Ob Anfänger oder erfahrener Athlet, eine Fitness-App kann helfen, Fitnessziele zu erreichen und ein gesünderes, aktiveres Leben zu führen.
Sie bieten klare Ziele, umfassende Anleitungen, Ernährungsinformationen, Motivation, Flexibilität, Individualisierung und Kosteneffizienz.
Fitness-Apps (wie zum Beispiel Strava oder Better Me) sind durch
das Tracking unserer Körperfunktion in der Lage, unser Wohlbefinden zu
verbessern. Dennoch können sie zu einem ungesunden Abhängigkeitsverhältnis beitragen, wenn das Streben nach Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit in den Selbstoptimierungswahn führt.
Darüber hinaus sind nicht alle auf dem Markt befindlichen
Fitness-Apps von Fachleuten geprüft und könnten daher Mängel im Datenschutz aufweisen oder gefährliche Informationen bereitstellen.
Dank Fitness-Apps kann man sich die Zeit sparen, zum Fitnessstudio
zu fahren. (Seven, Strava)
Benutzt du Fitness-Apps und wenn ja, welche?
Ja, ich benutze die Fitness-App Form.
Wozu benutzt du die Fitness-App?
Ich benutze sie während dem Laufen, um zu sehen wie viele
Kilometer ich laufe.
Was bringt dir die Fitness-App?
Sie hält mich fitter und sie hält mich davon ab, zu Hause faul
herum zu liegen.
Bist du fitter geworden?
Ja, nach einem Monat habe ich gemerkt dass die App mir sehr viel geholfen hat.
Wie oft benutzt du die Fitness-App?
Ich benutze sie nicht so oft, ich benutze sie 1 mal pro Woche.
Wie stark hat die Fitness-App dich motiviert?
Die App hat mich schon ein bisschen motiviert, aber manchmal habe ich keine Lust oder keine Zeit laufen zu gehen.
Was ist dein Ziel mit der Fitness-App?
Ich möchte erreichen, fitter zu werden und mich daran zu gewöhnen mehr und schneller zu laufen.
Die Umfrage wurde mit Schüler:innen von septième, sixième und quatrième gemacht.
Sie sind im Alter von 12 bis 16 Jahren.
41 Schüler:innen von 53 benutzen keine Fitness-Apps.
13 Schüler:innen benutzen eine.
Folgende Fitness-Apps werden benutzt:
Basic Fit: 2Personen
Strava: 2 Personen
Garmin Connect: 2Personen
Adidas running: 1 Person
Home Workout:1 Person
Calcul d'IMC: 1 Person
Viele Schüler:innen (5) wollen mit Fitness-Apps Muskeln aufbauen und die Ausdauer trainieren (3).
Bei den meisten funktioniert die App gut (9).
45% der Schüler benutzen die App mindestens einmal pro Woche.
Die Hälfte der Schüler:innen, die die Apps benutzen, sehen einen großen Unterschied.
1. Frau Dr. Collignon, Sie sind Kinder- und Jugendärztin. Werden Sie in Ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema Gesunds- und Fitness-Apps konfrontiert, denn Gesundheit und Fitness sind sicherlich Themen, die besonders Jugendliche interessieren? Ich denke z.B. an Mädchen, die ihr Gewicht kontrollieren wollen oder Jungs, die Muskeln aufbauen wollen.
Als Kinderärztin betreue ich Kinder im Alter von 0 bis 16 Jahren. Kinder über 12 Jahre werden oft nicht mehr vom Kinderarzt, sondern vom Allgemeinarzt behandelt. Anfragen zu Gesundheits-Apps kommen bei mir selten vor – höchstens 1-2 mal im Monat, und meistens sind es die Eltern, die danach fragen, nicht die Jugendlichen selbst.
2. Sind Sie der Meinung, dass bestimmte Apps für Jugendliche verboten sein sollen? Oder ist das schon der Fall?
Es ist nicht die beste Lösung, etwas komplett zu verbieten, da es für Jugendliche oft noch interessanter wird. Stattdessen könnten App-Anbieter Altersbeschränkungen wie bei Filmen oder Videospielen einführen und Warnungen für Apps anzeigen, die nur für Erwachsene geeignet sind. Jugendliche sind oft neugierig und leicht verführbar, daher sollten Erwachsene ein Auge auf die Downloads und Apps ihrer Kinder haben. Am besten wäre es, gemeinsam zu entscheiden, ob eine App sinnvoll ist, und regelmäßig zu überprüfen, ob sie wirklich die richtige Wahl war.
