Islamseminar 2015



Dienstag, 25. August 2015, 19.30 Uhr, Abu-Bakr-Moschee, Carl-Holtschneider Str. 8a

 
David: Glaubenspersönlichkeit in Bibel und Qu’ran

Wer war David? Der große und weise König oder der rücksichtslose Machthaber und  Ehebrecher? Was überliefern die Schriften von ihm? Was bedeutet er für uns heute?
Mit diesen Fragen wollen wir uns diesmal aus drei Perspektiven - der jüdischen, der christlichen und der muslimischen - der Person des Königs David annähern.

 

Referenten:

  • Avichai Apel, Rabbiner, Jüdische Kultusgemeinde Dortmund
     
     
  • Niels Back, evangelischer Pfarrer, Dortmund
     
     
  • Ahmad Aweimer, Imam, Dortmund/Bochum
Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V. statt.

 

Dienstag, 15. September 2015, 19.30 Uhr, Selimiye-Moschee, Eving, Hessische Str.1

Christlich-islamischer Dialog - ein Gespräch zwischen Menschen

 

„Ein echter Dialog ist immer eine Begegnung zwischen Menschen mit einem Namen, einem Gesicht, einer Geschichte und nicht nur eine Auseinandersetzung von Ideen."

(Papst Franziskus in der Türkei im November 2014).

 

 Wenn wir als Christen und Muslime in ein Gespräch eintreten, dann sind es nicht die Religionen an sich, die miteinander sprechen (wer wollte die auch schon repräsentieren ?), sondern es sind Menschen, die sich zu diesen Religionen bekennen, die auf ihre Art und Weise die Aussagen des Glaubens verstehen und umsetzen, die schließlich aus ihrem Glaubenszugang auch die Begegnung mit Gläubigen anderer Religionen suchen. Das Gespräch trägt mehrere Früchte: Es lässt gute Beziehungen zwischen Menschen entstehen, die je eigene Identität des Gläubigen entwickelt sich weiter, und der Prozess des Gesprächs hat Auswirkungen auf die Gesellschaft, in der wir leben. Wie die Bedingungen für das Gespräch sind, welches die  Anforderungen an die miteinander Sprechenden sind und wie sich die soziale Dimension des Dialogs darstellt, wird der Referent in seinem Vortrag erläutern.

 
Referent:
 
 
  • Dr. theol. Markus Kneer, Schwerte, Ansprechpartner für Fragen des Islam im Erzbistum Paderborn

 

 

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 19.00 Uhr, Bürgerhalle des Rathauses, Friedensplatz 1

20. Interreligiöses Gebet für Frieden und Versöhnung


Schalom alechem/ Friede sei mit euch/As-salamu alaikum – das, was uns verbindet

 

Im 20.Dortmunder Interreligiösen Gebet – nach 20 Jahren der Arbeit für das friedliche Miteinander der Religionen in unserer Stadt – wollen wir uns mit dem immer zu Grunde liegenden, elementaren Thema des Friedens ausdrücklich beschäftigen. In unserem Einladungsflyer heißt es dazu:

 

„Friede sei mit euch:

Wer dies ausspricht, ist ganz beim Anderen. Er sieht von sich weg auf den Anderen. Er weiß: ich kann nur in Frieden leben, wenn auch mein Gegenüber Frieden hat.

In allen Religionen spiegelt sich in diesem Gruß das Ziel der Welt, das Ziel für die Welt: es geht nicht nur um individuelles Wohlergehen oder sogar nur um Seelenheil, sondern um ganzheitliches Heilsein, „Frieden haben“ der Anderen, der Gemeinschaft.

Und es spiegelt sich das Wissen, dass universaler Frieden nur möglich ist, wenn wir ihn uns gegenseitig ermöglichen.

Dass Frieden trotz aller Unterschiedlichkeit  nur als gemeinsamer Frieden  erreichbar ist, ist und bleibt die Grundlage jedes ernsthaften Dialogs, ob in Politik, Ethik oder Religion. Nicht bloße Toleranz ist das Ziel, sondern gemeinsames verantwortliches Miteinander.“

 

Gemeinsam wollen wir am 28. Oktober auf unsere Schriften hören, Musik- und Tanzdarbietungen genießen, miteinander reden, essen und so unser Jubiläum feiern.



 

Dienstag, 24. November 2015, 19.30 Uhr, Katholisches Forum, Propsteihof 10

Sünde !?  - Eine Annäherung aus christlicher und islamischer Sicht

Die (Streit-)Frage, was eigentlich heute (noch) Sünde ist, wird kontrovers oder gar nicht mehr geführt.
 
Wir möchten uns in der Veranstaltung damit befassen, was beide Religionen – auf der Basis ihrer Heiligen Schriften -  unter Sünde verstehen und wie ein angemessener Umgang damit für die  Menschen heute aussehen kann. Dies nimmt auch die Frage nach Vergebung und  Versöhnung mit in den Blick.
 
Referenten:
  • Georg Borgschulte, Diplom-Theologe/Diplom-Pädagoge, Dortmund

  • Ahmet Inam, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Islamische Theologie und Didaktik, Justus-Liebig-Universität Gießen


Das komplette Programm 2015 wird im Laufe des Januar 2015 – als Flyer und auf der Homepage veröffentlicht!

Das Dortmunder Islamseminar ist eine gemeinsame Initiative von:

  • DITIB-Moscheen Dortmund / Sultan-Ahmet-Moschee Hörde
  • Evangelischer Kirchenkreis Dortmund/ Ev. Bildungswerk
  • Islamischer Bund Dortmund e.V.(Abu-Bakr-Moschee)
  • Katholisches Forum Dortmund
  • Verband der islamischen Kulturzentren / VIKZ-Moschee Bachstr.  5-7

Auskunft bei:
Dortmunder Islamseminar
c/o Katholisches Forum
Propsteihof 10
44137 Dortmund
tel. Anfragen bei: Ulrike Hoppe 0170-5908120



 
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Hans Steinkamp,
09.02.2015, 07:08
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