Mari und Luggi – Das Geheimnis des goldenen Schlüssels
Ein magisches Abenteuer mit Nika und Eddie
Ein magisches Abenteuer mit Nika und Eddie
Im Olymp war es ein wunderschöner Morgen.
Die Sonne glitzerte auf den goldenen Dächern, die Wolken sahen aus wie frisch geschlagene Sahne, und irgendwo brannte etwas an.
Das war allerdings nicht ungewöhnlich. Denn wo Luggi, das kleine Kochteufelchen, in der Küche stand, musste man grundsätzlich mit allem rechnen.
„Mari!“, rief er. „Hast du meinen Kochlöffel gesehen?“
Mari, der kleine Engel mit den blonden Haaren und den weißen Flügeln, hing kopfüber von einer Wolke.
„Welchen denn? Den, mit dem du gestern die Suppe an die Decke gerührt hast, oder den, mit dem du versucht hast, einen Drachen zu braten?“
„Das war kein Drache! Das war ein besonders großer Bratapfel!“
„Luggi, der Bratapfel hatte Flügel!“
„Dann war es eben ein Bratapfel mit besonderen Eigenschaften!“
Mari prustete los.
In diesem Moment klopfte es an der Himmelstür.
Draußen stand Nika, Maris kleine beste Freundin. Ihr pechschwarzes Haar glänzte in der Sonne. Sie war die Tochter einer eurasischen Amazone und hatte schon mehr Mut bewiesen als mancher ausgewachsene Olympier.
Unter ihrem Arm klemmte Eddie, der sprechende Erpel.
Eddie war rundlich, frech und schielte ein wenig. Er betrachtete die Welt grundsätzlich so, als hätte sie persönlich etwas gegen ihn.
„Guten Morgen“, schnatterte er. „Ich möchte vorab feststellen, dass ich gegen jedes Abenteuer bin, bei dem ich laufen, schwimmen oder mich in irgendeiner Weise körperlich anstrengen muss.“
„Hallo, Eddie!“, rief Mari und umarmte Nika.
„Außerdem“, fügte Eddie hinzu, „habe ich Hunger.“
„Du hast immer Hunger“, sagte Luggi.
„Und du kochst immer schlecht. Trotzdem gebe ich dir nicht ständig Ratschläge.“
Luggi öffnete empört den Mund.
Dann fiel sein Blick auf Nikas Hand.
Darin lag der goldene Schlüssel aus ihrem letzten Abenteuer.
Doch der Schlüssel leuchtete.
Nicht einfach ein bisschen. Er blinkte wie ein winziger Stern und zitterte, als wollte er unbedingt irgendwohin
Mari richtete sich auf.
„Oh! Das bedeutet Magie!“
Eddie seufzte.
„Das bedeutet Ärger. Magie ist Ärger mit Glitzer.“
Nika hielt den Schlüssel hoch. Da ertönte eine leise Stimme daraus.
„Drei Herzen müssen zusammenfinden. Ein Geheimnis muss bewahrt werden. Und wenn die Sonne dreimal untergeht, wird das Tor für immer geschlossen.“
Stille.
Sogar Eddie hielt den Schnabel.
Dann sagte er: „Ich nehme alles zurück. Das ist nicht Ärger mit Glitzer. Das ist Ärger mit Frist.“
Nika legte den Schlüssel auf einen Tisch aus Wolkenstein.
Sofort erschien darüber eine Karte.
Sie zeigte den Olymp, den Zauberwald und einen Ort, den keiner der drei kannte: einen schwarzen Turm mitten in einem Meer aus silbernem Nebel.
Auf dem Turm war ein Zeichen zu sehen.
Ein goldener Flügel, umschlungen von einer roten Schlange.
Mari schluckte.
„Das Zeichen kenne ich aus Mamas alten Geschichten.“
Ihre Mutter Lie war die himmlische Amazone des Olymp. Sie hatte einmal erzählt, dass es einen verborgenen Ort gab, an dem die ältesten magischen Kräfte der Welt aufbewahrt wurden.
Den Saal der ersten Wünsche.
Dort, so hieß es, lagen Wünsche, die niemals erfüllt worden waren. Manche waren wunderschön. Andere waren gefährlich.
Und einer davon durfte niemals in die falschen Hände geraten.
Luggi wurde blass.
„Du meinst doch nicht etwa den Wunsch, mit dem man die gesamte Magie des Olymp stehlen kann?“
Nika sah ihn erschrocken an.
„Woher weißt du davon?“
Luggi scharrte mit seinem kleinen Teufelsschwanz über den Boden.
„Äh … ich habe mal ein Buch darüber gelesen.“
Mari verschränkte die Arme.
„Luggi!“
„Na gut! Ich habe das Buch angekokelt. Aber vorher habe ich es gelesen!“
Eddie hüpfte auf den Tisch und betrachtete die Karte.
