Wenn die Tage kürzer werden und die Luftfeuchtigkeit steigt, verwandeln sich scheinbar harmlose Oberflächen in tückische Gefahrenzonen. Ob glatte Steinplatten, Holzterrassen oder Metalltreppen – Feuchtigkeit ist der natürliche Feind der Trittsicherheit. Um die Rutschgefahr effektiv zu bannen, reicht es nicht aus, wahllos irgendeinen Belag auszulegen. Es bedarf einer durchdachten Strategie. Eine hochwertige Antirutschmatte außen ist dabei das wichtigste Werkzeug, doch ihre Effektivität hängt maßgeblich von der Materialwahl, der Platzierung und der Einhaltung technischer Standards ab.
Bevor Sie eine Antirutschmatte außen installieren, sollten Sie die Wegeführung analysieren. Wo entstehen „Schleppkurven“, bei denen Menschen die Richtung ändern? Wo befinden sich Gefälle? Besonders kritisch sind Übergangsbereiche. Wenn eine Person von einem nassen Rasen oder einem unbefestigten Weg auf eine befestigte Fläche tritt, bringt sie Schlamm und Feuchtigkeit mit. Ohne eine strategisch platzierte Matte wird dieser Schmutz wie ein Schmiermittel auf dem glatten Untergrund.
Eine effektive Strategie sieht vor, Matten dort einzusetzen, wo der Bremsweg oder die Beschleunigung am höchsten ist: vor Türen, am Fuß von Treppen und auf Rampen. Hier ist der Druck auf die Sohle besonders hoch, und das Risiko wegzurutschen steigt exponentiell. Antirutschmatte winterfest
Bei der Auswahl der Matte sollten Sie sich nicht auf vage Versprechen verlassen. Wer die Rutschgefahr wirklich bannen will, greift zur Antirutschmatte R13. Die Kennzeichnung „R“ steht für die Rutschhemmungsklasse nach DIN 51130. Während R9 für trockene Innenräume ausreicht, ist R13 die höchste Kategorie für extreme Anforderungen.
Eine Antirutschmatte R13 zeichnet sich durch eine sehr grobe Oberflächenstruktur aus. Diese Struktur sorgt dafür, dass die Kontaktfläche zwischen Schuh und Matte auch dann erhalten bleibt, wenn Öl, Fett oder Schneematsch die Oberfläche bedecken. Im gewerblichen Bereich ist dieser Standard oft vorgeschrieben, doch auch im privaten Sektor bietet er das beruhigende Gefühl maximaler Sicherheit. Durch die starke Verzahnung von Sohle und Matte wird das Risiko eines unkontrollierten Gleitens fast vollständig eliminiert.
Eine Strategie zur Sturzprävention ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Im Außenbereich ist dieses Glied oft die Temperaturresistenz. Eine Antirutschmatte winterfest muss physikalische Eigenschaften besitzen, die über einen einfachen Gummibelag hinausgehen.
Ein entscheidendes Problem im Winter ist die sogenannte Verspödung. Billige Kunststoffe werden bei Frost hart und verlieren ihre Reibungswerte. Eine echte Antirutschmatte winterfest hingegen besteht aus kälteflexiblen Elastomeren wie EPDM oder speziellen Gummigranulaten. Diese Materialien bleiben auch bei Minustemperaturen weich. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Wenn man auf eine flexible Matte tritt, bewegen sich die einzelnen Stege oder Granulatkörner minimal gegeneinander. Dieser Effekt bricht dünne Eisschichten auf, bevor sie zu einer geschlossenen Gleitfläche werden können.
Eine der wichtigsten Strategien zur Vermeidung von Unfällen ist die effektive Ableitung von Wasser. Eine Antirutschmatte außen, die flach und wasserundurchlässig auf dem Boden liegt, kann zur Falle werden. Wenn sich Wasser unter der Matte staut und gefriert, verliert die Matte den Kontakt zum Boden und kann als Ganzes wegrutschen.
Achten Sie daher auf Matten mit einer hohen Drainagekapazität. Diese verfügen an der Unterseite über Noppen oder Kanäle, die das Wasser abfließen lassen. Im Idealfall ist die Matte sogar offenporig (wie eine Ringgummimatte), sodass Wasser und Schmutz direkt durch die Matte nach unten fallen. Die Lauffläche bleibt somit trocken und griffig. Antirutschmatte R13
Eine Matte, die wandert, ist keine Hilfe, sondern ein Hindernis. Zu einer sicheren Strategie gehört daher auch die korrekte Befestigung. Schwere Gummimatten liegen oft durch ihr Eigengewicht sicher, doch auf glatten Treppenstufen sollten Sie auf Matten mit Anlaufkanten oder speziellen Befestigungspunkten setzen. Anlaufkanten verhindern zudem das Stolpern, da der Übergang vom Boden zur Matte fließend gestaltet wird.
Die Rutschgefahr im Außenbereich lässt sich nicht durch Ignoranz bannen, sondern durch Investition in Qualität. Eine Antirutschmatte außen, die konsequent nach der Klasse Antirutschmatte R13 ausgewählt und als Antirutschmatte winterfest verifiziert wurde, ist die beste Versicherung gegen Sturzunfälle.
Indem Sie Drainage, Materialflexibilität und die richtige Platzierung kombinieren, schaffen Sie sichere Wege für sich, Ihre Familie oder Ihre Mitarbeiter. Sicherheit im Winter beginnt mit der richtigen Matte unter den Füßen – lange bevor der erste Schnee fällt.