3D-Druck, auch als additive Fertigung bezeichnet, ist ein Verfahren, bei dem dreidimensionale Objekte schichtweise aus verschiedenen Materialien aufgebaut werden. Die Grundlage für den Druck bildet ein digitales 3D-Modell, das zum Beispiel mit einem CAD-Programm (Computer-Aided Design) wie Tinkercad erstellt wird.
Dieses 3D-Modell wird in ein Dateiformat wie .stl exportiert, das jedoch nicht direkt vom Drucker gelesen werden kann. Stattdessen wird die .stl-Datei in einem Slicer-Programm wie Prusa Slicer verarbeitet. Ein Slicer zerlegt 3D-Modelle in einzelne horizontale Schichten. Diese Schichten werden dann in G-Code umgewandelt, eine Maschinensprache, die der 3D-Drucker versteht und ausführt, um das Objekt Schicht für Schicht aufzubauen.
Zwischen diese einzelnen Schichten lassen sich Textilien einfügen, was neue Möglichkeiten eröffnet.
Diese Seite basiert auf einer Dokumentation von Lea Brücker.
Bild: Lea Brücker, Dokumentation Lehrassistenz, S. 2, 2023