„Moment mal. Wenn dieser Wunsch so gefährlich ist, warum steht dann auf der Karte nicht: BITTE NICHT ÖFFNEN?“
„Weil das zu einfach wäre“, sagte Nika.
„Typisch für magische Gegenstände. Keine Gebrauchsanweisung, aber jede Menge Katastrophen.“
Mari nahm den Schlüssel.
„Wir müssen den Saal finden, bevor jemand anderes es tut.“
„Wir?“, fragte Eddie entsetzt.
„Natürlich!“, sagte Nika.
Eddie blickte zum Himmel.
„Ich hätte damals lieber ein ganz normaler Erpel werden sollen. Mit einem Teich, drei Fischen und einem anständigen Futtertrog.“
Doch dann geschah etwas Seltsames.
Auf der Karte erschien eine zweite Schrift. Sie war winzig und fast unsichtbar.
Nika beugte sich darüber und las laut:
„Der Weg öffnet sich nur für jene, die ein Geheimnis miteinander teilen.“
Mari grinste.
„Dann brauchen wir einen geheimen Plan!“
Luggi grinste ebenfalls.
Das war selten ein gutes Zeichen.
„Ich habe schon einen!“
„Oh nein“, stöhnte Eddie.
Luggi breitete eine zerknitterte Zeichnung aus. Darauf waren drei Helme, ein Kochtopf, ein fliegendes Bett und etwas zu sehen, das verdächtig nach einer explodierten Torte aussah.
„Plan A“, erklärte Luggi stolz, „wir fliegen hin.“
„Und Plan B?“, fragte Nika.
„Wir fliegen hin, nachdem Plan A schiefgegangen ist.“
Eddie schüttelte den Kopf.
„Ich möchte einen neuen Plan. Einen mit Mittagessen.“
Da leuchtete der Schlüssel plötzlich so hell, dass alle die Augen schließen mussten.
Auf der Karte erschien eine letzte Nachricht:
DER FEIND WEISS BEREITS, DASS IHR KOMMT.
Noch bevor sie aufbrechen konnten, öffnete sich die Tür.
Nikas Mutter trat ein.
Sie war eine mächtige eurasische Amazone mit dunklen Augen, einer Rüstung aus schimmerndem Metall und einem langen Bogen auf dem Rücken. Selbst die Wolken schienen ein wenig zur Seite zu rücken, als sie den Raum betrat.
„Nika“, sagte sie ruhig. „Du hast den Schlüssel gefunden.“
Nika nickte.
„Mama, was ist der Saal der ersten Wünsche?“
Die Amazone sah auf die Karte.
Für einen Moment wirkte sie nicht mehr wie eine unbesiegbare Kriegerin, sondern wie jemand, der sich an etwas sehr Altes erinnerte.
„Vor langer Zeit“, begann sie, „gab es einen Zauberer, der glaubte, er könne alle Wünsche der Welt kontrollieren. Er wollte den Olymp beherrschen. Doch die Götter versiegelten den Saal und verbargen seinen Eingang.“
„Und jetzt will jemand ihn öffnen?“, fragte Mari.
„Ja.“
„Wer?“, fragte Luggi.
Die Amazone antwortete nicht sofort.
Dann sagte sie: „Jemand, der glaubt, dass ein einziger Wunsch alles verändern kann.“
Eddie hob einen Flügel.
„Ich hätte da einen Wunsch. Ein lebenslanges Futterabo und ein privates Planschbecken.“
Niemand lachte.
Eddie räusperte sich.
„Gut. Falscher Zeitpunkt.“
Nikas Mutter kniete sich zu den Kindern.
„Ihr dürft nicht versuchen, dieses Geheimnis allein zu lösen. Eure Stärke liegt nicht darin, dass ihr besonders mächtig seid. Sie liegt darin, dass ihr einander vertraut.“
Sie legte Nika eine kleine silberne Feder in die Hand.
„Wenn ihr euch verirrt, wird sie euch den Weg zurück zeigen. Aber nur, wenn ihr zusammenbleibt.“
Nika umarmte ihre Mutter.
Dann machten sich die drei Freunde auf den Weg.
Mari mit ihren weißen Flügeln.
Luggi mit seinem Kochtopfhelm.
Nika mit der silbernen Feder.
Und Eddie?
Eddie hatte sich in Luggis Rucksack gesetzt.
„Ich bin der strategische Berater“, erklärte er. „Strategische Berater laufen nicht.“
Der Weg führte sie durch den Zauberwald.
Dort wuchsen Bäume mit blauen Blättern, kleine Sterne hüpften zwischen den Wurzeln, und ein Bach floss bergauf.
Eddie starrte ihn an.
Das ist physikalisch höchst verdächtig.“
Am Ende des Waldes fanden sie eine Felswand.