3. Würden Sie Jugendlichen eventuell bestimmte Arten von Apps empfehlen, weil sie gut für sie wären?
Ich denke, Jugendliche brauchen ohne gesundheitliche Probleme keine Gesundheits-App. Eine App wie Yuka, die die Gesundheit von Lebensmitteln oder Produkten zeigt, könnte sinnvoll sein. Manchmal empfehle ich Apps für Mädchen, die ihre Periode haben, um ihre Symptome zu verfolgen und mit den Eltern oder einem Arzt zu besprechen. Für Diabetiker sind Apps sehr hilfreich, um Blutzuckerwerte und Insulindosen zu überwachen. Aber wenn die App ausfällt und man nicht gelernt hat, ohne sie zu handeln, kann das gefährlich werden.
4. Was können Sie uns noch über Gesundheits-Apps sagen?
Apps können nützlich sein, aber man sollte immer vorsichtig sein. Sie können bei der Ernährung helfen, z.B. beim Berechnen von Kalorien oder beim Überwachen des Gewichts. Doch solche Apps sollten nicht ohne Aufsicht verwendet werden. Ziel und Fortschritt sollten regelmäßig überprüft werden. In einer Gesellschaft, die nach schnellen Lösungen sucht, kann es schwierig sein, den Unterschied zwischen Hilfe und Gefahr zu erkennen. Apps können Essstörungen fördern, Konkurrenz unter Freunden anregen und süchtig machen. Bevor man eine App nutzt, sollte man sich über ihren Zweck im Klaren sein und immer wieder hinterfragen, ob die Nutzung wirklich sinnvoll ist. Jugendliche sind oft noch nicht in der Lage, diese Entscheidungen allein zu treffen.
Es gibt viele Apps, die je nach Nutzung sinnvoll oder gefährlich sein können. Auch wenn viele kostenlos sind, sollte man sich immer fragen, ob man die App wirklich braucht und welchen Zweck sie erfüllt. Oft denken wir, dass es nicht schadet, eine kostenlose App auszuprobieren, was zu einem unbewussten Konsum führen kann. Es ist wichtig, zu hinterfragen, ob die App tatsächlich hilft, das eigene Ziel zu erreichen.
Vielen Dank, Frau Dr. Collignon!
Autor:innen: Sophie T., Emma C., Tao T., Julie T.
Wir haben Schüler:innen aus unserer Schule zu ihren Erfahrungen mit Cybermobbing befragt. Das geschah sowohl live mit Mikrofon als auch über eine Online-Umfrage. Das Resultat haben wir in diesem Film zusammengefasst.
Autor:innen: Cedric J., Nola M., Ianis M., Lina F., Leonor G.
Wie viele Jugendliche haben Stress, Schlafmangel und Aggressionen durch digitale Medien?
eine Umfrage bei 7e und 3e-Schüler:innen
4 von 15 Septièmes-Schüler:innen haben Stress durch digitale Medien.
3 von 14 Troisièmes-Schüler:innen haben auch Stress durch digitale Medien.
Die meisten Jugendlichen sagen, dass Stress durch digitale Medien die schulische Leistung verschlechtert.
Die Jugendlichen sagen außerdem, dass Stress durch digitale Medien entsteht wegen Doomscrolling oder einer Mentalisierung* mentaler Krankheiten.
* Mentalisierung ist die menschliche Fähigkeit, psychische (mentale) Zustände in sich selbst und bei anderen wahrzunehmen und auf diese Weise das Verhalten anderer Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände zu interpretieren („abzubilden“) (Quelle: Wikipedia)
6 von 15 Septèmes-Schüler:innen haben Schlafmangel durch digitale Medien.
9 von 14 Troisièmes-Schüler:innen haben Schlafmangel durch digitale Medien.
Die Schüler, die Schlafmangel wegen digitalen Medien haben, sagen, dass TikTok, Fortnite, YouTube, Snapchat, Instagram und andere Social Media-Plattformen Schlafmangel auslösen können.
Die Schüler sagen, dass man deppressiv und aggressiv werden kann.
Außerdem sagen sie, dass sie sich nicht konzentrieren können und schlechte Laune haben.
Die Schüler sind der Meinung, dass man nicht bis spät in die Nacht am Handy sein soll, und man sollte früher schlafen gehen, um nicht so viel am Handy zu sein.
8 von 15 Septièmes-Schüler:innen haben Aggressionen durch digitale Medien.
Ein Viertel der Troisièmes-Schüler:innen haben Aggressionen durch digitale Medien.
Sie sagen, dass man wegen Aggressionen schneller wütend wird und dass man nicht nett und sauer ist.
Verschiedene Schüler sagen, dass Spiele oder Apps auch aggressiv machen, wie Brawl Stars, Fortnite, GTA, Rocket League und Fifa.
Die Schüler sagen aber auch, dass Meditationsapps und der Schlaf dabei helfen können, die Aggressionen abzubauen.
Autoren: Kevin B., Sven F., Tom W.