Wir bieten Ihnen die Augenheilkunde in bestmöglicher Qualität gemäß nationaler und internationaler Leitlinien und Studien an.

Vieles was in der Augenheilkunde sehr sinnvoll ist und den nationalen / internationalen Leitlinien entspricht wird vom Leistungsumfang der privaten Krankenkasse gedeckt.

Der Leistungsumfang der privaten Krankenversicherung ist nicht deckungsgleich mit dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse.

Das Glaukom

Das Glaukom, eine sehr wichtige und oft unterschätzte Augenerkrankung.

Es ist so gefährlich da es meistens schmerzlos ist und somit häufig fatal lange unentdeckt bleibt.

Die Vorsorgeuntersuchung auf Glaukom ist nicht Teil des Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung.

Hierzu weitere Informationen:



Leitlinie Glaukom

PDF Datei

(international)

Glaukom Leitlinie Europa

(European Glaucoma Society)

Moderne Untersuchungstechniken

Das OCT, ein grosser Fortschritt in der Augenheilkunde - ext. Link

"Da aber die OCT derzeit keine Regelleistung der (ergänzt: gesetzlichen) Krankenkassen darstellt, ist eine Kostenübernahme bislang nur dann möglich, wenn die betreffende Krankenkasse mit dem Augenarzt selektive Versorgungsverträge für diese Spritzenbehandlung abgeschlossen hat. Einige Krankenkassen erstatten die OCT-Kosten auch auf Antrag nach Einzelfallprüfung. Eine Abrechnung der OCT als Regelleistung über die Versichertenkarte ist dagegen bislang nicht möglich. " - Zitat pro Retina


Update 1.4.2019:

OCT-Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses veröffentlicht

Der Beschluss des GBA zur optischen Kohärenz-Tomographie (OCT) ... ... ist ... zum 23.3.2019 in Kraft getreten. Damit läuft die Frist für den Bewertungsausschuss binnen eines halben Jahres für eine Bewertung im EBM zu sorgen. Quelle: BVA

Damit erkennen die Krankenkassen die Wichtigkeit des OCT´s an. Bis zur Bewertung im EBM muss der Patient in der Regel die Kosten oft noch selber tragen.

Interessante Juristische Fälle


Die Medizin heute bewegt sich sehr im Spannungsfeld Jura / Finanzen.

Es ist viel machbar, aber oft ist es die Frage, wer zahlt das.

Daher ist eine Beschäftigung mit juristischer Materie notwendig.

Krankenkasse hält Aufnahme von Sterbenden für unnötig (ext. Link), das Krankenhaus muss die Kosten einklagen. Dies ist ein sehr krasses Beispiel dafür dass die gelegentlich zu findende Annahme -meine Krankenkasse zahlt alles- nicht immer korrekt ist.

Nur wegen der Verurteilung wurden die Kosten von der Krankenkasse letztendlich übernommen.

Diese Passage aus dem Urteil ist für Sie, liebe Leser, wichtig:

Unabhängig von der festgestellten medizinischen Notwendigkeit der Krankenhausbehandlung stützt sich der Vergütungsanspruch der Klägerin ergänzend auf § 70 Abs. 2 SGB V. Die Leistungsverweigerung der Beklagten verstößt in eklatanter Weise gegen das Humanitätsgebot.

---> Nach der Vorschrift des § 70 Abs. 2 SGB V haben die Krankenkassen und die Leistungserbringer durch geeignete Maßnahmen auf eine humane Krankenbehandlung ihrer Versicherten hinzuwirken. <-----

Wenn Ihre Krankenkasse Leistungen ablehnt weisen Sie in absurden Fällen auf das Humanitätsgebot hin.

Urteil vom 28.04.2010 Sozialgericht Hannover S 19 KR 961/08

Erst nach vielen Jahren und erst vor dem Europ. Gerichtshof bekommt der Kläger Recht. Ein Lehrstück wie in Deutschland manchmal Recht gesprochen wird. Vor jedem deutschen Gericht -bis zum höchsten- hat der Kläger verloren, und erst der EuGH hat das Unrecht erkannt (ext. Link).

"Wegen der unzureichenden Interessenabwägung, des Verlusts an Chancen und des immateriellen Schadens hat der EGMR dem Kläger mit Urteil vom 28.06.2012 eine von der Bundesrepublik Deutschland zu zahlende Entschädigung von 40.000 Euro zugesprochen."

Urteil vom 28.06.2012 Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte 1620/03


Falsche Anschuldigung des Arztes durch den Patienten und die (teueren) Folgen

"Die Beklagte wird verurteilt, ... 4.258,71 EUR ... zu zahlen.

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