Der Sektionsvorstand des Heeressportvereines WELS, Sektion Motorrad Touring legt folgende RICHTLINIEN fest:

Inhalt

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
§ 2 Vereinszweck
§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes
§ 4 Mitgliedschaft
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 8 Vereinsorgane
§ 9 Mitgliederversammlung
§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung
§ 11 Leitungsorgan
§ 12 Aufgaben des Leitungsorgans
§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Leitungsorgane
§ 14 Rechnungsprüfer, Abschlussprüfer
§ 15 Schiedsgericht
§ 16 Auflösung des Vereines


§ 1 NAME, SITZ UND TÄTIGKEITSBEREICH:

Der Verein führt den Namen HSV WELS – Sektion Motorrad Touring. Er hat seinen Sitz in 4600 WELS, HESSENKASERNE, Garnisonsstraße 1 und erstreckt seine Tätigkeit sowohl auf ganz ÖSTERREICH als
auch auf andere Staaten. Er gehört dem Dachverband HSV WELS an.



§ 2 VEREINSZWECK

Der Vereinszweck ist nicht auf Gewinn gerichtet und in allen Belangen gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung und bezweckt die körperliche und geistige Ertüchtigung durch sportliche Betätigung und die Förderung der Kameradschaft durch gemeinsame Unternehmungen. Der Verein ist ein politisch unabhängiger Verein.


§ 3 MITTEL ZUR ERREICHUNG DES VEREINSZWECKES

Als ideelle Mittel dienen:
die Pflege des Sports in anerkannten Sportarten, insbesondere des Motorradsports, die Pflege der Kameradschaft beim HSV WELS im Allgemeinen und in der Sektion im Besonderen.
Vorbildwirkung der Sektion in der Öffentlichkeit und Veranstaltungen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Straßenverkehr.
Erteilung von Unterricht, vereinsorientierte Aus- und Fortbildung zur Optimierung der Fahr und Verkehrssicherheit der Mitglieder die Durchführung von Veranstaltungen, Sportfesten, sowie sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, Ausflüge und gesellige Zusammenkünfte. Herausgabe von Informationsblättern und sonstigen Druckwerken.

Die erforderlichen materiellen Mittel (Geld und Sachen) werden aufgebracht durch:
Jahresbeiträge der Mitglieder, Geld und Sachspenden, Subventionen und sonstige Beihilfen öffentlicher und/oder privater Institutionen, Veranstaltungen, Werbung jeglicher Art, Sponsoring.


§ 4 MITGLIEDSCHAFT

Mitglieder können physische wie juristische Personen werden. Arten der Mitgliedschaft: Ordentliches Mitglied, Vollmitglied:
ist eine Person, die sich an der Vereinsarbeit beteiligt und den vollen Mitgliedsbeitrag in der Höhe von € 30,-- /Jahr bezahlt. Der Mitgliedsbeitrag ist bis 30. Juni des laufenden Jahres zu entrichten, ansonsten endet die Mitgliedschaft im selben Jahr automatisch mit 1.Juli.
Doppelmitglied:
eine Person, welche bereits in einer anderen Sektion des HSV WELS Mitglied ist. Der Mitgliedsbeitrag für die Sektion Motorrad Touring ist mit dem der Vollmitgliedschaft ident Außerordentliches Mitglied: eine Person, die die Sektion unterstützt und fördert.
Ehrenmitglied:
Verdienten Mitgliedern kann auf Antrag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Dies kann auch mit einer Ehrenfunktion ausgestattet werden.


§ 5 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

Über die Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder entscheidet das Leitungsorgan der Sektion (=der Vorstand). Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden. Personen, die in ihrer Einstellung dem österreichischen Bundesheer negativ gegenüber stehen, dürfen als ordentliche, außerordentliche und/oder Ehrenmitglieder nicht aufgenommen werden. Der Antrag auf Mitgliedschaft hat mit der angeführten Beitrittserklärung zu erfolgen. Die Beitrittserklärung ist vom Sektionsvorstand zu bestätigen und dem HSV Vorstand vorzulegen. Nach erfolgter Aufnahme verbleibt die unterfertigte Beitrittserklärung beim Schriftführer des HSV.


