Es gibt Momente, in denen das Leben langsamer werden will.
Eine innere Unruhe, ein Übergang, eine Frage, die nicht verschwindet.
Die Philosophische Praxis ist ein Raum, in dem Sie dem nachgehen können – in Ruhe, im Gespräch, im eigenen Tempo.
Wenn das Leben sich leise verschiebt – ein Abschnitt zu Ende geht und ein neuer noch keinen Namen trägt. Wenn Abschiede, Entscheidungen oder innere Brüche spürbar werden, aber die Worte fehlen, um ihnen zu begegnen. Dann kann das philosophische Gespräch ein guter Ort sein: für Klarheit, für Haltung, für das Wesentliche inmitten des Wandels.
Wenn das Unausgesprochene Raum braucht - im Beziehungskontext, gemeinsamer Elternschaft oder Trennung. Manchmal braucht das, was sich dort im Inneren bewegt, einen Ort, an dem es gesagt werden darf. Für leises Erkennen, für ehrliches Sprechen, für ein Miteinander verstehen, was irritiert, was schmerzt und was trägt.
Wenn Sie sich selbst hinterfragen–
nicht aus Unsicherheit, sondern aus Tiefe. Nicht im Sinne eines Leidensdrucks sondern vielmehr aus Neugierde und Sehnsucht.
Wenn Sie dem nachgehen wollen, was Sie innerlich bewegt – nicht, um es zu lösen, sondern um es zu verstehen. Dann beginnt das Gespräch dort, wo etwas in Ihnen gehört werden will.
Wenn Sie zuhören, halten, tragen – beruflich oder privat –
und einen Raum suchen, in dem Sie selbst nicht mehr stark sein müssen. Hier finden Sie Gehör. Die Praxis öffnet sich Ihnen als Raum zur Selbsterfahrung, jenseits von Rollen und Erwartungsdruck. Damit Sie dem nachgehen können, was in Ihnen selbst bewegt werden will.
Die Philosophische Praxis ist ein Gesprächsraum für Menschen, die nach Sinn, Haltung oder innerer Stimmigkeit fragen. Es geht nicht um Diagnosen oder vorgefertigte Lösungen, sondern darum, den eigenen Gedanken Tiefe, Sprache und Richtung zu geben.
Das Gespräch ist philosophisch – das heißt: zugewandt, denkend, ehrlich. Ohne strikte Anleitung, aber mit Aufmerksamkeit. Und intellektuellem Anspruch.
Wenn etwas in Bewegung ist – ein Übergang, eine innere Spannung, eine Frage, die immer wieder kehrt – kann die Philosophische Praxis ein Ort sein, dem nachzugehen.
Klassische Themen der Philosophischen Praxis sind Sinn- und Wertefragen. Aber auch Themen rund um Beziehung - Partnerschaftskonflikte, Geschwisterkonstellation, Elternschaft, Heirat, Trennung, Familienstreitigkeiten.
Auch und insbesondere die Themen Tod und Sterben finden hier ihren Raum: Der letzte Lebensabschnitt, das Klären von biographischen Unstimmigkeiten, die Befriedung dessen, was war, ist und vielleicht dennoch - oder niemals mehr - sein wird.
Die Gespräche richten sich an Menschen, die sich selbst verstehen möchten, ohne sich permanent erklären zu müssen. An Menschen, die tiefer fragen wollen – leise, ehrlich, eigenständig. Sie können, müssen aber nicht zwingend ein Thema „mitbringen“. Oft entsteht das Wesentliche erst im Gespräch.
Ich verfüge über ein abgeschlossenes Studium der Philosophie (Philipps-Universität Marburg) sowie über einschlägige Fortbildungen im Bereich der Psychoanalyse und Kulturwissenschaften (IPU- Internationale Psychoanalytische Universität Berlin). Des Weiteren bin ich vom VftC im Bereich Individualpsychologie und Existenzanalyse ausgebildet und zertifiziert.
Viel wichtiger als Diplome und Zertifikate sind für mich jedoch meine unvoreingenommene Haltung und mein ehrliches Interesse an der Geschichte und den Gedanken meines Gegenübers. Und meine Erfahrung - inzwischen durfte ich bereits zahlreiche Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Tod begleiten.
Ich bin Teil eines kollegialen Netzwerks innerhalb der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP) und Mitglied im Berufsverband für Philosophische Praxis (BV-PP). Beide Organisationen fördern den fachlichen Austausch und die ethische Verankerung dieser Arbeitsweise.
