sich über seinen Schöpfer, die Söhne Zions sollen jubeln über ihren König. →📗 →📚
Ps 149:3 - Sie sollen seinen Namen loben beim Reigentanz, mit Pauke und Zither ihm aufspielen. →📗 →📚
Ps 149:4 - Denn der Ewige hat Gefallen an seinem Volk, schmückt Elende (2*) mit Rettung (3*).
2* o. Gebeugte
3* o. stattet Demütige herrlich mit Heil aus (E. König) →📗 →📚
Ps 149:5 - Die ihm geweihten Frommen (1*) mögen jauchzen in [der ihnen verliehenen] Herrlichkeit (4*) [und] jubeln auf ihren Lagern.
1* . Getreuen. S. R. Hirsch nennt die "Frommen" (chasidim) die "in Liebe sich Hingebenden" (abgeleitet von chesed = Liebe, Gnade).
4* o. in Ehren (was auch bedeuten kann "in der Seele", vgl. Ps 16:9 - Ps 30:13 - Ps 57:9 - Ps 108:2) →📗 →📚
Ps 149:6 - Lobpreisungen Gottes [seien] in ihrem Munde und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand, →📗 →📚
Ps 149:7 - um an den Nationen strafende Vergeltung zu vollziehen (5*) [und] Züchtigungen an den Völkern.
5* Das Wort "Rache" ist missverständlich; es wird allzu leicht mit bösen menschlichen Rachegelüsten in Verbindung gebracht, die nicht dem Wesen Gottes und seiner Gerichte entsprechen (vgl. Ps 94:1). →📗 →📚
Ps 149:8 - Sie sollen ihre Könige mit Ketten binden und ihre Vornehmen mit eisernen Fesseln, →📗 →📚
Ps 149:9 - um [längst] aufgezeichnetes Gericht an ihnen zu vollstrecken (6*); eine Ehre ist das für alle seine ihm geweihten Frommen (1*). Halleluja [Lobt den Ewigen]!
1* . Getreuen. S. R. Hirsch nennt die "Frommen" (chasidim) die "in Liebe sich Hingebenden" (abgeleitet von chesed = Liebe, Gnade).
6* vgl. Joe 4:1-2 - Joe 4:9-12 - Jes 34:16 →📗 →📚
Ps 150:1 - Halleluja [Lobt den Ewigen]! Lobt Gott in seinem Heiligtum (1*), lobt ihn in seinem machtvollen Himmelsgewölbe (2*)!
1* d. h. in seinem himmlischen Tempel (Offb 4:1 - 1Tim 6:16)
2* o. im Firmament seiner Macht (vgl. 1Mo 1:6-8) →📗 →📚
Ps 150:2 - Lobt ihn wegen seiner gewaltigen Taten, lobt ihn nach der Fülle seiner Größe! →📗 →📚
Ps 150:3 - Lobt ihn beim Blasen des Widderhorns (3*), lobt ihn mit Harfe und Zither!
3* hebr. Schofar (vgl. Ps 98:6 mit Anm. 3!) →📗 →📚
Ps 150:4 - Lobt ihn mit Pauke und Reigentanz, lobt ihn mit Saitenspiel und Flöte! →📗 →📚
Ps 150:5 - Lobt ihn mit klingenden Zimbeln, lobt ihn mit schallenden Zimbeln! →📗 →📚
Ps 150:6 - Alles, was atmet, lobe den Ewigen! Halleluja [Lobt Jahweh]! →📗 →📚