§ 6 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Ableben. Bei juristischen Personen endet die Mitgliedschaft durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der freiwillige Austritt aus der Sektion erfolgt durch eine schriftliche Mitteilung an den Vorstand. Ein Austritt aus der Sektion ist jederzeit möglich. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand nur aus schwerwiegenden Gründen und mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden. Als Grund dafür wird grobes Vergehen gegen die Sektionsrichtlinien und Beschlüsse der Vereinsorgane unehrenhaftes und anstößiges Benehmen inner- und außerhalb des Vereines angesehen. Auch durch die nicht Bezahlung des Mitgliedsbeitrages bis 30.06 des laufenden Jahres endet die Mitgliedschaft im selben Jahr automatisch mit 1.Juli. Gegen den Ausschluss ist innerhalb eines Monats, nach Zustellung der schriftlichen Mitteilung, eine Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedschaft ruht. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 3 genannten Gründen von der Mitgliederversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden. Gegen diesen Beschluss ist ein Rechtsmittel nicht zulässig. Das Mitglied hat bis zum Ende der Mitgliedschaft die festgesetzten Beiträge zu entrichten sowie den Mitgliedsausweis und sonstige vom Verein zur Verfügung gestellte Utensilien (z.B.: Sportgerät) zurückzustellen.


§ 7 RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

Jedes Mitglied des HSV Motorrad Touring ist berechtigt, zu den in diesen Sektionsrichtlinien oder von den Vereinsorganen festgelegten Bestimmungen an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und seine Einrichtungen zu benutzen. Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht in der Mitgliederversammlung richten sich nach § 9 Absatz 5Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach besten Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, was Ansehen und Vereinszweck schädigt. Die Mitglieder haben diese Sektionsrichtlinien und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten und sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge und sonstigen Gebühren verpflichtet.Die Mitglieder des HSV MOTORRAD TOURING sind verpflichtet, bei Vereinsveranstaltungen jeglicher Art stets für die Betriebs- und Verkehrssicherheit ihrer Motorräder zu sorgen. Die Mitglieder sind dabei jederzeit für ihre Fahrtauglichkeit, sowie für die Verkehrs und Betriebssicherheit ihres eigenen Sportgerätes selbst verantwortlich. Das Verhalten der Mitglieder im öffentlichen Straßenverkehr hat stets der StVO zu entsprechen. Auf privaten oder öffentlichen Rennstrecken hat sich das Fahrverhalten nach den dort gültigen Richtlinien und den eigenen Fähigkeiten auszurichten.Gegenüber dem HSV Motorrad Touring dürfen weder bei Verstößen gegen die StVO, noch bei sonstigen Verkehrsdelikten oder Gesetzesübertretungen Ansprüche geltend gemacht werden.Der HSV Motorrad Touring haftet in keinster Weise für Unfälle und Unfallfolgen der Mitglieder und sonstiger beteiligter Personen oder Sachen.


§ 8 VEREINSORGANE

Organe des Vereines sind:die Mitgliederversammlung (§ 9 ff)das Leitungsorgan/dessen Stellvertreter (§ 11 ff)der Rechnungsprüfer, die Mitglieder des Vorstandes, ein Schiedsgericht. Die Funktionsperiode der Organe beträgt grundsätzlich 1 Jahr, sie dauert jedenfalls bis zur Wahl von neuen Organen. Eine Wiederwahl ist möglich.


§ 9 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand (Leitungsorgan) innerhalb von vier Wochen einzuberufen:
auf Beschluss des Vorstandes auf Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung auf schriftlichen und begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder auf Verlangen des Rechnungsprüfers. Zu allen Mitgliederversammlungen hat der Vorstand sämtliche Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen. Anträge an die Mitgliederversammlung sind mindestens eine Woche vorher beim Vorstand schriftlich und von mindestens fünf wahlberechtigten Mitgliedern unterschrieben einzureichen. Ordnungsgemäß eingebrachte Anträge müssen in Beratung genommen werden. Bei der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht haben nur Mitglieder, die am 01. Jänner des Jahres, in dem die Mitgliederversammlung stattfindet, das 14. Lebensjahr vollendet und ihren Mitgliedsbeitrag ordnungsgemäß entrichtet haben. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Das Stimmrecht ist persönlich auszuüben. Für die Funktion des Obmannes, Finanzreferenten, Schriftführers und ihrer Stellvertreter ist Volljährigkeit erforderlich.Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden und mehr als die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist die Mitgliederversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, findet eine halbe Stunde später eine Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.Zu einem Beschluss der Mitgliederversammlung ist, soweit in diesen Sektionsrichtlinien nichts anderes vorgesehen ist, die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen stimmen erforderlich. Eine Änderung dieser Sektionsrichtlinien bedarf einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Obmann oder einer seiner Stellvertreter. Sind diese verhindert, führt das an Lebensjahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.