Kein Tor. Kein Schloss. Nicht einmal eine Türklinke.
Mari hielt den goldenen Schlüssel hoch.
Nichts geschah.
Luggi klopfte gegen den Felsen.
„Hallo? Ist da jemand? Wir suchen einen geheimen Saal!“
Ein Stein fiel ihm auf den Kopf.
„Aua!“
Nika untersuchte die Wand.
„Vielleicht müssen wir das Geheimnis miteinander teilen.“
Mari überlegte.
„Ich habe Angst, dass ich manchmal zu albern bin und niemand mich ernst nimmt.“
Luggi sah seine Schwester an.
„Ich habe Angst, dass ich nie so mutig werde wie Mama und Papa.“
Nika senkte den Blick.
„Ich habe Angst, dass ich eines Tages nicht stark genug bin, um meine Freunde zu beschützen.“
Für einen Moment war es ganz still.
Dann räusperte sich Eddie.
„Ich habe Angst, dass irgendwann jemand herausfindet, dass ich gar kein strategischer Berater bin, sondern ein Erpel, der sich im Rucksack versteckt.“
Mari kicherte.
Nika lachte.
Und sogar Luggi musste grinsen.
Da begann die Felswand zu leuchten.
Ein goldenes Tor erschien, und in seiner Mitte war ein Schlüsselloch.
Mari steckte den Schlüssel hinein.
Klick.
Das Tor öffnete sich.
Dahinter lag eine Treppe, die tief in den Nebel führte.
Ganz unten wartete ein Licht.
Und davor stand eine Gestalt in einem langen schwarzen Mantel.
Sie hob den Kopf.
„Endlich“, sagte sie. „Die drei Kinder sind gekommen.“
Eddie zog den Kopf in den Rucksack.
„Ich kündige. Sofort.“
Die Gestalt streckte eine Hand aus.
Der goldene Schlüssel begann zu zittern.
Und irgendwo tief unter der Erde ertönte ein gewaltiges Knurren.
Eddie hatte den Kopf so tief in Luggis Rucksack gesteckt, dass nur noch sein rundes Hinterteil und zwei orangefarbene Füße herausschauten.
„Ich bin nicht da!“, quakte er. „Falls jemand fragt, bin ich ein gewöhnlicher Wanderrucksack mit eingebautem Schnabel!“
Mari musste trotz der unheimlichen Gestalt lachen.
„Eddie, du bist wirklich unmöglich!“
„Danke. Ich übe täglich.“
Doch Nika hatte nur Augen für den Mann im schwarzen Mantel.
Er war groß und schmal. Sein Gesicht lag im Schatten einer tief sitzenden Kapuze. In seiner rechten Hand hielt er einen langen Stab, an dessen Spitze ein dunkler Kristall schimmerte.
Und obwohl er sich kaum bewegte, spürten die drei Kinder, dass von ihm eine gewaltige Macht ausging.
„Wer bist du?“, fragte Nika mutig.
Der Mann hob langsam den Kopf.
„Mein Name ist Malachar.“
Bei diesem Namen flackerte das Licht an den Wänden.
Luggi schluckte.
„Malachar? Das klingt nicht gerade nach jemandem, der sonntags Kuchen backt.“
„Ich backe keinen Kuchen“, antwortete der Fremde kühl.
„Das habe ich befürchtet“, murmelte Luggi.
Malachar betrachtete den goldenen Schlüssel in Maris Hand.
„Gebt ihn mir!“
Mari schüttelte den Kopf.
„Warum sollten wir?“
„Weil ihr nicht versteht, was ihr da in euren Händen haltet.“
„Dann erklär es uns!“, verlangte Nika.
Für einen Augenblick schwieg Malachar.
Dann zog er die Kapuze zurück.
Zum Erstaunen der Kinder war er kein Monster. Er hatte ein schmales, blasses Gesicht, langes silbergraues Haar und Augen, die wie dunkles Violett leuchteten. Auf seiner Stirn befand sich ein Zeichen, das genauso aussah wie der goldene Flügel auf der geheimnisvollen Karte.
„Vor sehr langer Zeit“, begann er, „war ich der Hüter des Saals der ersten Wünsche. Ich beschützte die Wünsche der Menschen, der Götter und aller magischen Wesen.“
Du warst ein Hüter?“, fragte Mari.
Malachar nickte.
„Ich sorgte dafür, dass kein Wunsch missbraucht wurde. Doch eines Tages geschah etwas, das alles veränderte.“
Er hob seinen Stab. Zwischen den Kindern und dem Mann erschien ein schwebendes Bild.
Sie sahen einen wunderschönen Garten. Goldene Vögel flogen zwischen silbernen Bäumen hindurch. In der Mitte des Gartens stand ein junger Mann, der einem kleinen Mädchen die Hand hielt.
