Klöckner Humboldt Deutz F2L612
Het motorblok is uit de DOP heftruck gehaald en kan nu gereviseerd worden
Gegevens van het motorblok (in het Duits)
Die luftgekühlten Deutzmotoren waren in ganz Europa beliebt und wurden nicht nur in den eigenen Traktoren eingebaut, auch andere Hersteller wie z.B. Kramer, Eicher und Fahr griffen gerne ins Kölner Motorenregal. Deutzmotoren waren (und sind heute noch) zuverlässige, sparsame und äußerst robuste Aggregate, die auch sehr häufig in Baumaschine anzutreffen waren.
Wie viele andere Hersteller der fünfziger Jahre, z.B. MWM, Hanomag, Hatz, HELA oder Güldner, fertigte Deutz seine Motoren im sogenannten Baukastenprinzip, was eine günstige Produktion und eine vereinfachte Lagerhaltung hervorbringen sollte. Zylinder und Zylinderkopf waren stets einzelne Elemente. So konnte ein Motor lediglich durch ein anderes Gehäuse und eine andere Kurbelwelle um ein, zwei, drei oder auch vier Zylinder erweitert werden. Das Prinzip der Schwungrad-Radialluftkühlung fand sich kurze Zeit später auch bei Güldner wieder.
Auf diesem Schnittbild lässt sich die durch die Luftkühlung bedingte einfachste Bauart schnell erkennen. Die Zylinder haben jeweils einen Durchmesser von 90mm und einen Hub von 120mm, was einen Hubraum von 1.526 cm³ ergibt. Gut erkennbar auch die Luftleitschaufeln des Schwungrades (links im Bild). Die luftgekühlten Deutz-Motoren zählten in den 1950er Jahren zu den modernsten Motoren, die auf dem Markt erhältlich waren, was z.B. auch an den leicht schräg zueinander hängenden Ventilen erkennbar ist. Diese spezielle Anordnung sowie die Deutz-L'Orange-Wirbelkammer sorgten für eine gutes Starverhalten auch bei niedrigen Temperaturen und einen relativ niedrigen Spritverbrauch von 1,6kg pro Stunde.
Die vielbeworbene Deutz-L'Orange-Wirbelkammer ist in diesem Schnittbild deutlich zu erkennen, ebenso die integrierte Glühkerze. Diese Motoren besaßen erstmals keinen dauerhaften Öl-Spaltfilter, sondern eine austauschbare Einweg-Filterpatrone (links unten erkennbar). Üblicherweise stammten die Anbauteile wie Lichtmaschine, Anlasser, Einspritzdüsen und -halter und Glühkerzen aus dem Hause Bosch, die Einspritzpumpe hingegen war eine reines Deutz-Produkt.
Bis ca. 1958/1959 wurden die Schlepper aus dem Hause Klöckner-Humboldt-Deutz nach ihren Motoren benannt, in diesem Fall F2L612/6
F = Fahrzeugmotor
2 = Zylinderzahl
L = Luftkgekühlt
6 = Baureihe
12 = Kolbenhub in Millimetern
6 = Erscheinungsjahr des Modells (hier: 1956)
N = Bereifungsschlüssel (hier: 10x28)
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Cor Dijk ©