§ 10 AUFGABEN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereines. Der Mitgliederversammlung steht das Recht zu, in allen Vereinsangelegenheiten Beschlüsse zu fassen. Folgende Beschlüsse sind der Mitgliederversammlung vorbehalten:Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und der Einnahmen/Ausgabenrechnung (Bilanz) einschließlich der Vermögensübersicht. Bestellung eines Abschlussprüfers, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Einnahmen oder Ausgaben mehr als 3 Millionen € überschritten haben. Entlastung des Vereinsvorstandes für die abgelaufene Funktionsperiode. Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer. Entscheidung über Berufung gegen Ausschlüsse von Mitgliedern durch den Vorstand. Beschlussfassung über die Änderung dieser Sektionsrichtlinien. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereines. Festsetzung der von Mitgliedern zu entrichtenden Beiträge sowie der Bezahlungszeiträume. Verleihung und Aberkennung einer Ehrenmitgliedschaft. Die Mitgliederversammlung ist befugt, die Zuständigkeit gem. Abs 1 lit. h und i dem Vorstand zu übertragen.


§ 11 LEITUNGSORGAN

Das Leitungsorgan (auch Vorstand genannt) besteht aus:stimmberechtigten Mitgliedern:dem Obmann/Stellvertreter dem Schriftführer/Stellvertreter dem Finanzreferent/Stellvertreter. Mitgliedern mit beratender Stimme:Referenten zur Beratung in speziellen Sachgebieten (z.B. Sportstätten, Rechtsangelegenheiten, Marketing, Bildung Veranstaltung, Frauenfragen etc.)Fachwarte zur Koordination des Sportbetriebes einer bestimmten Sportart oder zur Organisation von gemeinsamen Ausflügen/Motorradtouren/Beiräte. Der Vorstand kann bei Ausscheiden eines seiner Mitglieder ein anderes wählbares Mitglied kooptieren. Ist mehr als die Hälfte der von der Mitgliederversammlung gewählten stimmberechtigten Vorstandsmitglieder ausgeschieden, so ist zum Zwecke der Neuwahl eine Mitgliederversammlung abzuhalten. Fällt der Vorstand überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, sind die Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zwecke der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich über den HSV WELS eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu beantragen.Der Vorstand ist berechtigt, im Falle der Notwendigkeit weitere Personen mit beratender Stimme in den Vorstand aufzunehmen (Beiräte). Dafür ist die Zustimmung aller stimmberechtigten Vorstandsmitglieder erforderlich. Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter, mindestens 2x jährlich einberufen. Den Vorsitz führt der Obmann oder einer seiner Stellvertreter.Der Vorstand ist bei Anwesenheit mindestens der Hälfte der seiner stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Obmannes (bei dessen Verhinderung seines Stellvertreters) den Ausschlag.Die Funktion eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Ablauf der Funktionsperiode, Enthebung durch die Mitgliederversammlung oder Rücktritt, der dem Vorstand schriftlich zu erklären ist oder durch Tod. Der Rücktritt des gesamten Vorstandes ist der Mitgliederversammlung gegenüber zu erklären.Die Rechnungsprüfer nehmen an den Sitzungen mit beratender Stimme teil.