„Das war meine Schwester Elara“, sagte Malachar leise. „Sie war das liebste Wesen, das ich kannte.“
Das Bild veränderte sich.
Ein gewaltiger Sturm fegte durch den Garten. Blitze zuckten über den Himmel. Die goldenen Bäume zerbrachen, und das kleine Mädchen verschwand in einem Wirbel aus Licht.
Malachar schloss die Augen.
„Elara wurde von einem uralten Zauber fortgerissen. Niemand konnte mir sagen, wohin sie verschwunden war. Nicht einmal die Götter.“
Nika sah ihn traurig an.
„Und deshalb willst du den Saal öffnen?“
„Dort liegt der Wunsch aller Wünsche. Mit seiner Macht kann ich meine Schwester zurückholen.“
„Aber warum darfst du das nicht?“, fragte Luggi.
Malachar blickte ihn an.
„Weil dieser Wunsch einen Preis verlangt. Wer ihn benutzt, kann etwas Verlorenes zurückholen. Doch dafür verschwindet etwas anderes, das auf dieser Welt existiert.“
Eddie zog den Kopf aus dem Rucksack.
„Moment mal! Du willst deine Schwester retten und dafür vielleicht die Hälfte des Olymp verschwinden lassen?“
„Ich werde einen Weg finden, den Preis zu umgehen“, sagte Malachar.
„Das sagen Leute meistens kurz bevor etwas explodiert“, bemerkte Eddie.
Mari trat einen Schritt vor.
„Vielleicht gibt es einen anderen Weg. Wir könnten dir helfen, Elara zu finden!“
Malachar lachte bitter.
„Kinder können nicht ändern, was seit Jahrhunderten verloren ist.“
„Das sagen Erwachsene auch immer“, erwiderte Nika. „Und trotzdem finden Kinder manchmal Dinge, die Erwachsene übersehen.“
Für einen winzigen Augenblick schien Malachar nachzudenken.
Dann streckte er erneut die Hand aus.
„Der Schlüssel. Jetzt!“
Der goldene Schlüssel begann in Maris Hand zu glühen.
Plötzlich schoss ein Lichtstrahl durch den Saal und traf eine Tür am Ende des Korridors. Auf ihrer Oberfläche erschien ein neues Zeichen: eine silberne Feder.
Nika griff in ihre Tasche.
Die Feder, die ihre Mutter ihr gegeben hatte, leuchtete ebenfalls.
„Das ist unser Weg!“, rief sie.
„Nein!“, brüllte Malachar.
Er schlug mit seinem Stab auf den Boden. Schwarze Nebelschwaden schossen durch den Raum und wickelten sich um die Beine der Kinder.
Luggi reagierte blitzschnell.
Er zog seinen Kochtopfhelm vom Kopf und warf ihn in die Luft.
„Feuerzauber Nummer sieben!“
Ein Schwarm kleiner, glitzernder Flammen schoss aus dem Topf. Sie verwandelten den dunklen Nebel in eine riesige Wolke aus bunten Seifenblasen.
Malachar starrte fassungslos auf das Schauspiel.
„Was … ist … das?“
„Keine Ahnung!“, rief Luggi. „Aber es funktioniert!“
Mari breitete ihre Flügel aus, packte Nika an der Hand und zog sie zur silbernen Tür.
Eddie sprang aus dem Rucksack und flitzte hinterher.
„Ich möchte ausdrücklich festhalten, dass ich für diese Rettungsaktion eine Gefahrenzulage verlange!“
Gemeinsam erreichten sie die Tür.
Nika hielt die silberne Feder dagegen.
Ein leises Klicken ertönte.
Die Tür schwang auf.
Dahinter lag eine riesige Bibliothek. Tausende Bücher schwebten durch die Luft, und in ihrer Mitte stand ein gläserner Schrank.
Darin lag ein kleines goldenes Medaillon.
Auf dem Deckel war ein Name eingraviert.
ELARA.
Mari trat näher.
„Das muss Malachars Schwester sein!“
Doch als Nika das Medaillon berührte, erklang eine zarte Kinderstimme.
„Malachar darf den letzten Wunsch niemals aussprechen.“
Die drei Freunde sahen sich erschrocken an.
Warum sollte ausgerechnet die Schwester, die Malachar retten wollte, davor warnen?
Und was wusste Elara, das ihr Bruder nicht wusste?
Hinter ihnen krachte die Tür.
Malachar stand im Eingang.
Doch diesmal sah er nicht wütend aus.
Er sah verzweifelt aus.
„Bitte“, flüsterte er. „Lasst mich zu ihr.“
Und zum ersten Mal begriffen Mari, Luggi und Nika, dass ihr Gegner vielleicht gar kein böser Zauberer war.
Vielleicht war er ein Bruder, der vor lauter Sehnsucht vergessen hatte, wo die Grenze zwischen Liebe und Gefahr verlief.