Das geht, beides ist möglich. Die Sitzungen finden wahlweise in meiner Mannheimer Praxis oder über Google Meet statt. Einen entsprechenden Zugangslink erhalten Sie automatisch bei Terminvereinbarung. Somit können sogar vereinbarte Präsenztermine spontan online stattfinden, falls dies gewünscht oder gebraucht wird.
Ein erstes Gespräch dauert 45 Minuten. Wir beginnen mit dem, was Sie bewegt – konkret oder vage. Es gibt zunächst keinen vorgefertigten Plan, aber einen Raum, in dem Ihre Gedanken Resonanz finden. Die Tiefe des Gesprächs variiert je nach individuellem Bedürfnis, ihrer Thematik und einem eventuell anschließendem Stundenkontingent.
Sollten Sie wiederkehrende Termine im Rahmen eines Reflexionsprozesses oder einer existenziellen Analyse wünschen, steigen wir in der Regel auf 90 Minuten Sitzungen um.
Mein Honorar für ein Erstgespräch liegt bei €98,-. Die Kosten für Folgegespräche richten sich nach dem gebuchten Kontingent. Sie erhalten eine Rechnung, die Sie ggf. steuerlich absetzen können.
Zur Terminreservierung kontaktieren Sie mich gerne telefonisch (+49 17623284236) oder schreiben Sie mir eine E-Mail: praxis@filo-sofia.de. Gerne rufe ich Sie zurück.
Grundsätzlich ist eine Vorbereitung nicht notwendig. Sollte es Ihnen jedoch zu Beginn leichter fallen Ihre Gedanken zunächst zu verschriftlichen, können Sie diese Notizen gerne zur Sitzung mitbringen. Alternativ können Sie mir diese auch vorab per E-Mail senden, damit ich mich auf unseren Termin einstimmen kann. Bitte beachten Sie jedoch, dass ich außerhalb eines gebuchten Termins oder Kontingents nicht vertieft auf persönliche E-Mails eingehen kann bzw. diese nicht schriftlich beantwortet werden.
Selbstverständlich behandle ich alle Gesprächsinhalte vertraulich.
Ja. Gerade wenn Sie beruflich selbst begleiten, beraten oder Verantwortung tragen, kann das philosophische Gespräch ein Ort sein, von dem Sie in mehrfacher Hinsicht profitieren.
Hier geht es nicht um reine Fortbildung oder methodischen Austausch. Sondern um Sie – als Mensch mit Fragen, Spannungen, Werten und innerer Bewegung. Viele Fachpersonen nutzen die Philosophische Praxis als Raum zur Selbstklärung, zur Resonanz, zur Rückbindung an das Eigene.
Sollten Sie therapeutisch oder beratend tätig sein, können Sie die Sitzungen in der Regel im Rahmen der Selbsterfahrung steuerlich geltend machen.
Es gibt keine feste Frequenz und keine Verpflichtung zur Regelmäßigkeit. Sie können nach dem Erstgespräch aber Kontingente von 3, 6 oder 12 Sitzungen buchen und profitieren dann von Terminsicherheit und fixen Honorarsätzen.
Manche Menschen kommen mit einer konkreten Frage und buchen etwa drei Sitzungen, um ein Thema für sich zu klären. Andere lassen sich über Monate oder Jahre hinweg begleiten – in kleineren oder größeren Abständen, als kontinuierliche Denk- und Resonanzräume.
Wie oft ein Gespräch stattfindet, ergibt sich aus Ihrem Anliegen, Ihrem Tempo und Ihrer Lebenssituation.
Als Philosophin mit existenzanalytischem Zugang begleite ich in meiner Praxis Menschen im Gespräch – nicht um Lösungen zu liefern, sondern um Raum zu öffnen. Raum für das, was uns beschäftigt, stört, trägt oder wandelt.
Meine Arbeit gründet in der Überzeugung, dass das Gespräch ein Ort sein kann, an dem wir uns selbst neu begegnen – jenseits von Rollen, Konzepten und fertigen Antworten.
Philosophische Gespräche sind kein lösungsorientiertes Coaching, keine symptombekämpfende Therapie. Sie sind Einladung: zur Selbstklärung, zur Orientierung im Eigenen, zum Innehalten in einer Zeit, die oft nach Beschleunigung verlangt.