§ 12 AUFGABEN DES LEITUNGSORGANS

Das Leitungsorgan (Vorstand) hat den Verein mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Organwalters im Rahmen dieser Sektionsrichtlinien und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu führen.Zur Regelung der inneren Organisation kann der Vorstand unter Berücksichtigung dieser Sektionsrichtlinien eine Geschäftsordnung für den Vorstand beschließen.Dem Vorstand kommen alle Aufgaben zu, soweit sie nicht einem anderen Vereinsorgan vorbehalten sind. Insbesondere ist er berechtigt und verpflichtet:über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern zu entscheiden, für einen geregelten Sportbetrieb zu sorgen, Kurse, Vereinsfeste und sonstige dem Vereinszweck dienende Veranstaltungen zu organisieren. Das Vereinsvermögen zu verwalten, ein Rechnungswesen einzurichten, gegeben falls handelsrechtliche Bilanzierungsvorschriften zu beachten, ein Budget zu erstellen, bei Eingehen von Verpflichtungen auf die finanziellen Möglichkeiten des Vereines bedacht zu nehmen. Den Beitragszahlungszeitraum festzulegen. Eine (außer)ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und in dieser über die Tätigkeit und die finanzielle Gebarung zu berichten. Innerhalb von fünf Monaten nach Ablauf des Rechenjahres eine Einnahmen Ausgaben Rechnung (Bilanz) und eine Vermögensübersicht zu erstellen. Auf die Festlegung im Überprüfungsbericht zu reagieren und Gebarungsmängel unverzüglich zu beseitigen bzw. Maßnahmen gegen die Bestandsgefährdung einzuleiten; die Mitglieder über den Prüfbericht und die getroffenen Maßnahmen zu informieren. Dienstverhältnisse zu begründen oder aufzulösen. Ersatzweise einen Abschlussprüfer zu bestellen, für den Fall, dass keine rechtzeitige Bestellung durch eine Mitgliederversammlung möglich ist Sektionsrichtlinien änderungen anzuzeigen.


§ 13 BESONDERE OBLIEGENHEITEN EINZELNER LEITUNGSORGANE

Die Mitglieder des Vorstandes (Leitungsorgan) sind dem Verein gegenüber verpflichtet, bei ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Vereinsorgans anzuwenden. Dem Obmann, im Verhinderungsfalles einem seiner Stellvertreter, obliegt die Vertretung des Vereines nach außen gegenüber Behörden und Dritten, sowie die Vorsitzführung in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Schriftstücke, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Obmann und einem weiteren stimmberechtigten, volljährigen Vorstandsmitglied, in vermögensrechtlichen Angelegenheiten vom Obmann und dem Finanzreferenten gemeinsam zu unterfertigen. Im Verhinderungsfalles hat der jeweilige Stellvertreter zu unterfertigen.Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich durch in Abs 3 genannte Organe erteilt werden. Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich eines anderen Organes fallen, in eigener Verantwortung selbstständig Entscheidungen zu treffen. Diese Bedürfen der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Organ.Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstandes. Der Finanzreferent ist für die ordnungsgemäße Vermögensgebarung des Vereines verantwortlich. Er hat insbesondere darauf zu achten, dass sämtliche mit der Sektion zusammenhängende finanzielle Dispositionen ordnungsgemäß verbucht werden. Er ist dem Obmann und/oder seinen Stellvertretern sowie den Rechnungsprüfern gegenüber verpflichtet, jederzeit Auskunft zu geben und Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.Die Referenten, Fachwarte und Beiräte sind verpflichtet, die ihnen allgemein oder speziell übertragenen Aufgaben sorgfältig zu erfüllen und dem Vorstand regelmäßig über ihre Tätigkeit zu berichten. Der Vorstand kann sie im Rahmen ihrer Zuständigkeit ermächtigen, den Verein zu vertreten.Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle der oben genannten Organe deren Stellvertreter.


