Islamseminar 2019

Ausfall der Veranstaltung:

Do, 28.03.2019      18.30 Uhr            Reinoldinum, Schwanenwall 34

Scharia in Deutschland?! -
Über die Interpretation und Anwendbarkeit islamischer Normen in einer säkularen Gesellschaft

Die Scharia – häufig verkürzt übersetzt als „islamisches Recht” – ist in der Diskussion. Im Zuge aktueller Islamdebatten befürchten manche Kreise, in Deutschland drohe die “Einführung der Scharia”.

Vor allem in rechtspopulistischen Kreisen wird vielfach auf die Unvereinbarkeit der Scharia mit deutschem Recht verwiesen. Vehement wird betont, die Scharia dürfe hierzulande in keiner Weise Anwendung finden.

Dr. Sarah Albrecht wird das Spannungsfeld zwischen Scharia und der deutschen Rechtsordnung ausloten.

Referentin: Dr. Sarah Albrecht, Islamwissenschaftlerin, FU Berlin

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. statt.



30.04.2019          19.30 Uhr            Al-Fath-Moschee, Mallinckrodtstr. 186a

Gottvertrauen – aus muslimischer und christlicher Sicht

Vertrauen auf Gott – davon sprechen Bibel und Koran an vielen Stellen.

Worauf ist dort das Vertrauen auf Gott begründet? Wie beeinflusst das Gottvertrauen die Lebenswirklichkeit? Kann dieses Vertrauen verloren gehen?

Referenten: Hüseyin Inam, islamischer Theologe, Herne
Pfr. Hanno Paul, Krankenhausseelsorger, Bünde/Westfalen

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28.05.2019          20.00 Uhr                            VIKZ-Moschee , Bachstr. 5-7

Iftar

Ramadan – der Fastenmonat: Wie in jedem Jahr laden die Muslime im Trägerkreis des Islamseminars zum traditionellen Fastenbrechen (Iftar) ein. Vor dem gemeinsamen Essen und Trinken wird es einen Kurzvortrag zum Thema „Ramadan – Monat der Begegnung“ und Grußworte geladener Gäste geben.

In diesem Jahr sind wir von der Gemeinde der VIKZ- Moschee eingeladen.

Referent: Ahmad Aweimer, Imam, Bochum/ Dortmund

 

25.06.2019          19.30 Uhr            Auslandsgesellschaft NRW, Steinstr. 48

40 Jahre Islamische Republik Iran

Vor 40 Jahren, im Jahre 1979, wurde im Iran der Schah gestürzt und musste das Land verlassen. Ayatollah Khomeini kehrte aus dem Exil in Frankreich zurück und begründete die Islamische Republik Iran. Welche Wege gingen das Land, die Gesellschaft und das neue Regime in den folgenden Jahrzehnten? Welche Rolle spielt der Iran in der Region? Wo steht er heute?

Referent: Prof. Dr. Udo Steinbach, Berlin, ehem. Leiter des Deutschen Orientinstituts

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Auslandsgesellschaft NRW e.V. statt.

 

24.09.2019          19:30 Uhr            Katholisches Forum, Propsteihof 10

Interreligiöser Dialog als wichtiger Teil einer religiösen Lebenshaltung

In einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft ist es notwendig, dass religiöse Menschen über den eigenen Tellerrand hinaus sehen. Der Referent wird aus seiner langjährigen Dialogerfahrung heraus darstellen, wie sich persönliche Religiosität und interreligiöser Dialog zueinander verhalten und gegenseitig befruchten können.

Referent: Rainer Schwarz, Dortmund



 29.10.2019          19.30 Uhr            Al-Fath-Bildungszentrum, Iggelhorst 26-28

Die Kultur der Ambiguität – Eine andere Geschichte des Islams

Alle Kulturen müssen mit Ambiguität, Mehrdeutigkeit, leben. Die Erforschung des Umgangs mit kultureller Ambiguität ist ein Gegenstand der Mentalitätsgeschichte. Verlässt man den eurozentrischen Blickwinkel und stellt Denken, Fühlen und Handeln der Menschen in den Mittelpunkt des Interesses, kommt man zu einer alternativen Geschichtserzählung über die Vielfalt der islamischen Kultur in Ort und Zeit.  

Referent: Prof. Dr. Thomas Bauer, Islamwissenschaftler und Arabist, WWU Münster


Di, 26.11.2019   19.30 Uhr                 Abu-Bakr-Moschee, Carl-Holtschneider-Str. 8a

Trialog: Engel in Judentum, Christentum und Islam

In allen drei Religionen spielen Engel eine Rolle. Engel bringen Botschaften Gottes zu den Menschen. Warum sendet Gott Boten? Welche Bedeutung haben Engel?
An diesem Abend werden sich drei Referierende aus drei Blickwinkeln, jüdisch, christlich und muslimisch, dieser Figur nähern.

Referenten:

Baruch Babaev, Rabbiner, Jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund

Naciye Kamcili-Yildiz, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Paderborn

Susanne Schröder-Nowak, Pfarrerin, Ev. Kirchengemeinde Hörde



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17.01.2019, 00:06
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