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Daniel

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Buch 1

VERURSACHTE ENTFREMDUNG

Es ist keine Überwindung.
Es ist Verbleib.

Zwischen Kindheit und Arbeit,
zwischen dem, was gelebt wird, und dem, was man sich zu leben vorstellt,
durchquert Daniel ein anhaltendes Gefühl der Unangemessenheit —
nicht bestätigt, aber empfunden.

Erinnerungen an Gewalt,
nie ausgesprochene Erwartungen,
Interpretationen, die zu Schmerz werden.

Nichts löst sich.
Alles wiederholt sich.

Fragmente eines Lebens,
beobachtet von einer inneren Präsenz: dem Intimen.

Was bleibt, ist nicht das Ereignis —
es ist die Wirkung...


8

Die Angst beginnt nicht.
Sie dauert an.

Sie kommt nicht aus einem Punkt.
Sie organisiert sich in Zyklen.

Sie kehrt ohne Vorwarnung zurück,
ohne feste Form,
ohne Bestätigung.

Der Körper lernt vor der Gewissheit.
Er reagiert vor der Erklärung.

Was geschehen kann,
ist schon viele Male geschehen —
selbst ohne geschehen zu sein.

Nichts löst sich.
Die Angst wechselt nur den Ort.

Und bleibt.


Der klare Teil, zwischen den Rissen

Sehen löst nichts.
Es legt nur
den Anderen offen.

Der Blick, der bestätigt.
Die Geste, die fehlt.

Der ständige Versuch,
zu existieren
ausgehend von Akzeptanz.

Bindungen scheitern.
Oder fast.

Und dieses „fast“ trägt alles.

Die Luzidität zeigt:
Es geht nicht darum, zu verstehen.

Es geht darum, zu brauchen.

Und weiter zu brauchen.

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Buch 2 

ICH BLEIBE KLAR, ACH SO FREMD DABEI 

Nichts wird nur erinnert.
Alles wird geprüft.

Das Intime beobachtet nicht.
Es verhört.

Und vervielfacht sich.

Jede Stimme trägt eine Version.
Keine schließt ab.

Daniel antwortet
auf das, was nicht gefragt wurde
zur richtigen Zeit.

Was nicht verstanden wurde,
kehrt zurück.

Was nicht gesagt wurde,
drängt sich später auf.

Die Luzidität kommt zu spät.

Und spricht nicht frei.

Demnächst verfügbar

Buch 3 

MA.MA.MEINE 

Der Körper vergisst nicht.
Selbst danach
bleibt er.

Was entfernt wurde,
wird weiterhin gespürt.

Erinnerung ist nicht nur Gedächtnis.
Sie ist Präsenz.

Zwischen Kindheit und Familie
kehrt Daniel zurück
zu dem, was nicht vergangen ist.

Bindungen lösen sich nicht.
Sie wiederholen sich.

In Spuren.
In Gesten.
In Abwesenheiten, die im Körper bleiben.

Das Intime beobachtet nicht mehr.
Es führt.

Und besteht darauf.

Was geblieben ist,
verschwindet nicht.

Es verändert nur seine Form.

DANIEL Alexandre Momonuki
https://linktr.ee/alexandremomonuki

alexandremomonuki@gmail.com

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