§ 14 RECHNUNGSPRÜFER, ABSCHLUSSPRÜFER

Zwei unabhängige und unbefangene Personen werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen nicht gleichzeitig dem Vorstand angehören, müssen aber nicht Vereinsmitglieder sein.Die Rechnungsprüfer haben innerhalb von vier Monaten nach der Erstellung der Einnahmen – Ausgaben Rechnung (Bilanz) und der Vermögensübersicht eine Prüfung durchzuführen. Die Prüfung betrifft:die Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens, die Sektionsrichtlinien gemäße Verwendung der Mittel, eine Stellungnahme zu ungewöhnlichen Einnahmen und Ausgaben, insbesondere zu In-sich-Geschäften, wenn Vorstandsmitglieder mit dem eigenen Verein einen Vertrag abschließen.Die Rechnungsprüfer haben eine Bestandsgefährdung dann, wenn die eingegangenen Verpflichtungen die vorhandenen Mittel übersteigen, aufzuzeigen. Die Prüfungsergebnisse sind in einem Bericht festzuhalten, den das Leitungsorgan, und falls vorhanden, das Aufsichtsorgan erhält. Das Leitungsorgan hat dafür zu sorgen, dass die aufgezeigten Mängel beseitigt und Maßnahmen gegen die aufgezeigte Bestandsgefährdung getroffen werden.Das Leitungsorgan informiert die Mitglieder über die Prüfung. Erfolgt diese Information im Rahmen einer Mitgliederversammlung, sind die Rechnungsprüfer in die Berichterstattung einzubinden.Wenn das Leitungsorgan auf die Prüfungsfeststellung nicht oder unzureichend reagiert und informiert, müssen die Rechnungsprüfer vom Leitungsorgan die Einberufung einer Mitgliederversammlung verlangen. Wenn diesem Verlangen nicht entsprochen wird, erfolgt die Einberufung der Mitgliederversammlung durch die Rechnungsprüfer. In dieser Mitgliederversammlung sind von den Rechnungsprüfern die Gebarungsmängel bzw. die Bestandsgefährdung darzustellen.Die Rechnungsprüfer sind zu allen Sitzungen der Vereinsorgane einzuladen und sind berechtigt, an diesen mit beratender Stimme teilzunehmen.Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Organe sinngemäß. Ein Abschlussprüfer wird jeweils für ein Jahr durch die Mitgliederversammlung bestellt. Die Bestellung wird, wenn eine Mitgliederversammlung nicht jährlich stattfindet, ersatzweise durch das Leitungsorgan erfolgen.Ein Abschlussprüfer ist zu bestellen, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Einnahmen oder Ausgaben 3 Millionen € überschritten haben. Als Abschlussprüfer können nur beeidete Wirtschaftsprüfer bzw. Buchprüfer bestellt werden.Der Abschlussprüfer ist verpflichtet, die Vereinsbehörde zu unterrichten, wenn es erkennbar ist, dass der Verein seine finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen kann.


§ 15 SCHIEDSGERICHT

Das Schiedsgericht entscheidet in allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten.Es setzt sich aus fünf in den Vorstand wählbaren volljährigen Vereinsmitgliedern zusammen und wird derart gebildet, dass jede Streitpartei innerhalb von zwei Wochen nach Übereinkunft über die Befassung des Schiedsgerichtes dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen binnen weiterer zwei Wochen ein weiteres Mitglied zum Vorsitzenden, bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Das Schiedsgericht entscheidet bei Anwesenheit aller Mitglieder mit Stimmenmehrheit. Es hat seine Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen zu fällen. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für Rechtsstreitigkeiten erst nach Ablauf von sechs Monaten nach Übereinkunft über die Befassung eines Schiedsgerichtes, der ordentliche Rechtsweg offen (§ 8 Vereinsgesetz 2002)Für den Verein ist die Entscheidung des Schiedsgerichtes endgültig.


§ 16 AUFLÖSUNG DES VEREINES

Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.Eine derartige Mitgliederversammlung ist dem HSV WELS mindestens vier Wochen vorher schriftlich anzuzeigen, welcher Vertreter (ohne Stimmrecht) zu dieser Mitgliederversammlung entsenden kann.Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des bisher begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen ungeschmälert dem HSV WELS zu übertragen, der es für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Bundesabgabenordnung zu verwenden hat. Diese Bestimmung gilt auch für den Fall der behördlichen Auflösung. Der letzte Vereinsvorstand hat der zuständigen Vereinsbehörde (HSV WELS) die freiwillige Auflösung und, falls Vermögen vorhanden ist, das Erfordernis der Abwicklung, sowie den Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die für die Zustellung maßgebliche Anschrift sowie den Beginn der Vertretungsbefugnis eines allenfalls bestellten Abwicklers binnen vier Wochen nach Beschlussfassung schriftlich anzuzeigen (§ 28 Abs 2 Vereinsgesetz 2002).




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